Johannes Lerle

Christliche Schriften gegen den Zeitgeist

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Hexenwahn, Holocaust und Evolution

 

Diese drei Geistesströmungen haben eine Gemeinsamkeit, und zwar die Offenkundigkeit. Woher wußte man, daß Hexen auf Besen durch die Lüfte fliegen können? Was für eine Frage! Man hatte von frühester Kindheit an ständig davon gehört. Auch waren alle gelehrten Männer jener Zeit davon überzeugt. Außerdem wurde dies in zahlreichen Strafprozessen festgestellt. Somit galt es als offenkundig, daß Hexen auf Besen durch die Lüfte fliegen können. Manch einer, der sich damals dem Hexenwahn widersetzte, wurde ebenfalls umgebracht. Was soll da die Frage, aufgrund welcher Naturgesetze die Hexen auf Besen durch die Lüfte fliegen können! Es galt doch als offenkundig, daß dies geschieht.

Heute gilt es als offenkundig, daß sechs Millionen „Juden“ vorwiegend in Gaskammern umgebracht wurden. Das haben wir in der Schule gelernt, das haben wir in vielen Fernsehsendungen erfahren, daran erinnern uns Politiker bei verschiedenen Anlässen. Alle wissen es. Zwar gibt es Widerspruch. Den gab es auch zur Zeit des Hexenwahns. Aber wie unhaltbar dieser sei, zeigen uns Gerichte dadurch, daß sie Holocaust-Leugner bis zu fünf Jahren ins Gefängnis werfen. Wenn der Gesetzgeber die Leugnung des Völkermordes an den „Juden“ unter Strafe stellt, wenn das Bundesverfassungsgericht die damit verbundene Einschränkung des Grundrechtes der freien Meinungsäußerung für grundgesetzkonform erklärt1, wenn viele Filmemacher, Geschichtsprofessoren und auch Augenzeugen uns die Judenvernichtung bestätigen, wenn das in der Bevölkerung allgemein bekannt ist, dann muß es doch wohl so gewesen sein.

Gewiß gilt es als gerichtliche Tugend, Widersprüchen und Ungereimtheiten in den Zeugenaussagen nachzugehen und die Vereinbarkeit mit den Naturgesetzen zu überprüfen. Doch das gilt anscheinend nicht für das alleroffenkundigste Ereignis in der Menschheitsgeschichte. Auch hier die gängigen Standards sauberer Gerichtsarbeit anzuwenden, wäre ja eine „Verharmlosung des nationalsozialistischen Völkermordes“, da das ja Zweifel an der behaupteten Aussage voraussetzen würde. Doch bei dem alleroffenkundigsten Ereignis sind Zweifel unangebracht. Denn der nationalsozialistische Völkermord darf nicht angezweifelt werden; vielmehr haben wir uns besonders als Deutsche in der Gewißheit desselben ständig Asche auf unser Haupt zu streuen und wegen unserer besonderen Vergangenheit die finanziellen und militärischen Wünsche des Staates Israel zu erfüllen.

Alle anderen geschichtlichen Ereignisse darf man öffentlich anzweifeln und sogar leugnen, nur die Judenvernichtung nicht. Denn mit diesem schrecklichen Geschehen wird die Sonderstellung des „jüdischen“ Volkes begründet, die zu dessen Machtfülle führt. Und durch ihre Machtfülle kann diese Minderheit nicht nur öffentliche Zweifler am politisch korrekten Geschichtsbild ins Gefängnis werfen lassen, sondern auch Geldströme zu „jüdischen“ Institutionen lenken.

Finanzielle Interessen spielten auch beim Hexenwahn eine Rolle. Diejenigen, die von den materiellen Gütern der Hingerichteten profitierten, sorgten schon dafür, daß der Bevölkerung die Gefahr bewußt blieb, die von der Hexerei ausging.

Wie es beim Hexenwahn und bei der Holocaustreligion wirtschaftliche Interessen sind, die es verhinderten bzw. verhindern, verschiedene Sachfragen objektiv zu betrachten, so ist es bei der Evolutionslehre die persönliche Betroffenheit. Oder persönlich ausgedrückt: Bin ich ein höherentwickelter Affe oder aber ein Geschöpf Gottes? Wenn ich ein Geschöpf Gottes bin, dann rückt die Möglichkeit ins Blickfeld, daß ich mich im Jüngsten Gericht für meine vielfachen Sünden vor meinem Schöpfer verantworten muß. Welch ein schrecklicher Gedanke und welch eine starke Triebkraft, in die Behauptung zu fliehen: „Es gibt keinen Gott“. Gibt es aber keinen Gott, dann darf es auch keine Schöpfung durch Gott geben. Solange man keine andere atheistische Erklärung findet, muß folglich die Evolution mit Zähnen und Klauen verteidigt werden, ganz gleich, wie zwingend die Sachargumente sind, die gegen diese Auffassung sprechen.

Wie sehr die Voreingenommenheit gegenüber den Schöpfer es verhindert, Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen, habe ich wiederholt bei Gesprächen über den Zweiten Hauptsatz der Wärmelehre erfahren. Nach diesem werden Energieunterschiede kleiner, jedoch niemals größer. So heizt der Ofen das Zimmer, weil sich dadurch die Energie ausgleicht. Es ist unmöglich einen Apparat zu bauen, der dadurch das Zimmer heizt, daß er die Außentemperatur noch mehr abkühlt. Durch eine derartige Erfindung könnten alle Energieprobleme endgültig gelöst werden. Denn selbst bei extremer Kälte ist immer noch genügend Energie vorhanden. Aber diese kann nicht genutzt werden, weil sie keine Möglichkeit hat, sich noch mehr auszugleichen. Und wenn Energieunterschiede trotzdem wachsen wie z. B. beim Kühlschrank, dann ist das nur dann möglich, wenn sich die Energie im Gesamtsystem – also einschließlich Stromverbrauch – ausgleichen kann. Denn wäre das nicht so, dann hätte schon längst jemand einen solchen Apparat entwickelt, der die Energieunterschiede vergrößert. Ein solcher Apparat wäre faktisch ein Perpetuum mobile, da selbst bei extremer Kälte in Luft und Meerwasser faktisch unbegrenzte Energiemengen vorhanden sind.

Die von mir dargelegte physikalische Gesetzmäßigkeit, die sogar im Schulbuch steht, konnten meine Gesprächspartner nachvollziehen, aber nur so lange, bis sie merkten, worauf ich hinaus wollte. Denn wenn Energieunterschiede immer kleiner und niemals größer werden, dann sind sie irgendwann so klein, daß sie nicht mehr kleiner werden können. Die Uhr tickt also und hört irgendwann einmal auf zu ticken. Wenn dieser Vorgang ein Ende hat, dann muß er auch einmal einen Anfang gehabt haben, der nur auf den Schöpfer zurückgehen kann. Doch diese naheliegenden Schlußfolgerungen konnten meine Gesprächspartner mit einmal nicht mehr nachvollziehen. Weil man keinen Schöpfer akzeptieren wollte, der einen einmal im Jüngsten Gericht zur Verantwortung ziehen könnte, deshalb ist man unfähig, aus dem unumstrittenen Zweiten Hauptsatz der Wärmelehre, der sogar im Schulbuch steht, die naheliegendsten Schlußfolgerungen zu ziehen. Hexenwahn, Holocaust und Evolution haben somit gemeinsam, daß bestimmte Interessen daran hindern, Sachverhalte objektiv zu betrachten.

Beim Holocaust kommt neben den finanziellen Auswirkungen noch hinzu, daß er zur Religion geworden ist. Darauf deutet schon die Vokabel „Holocaust“ hin. Sie stammt aus der lateinischen Bibelübersetzung (z. B. die Opferung des Isaak 1. Mose 22) und bedeutet „Brandopfer“. Die „Juden“, die Christus ablehnen, wollen nicht glauben, daß der für unsere Sünden leidende und sterbende „Gottesknecht“, von dem der biblische Prophet Jesaja im 53. Kapitel schreibt, Jesus Christus ist. Statt dessen beziehen sie diese Botschaft des Propheten auf das „jüdische“ Volk. Dieses wurde in der Geschichte ständig verfolgt, und ganz besonders in Auschwitz.

Auf diese Weise bekommen die Gaskammern eine religiöse Bedeutung, die der Bedeutung des Kreuzes Jesu bei gläubigen Christen vergleichbar ist. Wer die Gaskammern leugnet, wird Zielscheibe des religiösen Eifers. Äußert sich bei Moslems deren Fanatismus in Gewalttätigkeit, wie wir sie als Reaktion auf die Mohamed-Karikaturen erlebt haben, so setzen die „Juden“ ihre politische Macht ein, um Leugner der Gaskammern ins Gefängnis zu werfen. Daß es bei derartigen Gerichtsverfahren tatsächlich um religiöse Inhalte geht, zeigt die Verurteilung des Holocaust-Leugners Ernst Zündel zu fünf Jahren Gefängnis. Die taz vom 9. Febr. 2007 (S. 6) schreibt über diesen Strafprozeß: „Zuletzt lehnte das Gericht alle Anträge mit der lapidaren – und für einige Antifaschisten im Publikum schockierenden – Begründung ab, daß es völlig unerheblich sei, ob der Holocaust stattgefunden habe oder nicht. Seine Leugnung stehe in Deutschland unter Strafe. Und nur das zähle vor Gericht“. Also hat sogar ein Gericht zugegeben, daß es nicht um die geschichtliche Wahrheit geht. Es geht nämlich um die Würde der „Juden“. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, daß durch Leugnung des Völkermordes die „Juden“ in ihrer Würde verletzt würden.1 Doch diese Würde besteht darin, Teil des vom Propheten Jesaja beschriebenen leidenden und sterbenden Gottesknechtes zu sein. Somit handelt es sich um eine religiöse Würde, wegen deren Verletzung Ernt Zündel zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden ist. In früheren Jahrhunderten hieß ein derartiger Straftatbestand „Ketzerei“.

Ernst Zündel ist allerdings in der Tat ein besonders extremer Ketzer, ganz im Unterschied zu mir, der ich die Judenvernichtung nirgendwo geleugnet hatte. Trotzdem wurde ich wegen angeblicher “Volksverhetzung“ zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Ich hatte lediglich an Tatsachen erinnert, die unter Historikern unumstritten sind, die gegenüber der Bevölkerung aber bewußt verschwiegen werden. Solch eine Tatsache ist, daß wir über die Hitlerverbrechen massiv belogen worden sind. Ich erinnerte2 an die Lügen von Seife aus Menschenknochen und von Lampenschirmen aus Menschenhaut. Ich erinnerte daran, daß sowohl in Dachau als auch in Auschwitz angebliche Originalgaskammern gezeigt worden waren. Während von Dachau schon lange zugegeben wird, daß dort keine Menschen vergast wurden, wird von der den Touristen gezeigten Gaskammer in Auschwitz erst seit kurzem eingeräumt, daß es sich um eine Rekonstruktion handelt. Das deutsche Wort für eine Rekonstruktion, die als Original ausgegeben wurde, heißt „Fälschung“. Weil ich wahre Tatsachen in die Öffentlichkeit getragen habe, wurde ich zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Denn aus den von mir genannten wahren Tatsachen über Lug und Trug, die von Historikern nicht bestritten, sondern lediglich verschwiegen werden, könnten die Leute schlußfolgern, daß die anderen Hitlerverbrechen ebenfalls erstunken und erlogen seien. Und derartige politisch unkorrekte Schlußfolgerungen sind dadurch zu verhindern, daß unumstrittene Beispiele für Lug und Trug vor der Bevölkerung wie ein Staatsgeheimnis geheimzuhalten sind.

Folgendes haben alle Ideologien und Lügensysteme gemeinsam: Zuerst steht eine gewisse Aussage fest, z. B. die Gaskammer in Auschwitz, daß wir höherentwickelte Affen seien und andere. Dann werden Tatsachen, die diese Auffassungen stützen oder zu stützen scheinen, zusammengetragen und entsprechend zurechtgebogen. Tatsachen, und seien sie noch so wahr, die aber zum Zweifel an der zu propagierenden Lehraussage führen könnten, werden unterdrückt. Deshalb wurde ich, ohne auch nur beschuldigt worden zu sein gelogen zu haben, zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung verurteilt.

Als Beispiel dafür, wie ideologische Vorgaben zur Verfälschung von Tatsachen führen, soll das dienen, was mein Bekannter in der Schule über die Morde in Katyn gelernt hat. In der heutigen Geschichtsschreibung, die auch das inzwischen freigegebene sowjetische Archivmaterial berücksichtigt, ist es unumstritten, daß es die Sowjetarmee war, die nach ihrem gemeinsam mit Hitler errungenen Sieg über Polen ca. 15 000 polnische Offiziere erschoß. Doch vor Öffnung der sowjetischen Archive hatten die Sowjets dieses Verbrechen dem Hitler angelastet, worin ihnen allerdings nur solche „Historiker“ folgten, die auf dem linken Auge blind waren.

Vor jener Öffnung der Sowjetarchive lernte mein Bekannter in der Bundesrepublik in der Schule, daß Hitlers Wehrmacht die polnischen Offiziere erschossen hätte. Auf den Einwand meines Bekannten, die Offiziere seien doch mit sowjetischer Munition erschossen worden, antwortete die Lehrerin: Die Wehrmacht hätte sowjetische Munition benutzt, um ihr Verbrechen den Sowjets in die Schuhe schieben zu können.

Das ist ein typisches Beispiel dafür, wie ideologische Voreingenommenheit zu falschen Tatsachenbehauptungen führt. Unumstritten war: Ein großes Verbrechen war geschehen, für das die Nazipropaganda den Stalin verantwortlich machte. Doch die Lehrerin meines Bekannten, die auf dem linken Auge blind war, hielt es für unmöglich, daß ein gewöhnlicher Sünder wie Stalin ein derart großes Verbrechen begangen haben könnte, und ordnete diese Bluttat folgerichtig dem Hitler zu, der politisch korrekt als Inkarnation Satans gilt. Aus einem ideologischen System, in dem Hitler als wesentlich größerer Verbrecher als Stalin gewertet wird, schlußfolgerte sie, daß Hitler die Morde begangen haben müsse. Doch die Verdummung der Schüler besteht darin, daß sie ihre Schlußfolgerung, die richtig oder falsch sein könnte, als historische Tatsache ausgibt. Und der Verdummungseffekt wird noch dadurch verstärkt, daß sie die ihr bekannte Tatsache, daß die polnischen Offiziere mit sowjetischer Munition erschossen worden waren, den Schülern verschweigt. Wozu das ihnen auch mitteilen? Das könnte doch zum Zweifel an Hitlers Urheberschaft führen. Und dadurch könnte das den Schülern zu vermittelnde Hitlerbild Schaden nehmen, demgemäß kein anderer Verbrecher auch nur annähernd so schlimm gewesen sein könnte wie jene Inkarnation Satans.

Was mein Bekannter in der Schule über Katyn gelernt hat, ist keineswegs das einzige Beispiel, sondern vielmehr typisch für ideologisch bedingte Volksverdummung. Diese Art der Schülerverdummung ist vor allem bei der Evolutionslehre gang und gäbe. Vergleichbar mit dem Dogma, daß Hitler ein größerer Verbrecher sei als Stalin, ist das grundlegende Dogma der Evolutionisten: „Es gibt keinen Gott“. Aus diesem Dogma wird die Evolution ebenso geschlußfolgert wie die Urheberschaft des Katynverbrechens aus dem politisch korrekten Hitlerbild. Doch der Betrug besteht darin, daß gedankliche Schlußfolgerungen als Tatsachen hingestellt werden, die die überragende Bosheit Hitlers bzw. den Atheismus beweisen könnten. 

In der Mathematik gilt es als Binsenweisheit, daß man z. B. den Satz des Pythagoras dann nicht mit dem Sinussatz beweisen kann, wenn man zuvor den Sinussatz mit dem Satz des Pythagoras bewiesen hat. Denn dadurch würde man sich im Kreise drehen. Doch bei den Ideologen sind derartige Zirkelschlüsse gang und gäbe. Hitler war der größte Verbrecher aller Zeiten, jedenfalls schlimmer als Stalin. Folglich kann das Katynverbrechen nur auf Hitler zurückgehen. Die von Hitler befohlene Ermordung der polnischen Offiziere beweist, daß Hitler ein schlimmerer Verbrecher als Stalin war.

Bei der Evolutionslehre ist der Zirkelschluß ähnlich: Die Evolutionisten kennen die Probleme, die gegen ihre Theorie sprechen. Und mit dem Erkenntniszuwachs in den entsprechenden Wissenschaften werden die Schwierigkeiten ständig größer. Dennoch sind sie von der Evolution überzeugt, da es ja die vielen Pflanzen und Tiere gibt, die ja irgendwie entstanden sein müßten. Denn eine Schöpfung durch Gott wird selbstverständlich ausgeschlossen. Das bedeutet: Die Evolutionslehre beruht somit auf der Denkvoraussetzung „Es gibt keinen Gott“, jedenfalls nicht den Gott der Bibel, der in nur sechs Tagen das Universum mit der Vielfalt des Lebens geschaffen haben könnte. Und die angebliche Richtigkeit dieser Denkvoraussetzung sei durch die Evolution bewiesen, von der einfach ständig behauptet wird, sie sei eine wissenschaftlich gesicherte Tatsache.

Was interessiert uns überhaupt, was einmal war? An der Vergangenheit können wir doch ohnehin nichts ändern. Doch es wird gesagt, daß wir aus der Geschichte lernen sollen. Und so steht im Geschichtsschulbuch, was vor wieviel Millionen und Milliarden Jahren geschehen sei. Und Abbildungen im Biologieschulbuch erwecken gegenüber den zehnjährigen Kindern den Eindruck, Fotografien aus jener Zeit zu sein. Bei der Geschichtsschreibung geht es nicht um die Vergangenheit, sondern es geht darum, das Denken der Menschen für die Gegenwart und für die Zukunft zu manipulieren. Deshalb lernen die Schüler, was vor Millionen und Milliarden Jahren geschehen sei, damit sie sich nicht als Geschöpf Gottes sehen, sondern als höherentwickelte Affen, die sich wie die anderen Affen nicht im Jüngsten Gericht vor Gott verantworten müßten. Deshalb lernten die Schüler, daß Hitler die polnischen Offiziere in Katyn erschießen ließ und viele andere Verbrechen begangen hatte.

Wer aber bestimmte Hitlerverbrechen leugnet, kommt bis zu fünf Jahren ins Gefängnis. Das gilt übrigens nur für Hitlerverbrechen. Alle anderen Verbrechen in der Menschheitsgeschichte, selbst die Verbrechen Stalins, die die Hitlerverbrechen mengenmäßig bei weitem übertreffen, dürfen straffrei geleugnet werden. Andererseits wurde ich zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, weil ich die Öffentlichkeit über unumstrittene aber bewußt verschwiegene historische Tatsachen informiert hatte. Denn daß wir über die Hitlerverbrechen wie der Seife aus Menschenknochen, den Lampenschirmen aus Menschenhaut und die heute gezeigten Gaskammern belogen worden sind, ist inzwischen Geschichte. Somit ist dieser Lug und Trug inzwischen schon eine historische Tatsache. Doch diese soll möglichst geheim bleiben, damit das herrschende Geschichtsbild nicht gefährdet wird.

Solche Tatsachen zu unterdrücken, die ein Lügengebäude gefährden, ist typisch für Ideologen aller Art. Andererseits werden angebliche Fakten frei erfunden, wie man es gerade braucht. So schrieb der Propagandist des Atheismus Ernst Haeckel in seiner Natürliche(n) Schöpfungsgeschichte von 1868 auf S. 547 über bestimmte zu seiner Zeit lebende Menschengruppen: „Sie leben in Heerden beisammen, wie die Affen, größtentheils auf Bäumen kletternd und von Früchten lebend; sie kennen das Feuer noch nicht, und gebrauchen als Waffen nur Steine und Knüppel, wie es auch die höheren Affen thun. Alle Versuche, diese und viele andere Stämme der niederen Menschenrassen der Kultur zugänglich zu machen, sind bisher gescheitert; es ist unmöglich, da menschliche Bildung pflanzen zu wollen, wo der nöthige Boden dazu, die menschliche Gehirnvervollkommnung, noch fehlt. Noch keiner von jenen Stämmen ist durch die Kultur veredelt worden; sie gehen nur rascher dadurch zu Grunde. Sie haben sich kaum über jene tiefste Stufe des Übergangs vom Menschenaffen zum Affenmenschen erhoben, welche die Stammeltern der höheren Menschenarten schon seit Jahrhunderten überschritten haben“.

Dieses Haeckelzitat ist ein typisches Beispiel für eine frei erfundene Tatsachenbehauptung, die den fließenden Übergang vom Affen zum Menschen „beweisen“ soll. Damals – im Jahre 1868 – waren Teile Afrikas weiße Flecken auf der Landkarte, zu denen keine Straßen, geschweige denn Eisenbahnen, führten, und wo noch nie ein Europäer gewesen war. Über die dort lebenden Menschen konnte Haeckel jeden Unfug und jede Lüge verbreiten, ohne daß ihn jemand hätte widerlegen können.

Nachdem infolge der technischen Entwicklung selbst die entlegendsten Gebiete erreichbar sind und derartige Lügen nicht mehr aufrechterhalten werden können, weicht man in die Vergangenheit aus. Da niemand in die Vergangenheit reisen kann, kann man über frühere Menschen wie z. B. die Neandertaler behaupten, was man will, und ihnen ein Alter andichten, wie man es benötigt, um den Leuten deren Abstammung vom Affen weiszumachen.

Daß auf diesem Gebiet vorsätzlicher Betrug gang und gäbe ist, zeigt die angebliche stammesgeschichtliche Entwicklung des menschlichen Embryo, wonach dieser tierische Merkmale wie z. B. Kiemenbögen hätte. Ernst Haeckel hatte in seiner bereits erwähnten Natürliche(n) Schöpfungsgeschichte von 1868 handfeste Fälschungen begangen, um dies den Menschen weiszumachen. Seine Fälschungen wurden entlarvt und waren im 19. Jahrhundert als solche allgemein bekannt. Trotzdem stand Haeckels Betrug vor noch nicht allzu langer Zeit in den Schulbüchern der Bundesrepublik Deutschland. Daß Schulbuchschmierfinken einen längst entlarvten Betrug den Schülern als angeblich wissenschaftlich gesicherte Tatsache vermittelten, zeigt deren kriminelle Energie. Kriminell hin, kriminell her – strafbar war das nicht. Denn Lüge ist ohnehin nicht strafbar, und Betrug ist es nur dann, wenn ein wirtschaftlicher Schaden nachzuweisen ist. Somit ist die Schülerverdummung der antichristlichen Ideologen strafrechtlich nicht relevant.

Weder die Schulbuchschmierfinken, noch diejenigen, die der Öffentlichkeit angebliche Seife aus Menschenknochen und angebliche Lampenschirme aus Menschenhaut oder in Dachau und Auschwitz Fälschungen als Originalgaskammern zeigten, kamen ins Gefängnis. Aber ich soll für ein Jahr hinter Gitter, obwohl mir niemand vorwirft gelogen zu haben, obwohl der Betrug, an den ich die Öffentlichkeit erinnerte, unter Historikern unumstritten ist. Dieser Unterschied zeigt, daß Ideologen ihre Lehren nicht auf Tatsachen gründen, sondern umgekehrt, daß sie die Tatsachen vielmehr nach ideologischen Gesichtspunkten auswählen, zurechtbiegen, erfinden oder unterdrücken, wie sie es brauchen.

Auch die Presse beteiligt sich an diesen üblen Machenschaften, wie folgendes Beispiel zeigt: Ein Amerikaner hatte heimlich Gestein aus der den Touristen in Auschwitz gezeigten Gaskammer, die damals noch als Originalgaskammer galt, entfernt und ließ es untersuchen. Dabei wurden keine erhöhten Werte an Eisenzyanid festgestellt. Die Untersuchungsergebnisse wurden im Leuchter-Report veröffentlicht und an die Presse versandt. Doch diese hatte darüber nicht berichtet. Dieses Beispiel zeigt, daß die Presse auch dadurch meinungsbildend wirken will, daß sie Tatsachen bewußt verschweigt. Die Leser mit Datenmüll zumüllen, ihnen aber wichtige Informationen bewußt vorenthalten, das ist Volksverdummung.

Vergleichbare Volksverdummung wird auch in den Schulen betrieben. Katyn ist keineswegs das einzige Beispiel. Den Schülern wird verschwiegen, daß in den behaupteten Evolutionslinien Zwischenglieder fehlen. Es wird verschwiegen, daß keine Millionen von Jahren nötig sind, damit Kohle entsteht, sondern im Labor geschieht das in kurzer Zeit. Es wird verschwiegen, daß im Urwald keine Kohle entsteht, sondern die abgestorbenen Bäume verfaulen. Außerdem würde der Urwald nie eine Kohlewand von vier Metern Höhe ergeben, wie sie der amerikanische Bergmann vor sich hat. Außerdem entstehen gewöhnlich keine Fossilien. Denn die gestorbenen Tiere werden gefressen oder verwesen. Trotzdem haben wir Massengräber von Fossilien. Fossilien entstehen nämlich nur durch außergewöhnliche Umstände, wie sie während der Sintflut vorlagen. Aber von der Sintflut steht in der Bibel, und deshalb dürfe es sie nicht weltweit gegeben haben. Außerdem würde sie viele Veränderungen auf der Welt ohne die Millionen von Jahren erklären. Doch die Millionen von Jahren braucht man als Ausrede, um den Leuten weiszumachen, daß sie deshalb nicht die Entstehung neuer Arten beobachten könnten, weil diese zu langsam vor sich ginge.

Auch wird verschwiegen, daß fossile Baumstämme gefunden wurden, die quer durch eine Anzahl verschiedener Erdschichten stecken.3 Warum dies den Schülern auch mitteilen? Sie könnten doch auf den Gedanken kommen, daß ein Baumstamm verfaule, anstatt etliche Millionen Jahre aufrecht stehen zu bleiben, bis sich die verschiedenen Erdschichten um ihn herum abgelagert haben. Die Kinder könnten daraus schlußfolgern, daß irgend etwas mit den Millionen von Jahren nicht stimmen könne. Um die Schüler nicht zu verunsichern, schweigt man über diese Baumstämme ebenso, wie man über die sowjetische Munition schwieg, mit der die polnischen Offiziere erschossen worden waren. Man schweigt über die Baumstämme ebenso wie über die inzwischen unumstrittene Tatsache, daß das Gestein der angeblichen Originalgaskammer in Auschwitz keine erhöhten Werte an Eisenzyanid enthält. Somit sind die Baumstämme ein weiteres Beispiel dafür, daß Evolutionisten ebenso Tatsachen unterdrücken wie Prediger der Holocaustreligion und andere Ideologen, wenn die Fakten zum Zweifel an der Richtigkeit der zu vermittelnden Ideologie führen könnten. Wo Ideologen die Macht hatten oder haben, da verfolgen sie auch die Andersdenkenden wie z. B. die Ketzer im Mittelalter oder die Dissidenten in der Sowjetunion oder bei Hitler oder heute die tatsächlichen oder auch nur angeblichen Holocaust-Leugner.

Es fällt schon auf, daß politisch unkorrekte Personen eine höhere Sterblichkeit haben als politisch korrekte, so wie Raucher verstärkt an Lungenkrebs sterben. Da auch Nichtraucher dem Lungenkrebs erliegen, kann man nicht mit Sicherheit sagen, daß sich Herr Müller oder Herr Meier zu Tode geraucht habe. Da auch politisch korrekte Menschen bei Verkehrsunfällen, an Herzversagen, bei Operationen, bei Badeunfällen, in der Badewanne oder beim Fallschirmspringen umkommen, kann man nicht sagen, bei wem politische Unkorrektheit die wirkliche Todesursache ist. Nur haben sowohl Raucher als auch Andersdenkende eine auffällig höhere Sterberate.

Wenn Ideologen auch Tatsachen verfälschen, so ist trotzdem nicht alles falsch, was sie sagen. Vielmehr liegt in dem Richtigen, in das sie ihre Lügen hineinstreuen, die Verführungskraft. Daß Hexen auf Besen durch die Lüfte fliegen können, ist grober Unfug. Aber Hexerei gab es wirklich, und es gibt sie auch heute. Es gibt eine ganze Literatur bekennender Hexen, die dazu anleitet, mit Dämonen Kontakt aufzunehmen. Der Weg geht über Atemübungen als Vorstufe von Entspannungs- und Stilleübungen. Diese sind die Vorstufe von Phantasiereisen, bei denen Dämonen nach und nach die Führung übernehmen. Erwachsene können diese Techniken nur schwer erlernen. Deshalb werden die Grundschulen mißbraucht, um diese bereits den Kindern beizubringen. Wenn man die Hexenliteratur mit dem bayrischen Lehrplan für die Grundschule vergleicht, so ist die Übereinstimmung erschreckend. Die Hexenliteratur zeigt, daß der scheinbar nutzlose Firlefanz wie Atem-, Entspannungs-, Stilleübungen und Phantasiereisen, die die Grundschüler in Übereinstimmung mit den Lehrplänen treiben, Vorstufen sind, um mit Dämonen Kontakt aufzunehmen, daß er somit Hinführung zur Hexerei ist. Somit gibt es tatsächlich Hexen. Zwar fliegen sie nicht auf Besen durch die Lüfte, sondern tun viel schlimmeres: Sie arbeiten in den Kultusministerien und in den Schulen und führen die Kinder spielerisch in die Welt des Okkultismus ein, und zwar ohne, daß sie es merken, also äußerst heimtückisch. Denn die Hexenliteratur, durch die diese üblen Machenschaften entlarvt werden, ist nicht einmal Erwachsenen bekannt, geschweige denn den Kindern, die kaum lesen können.

Die Hexenliteratur habe ich in meiner Broschüre „Die Sünde ist der Leute Verderben“ (Spr. 14,34) mit dem Untertitel Warum Deutschland pleite geht mit den bayrischen Lehrplänen verglichen und auf weitere Literatur hingewiesen. Erziehungswissenschaftler wissen, daß die Kinder den Hexen- und Zaubergestalten um so mehr Realität zumessen, je intensiver sie sich mit ihnen befassen. Somit geschieht die Förderung des Aberglaubens vorsätzlich.

Wie der Hexenwahn das Wahrheitsmoment enthält, daß es Hexerei tatsächlich gibt und daß diese in höchstem Maße gefährlich ist, so enthält die scheinheilige Empörung über Hitler das Wahrheitsmoment, daß der vielgeschmähte Diktator in der Tat ein großer Verbrecher war. Zwar hat er wesentlich weniger Menschen getötet als Stalin, der Verbündete Amerikas im Kreuzzug für Demokratie, für Menschenrechte und für Glaubensfreiheit, zwar hat er weniger Menschen getötet als in unserem fälschlich sogenannten “freiheitlich demokratischen Rechtsstaat“ nach jener schrecklichen Hitlerbarbarei an Menschen im Mutterleib umgebracht wurden, aber dennoch war sein gesamtes Denken und Handeln voller krimineller Energie. Das geht aus Mein Kampf hervor, wonach Gott den Menschen durch Evolution geschaffen habe. Ist der Mensch aber das Ergebnis von Evolution, dann hat er seine Sonderstellung unter den Lebewesen auch nicht vom Schöpfer, sondern lediglich von der Gesellschaft, die die Sonderstellung auch verweigern kann. Wie heute den Kindern im Mutterleib deren Sonderstellung in der Schöpfung dadurch verweigert wird, daß sie zur Tötung freigegeben werden, so hatte schon Hitler die Juden, Geisteskranke und sowjetische Kriegsgefangene zur Tötung freigegeben.

Wie am Hexenwahn und an der Holocaustreligion ist auch an der Evolutionslehre nicht alles falsch. Daß es Veränderungen an Lebewesen gibt, haben die Züchter schon lange vor Darwin gewußt. Indem sie die ertragreichsten Tiere (z. B. die Kuh mit der höchsten Milchleistung) für die Fortpflanzung benutzten, konnten sie die Erträge steigern. Darwins richtige Erkenntnis war, daß das, was der Züchter tut, auch in der Natur geschieht. Z. B. hat eine farbliche Veränderung eine bessere Tarnung und damit höhere Überlebenschancen zur Folge. Aber kein Züchter kann eine Kuh züchten, die Eier legt, oder ein Huhn, das Milch gibt. Erst recht ist das nicht in der freien Natur ohne Züchter möglich. Daran würde auch nichts ändern, wenn Millionen von Jahren zur Verfügung stehen würden. Seit ca. hundert Jahren forscht man mit der Taufliege Drosophila melanogaster, deren Generationenfolge nur 9-14 Tage ist. Trotz der sehr vielen Generationswechsel haben wir nur verschiedene Variationen der Taufliege, aber keine neue Art.

Die Beschuldigung, daß Hexen auf Besen durch die Lüfte fliegen, viele Hitlerverbrechen und die Evolutionslehre wurden nie bewiesen, sondern lediglich behauptet. Und diese Behauptungen wurden bei jeder Gelegenheit ständig wiederholt. Als Folge des ständigen Wiederholens werden Holocaust und Evolution für derart offenkundig gehalten, daß es keines Beweises mehr bedarf.

Bei Strafprozessen gegen Holocaust-Leugner geschieht es ständig, daß Beweisanträge vom Gericht wegen Offenkundigkeit abgelehnt werden. Dabei weiß niemand, was der genaue Inhalt der ständig behaupteten Offenkundigkeit ist. Starben in Auschwitz vier Millionen Menschen, wie behauptet wurde, oder nur eine halbe Million, wie es der neuesten Zahl entspricht? Befanden sich die dortigen Gaskammern auf dem KZ-Gelände, wie Augenzeugen im Frankfurter Auschwitz-Prozeß ausgesagt hatten, oder aber, wie es neuesten Erkenntnissen entspricht, in zwei abgelegenen Bauernhäusern ohne Gleisanschluß, die inzwischen abgerissen wurden, so daß man heute nichts mehr beweisen und auch nichts widerlegen kann? Wie können Vorgänge, über die wir ständig etwas anderes hören, überhaupt offenkundig sein?

Die Offenkundigkeit ist der gefährlichste Verbündete eines jeden Aberglaubens. Wenn erst einmal die Frage im Raum steht, wodurch bewiesen ist, daß Hexen auf Besen durch die Lüfte fliegen können, dann korrodiert dieser Aberglaube und nach weniger als hundert Jahren glaubt niemand mehr an diesen Unsinn.

Wenn erst einmal die Frage im Raum steht, wodurch bewiesen ist, daß sich die Sonne um die Erde dreht, dann werden Sachargumente ausgetauscht, und nach zweihundert Jahren ist die einstige Offenkundigkeit nur noch eine Außenseitermeinung.

Wenn erst einmal die Frage im Raum steht, wodurch die Existenz der Gaskammern bewiesen ist, dann rückt dir Tatsache ins Blickfeld, daß wir unsere Kenntnis über dieselben von Lügnern haben, dann rückt die Tatsache ins Blickfeld, daß es Widersprüche unter den Zeugenaussagen gibt, dann rückt die Tatsache ins Blickfeld, daß die Naturgesetze von 1941 bis 1944 in Auschwitz außer Kraft gewesen sein mußten, wenn die dortigen Gaskammern funktioniert haben sollen. Als Folge davon würden Sachargumente ausgetauscht werden. Dadurch könnte sich noch manche angebliche Offenkundigkeit als Irrtum oder als Betrug erweisen.

Wenn erst einmal die Frage im Raum steht, wodurch bewiesen sei, daß wir das Ergebnis einer langen Evolutionskette seien, dann würde sich herausstellen, daß es keine Beweise gibt. Darüber hinaus würde sich auch herausstellen, daß nicht einmal Naturgesetze bekannt sind, durch die neue Organe entstehen könnten. Denn der Auslesevorteil beim Kampf ums Dasein im Sinne Darwins tritt erst ein, wenn das neue Organ funktionsfähig ist, wenn z. B. die Lunge atmet, das Insekt, der Vogel oder das Säugetier fliegen kann. Und neue Organe treten nicht plötzlich auf. Das behaupten nicht einmal die Evolutionisten. Wie schon gesagt: Nicht einmal ein Züchter, geschweige denn die unvernünftige Natur, kann eine eierlegende Kuh oder ein milchgebendes Huhn hervorbringen. Außerdem: Woher soll der erste Einzeller kommen. Aus einem Virus kann er jedenfalls nicht entstanden sein, da ein Virus eine lebende Zelle braucht, um sich fortpflanzen zu können.

Weil man nicht beweisen kann, daß wir durch Evolution entstanden seien, deshalb muß man es eben immer wieder behaupten. Denn wenn ein Irrtum oder eine Lüge ständig wiederholt wird, dann werden sie für Wahrheit gehalten. Und wenn alle Menschen vom Irrtum oder der Lüge überzeugt sind, dann gelten der Irrtum oder die Lüge als offenkundig. Um die Offenkundigkeit sicherzustellen, lernen schon die Kinder in der Schule die Evolutionslehre und vom Völkermord durch die Gaskammern in Auschwitz.

Man sagt ihnen: Die Wissenschaft hat erwiesen, daß ... . Denn so beginnen heute die Lehrsätze des Aberglaubens. Um dem breiten Publikum Wissenschaftlichkeit vorzutäuschen, dürfen nur Angehörige bestimmter pseudoreligiöser Auffassungen definieren, was Wissenschaft sei. Daß das letzten Endes eine Clique von Inquisitoren definiert, zeigt die Aberkennung des Doktortitels von Wilhelm Stäglich. Als pensionierter Richter hatte er die Beweise und Zeugenaussagen über die Gaskammern und Krematorien von Auschwitz untersucht und legte mit viel Sarkasmus dar, daß die Naturgesetze außer Kraft gewesen sein mußten. Sein Buch Der Auschwitz-Mythos4 wurde verboten, sein Doktortitel ihm aberkannt. Aber die Trottel, die auf die primitive Fälschung der Gaskammer in Auschwitz hineingefallen waren, dürfen ihre Doktortitel behalten. Wenn sogar ein Doktortitel aberkannt wurde, wieviel einfacher ist es dann, geistig selbständigen Denkern diesen gar nicht erst zu verleihen. Auf diese Weise verhindern die Inquisitoren, daß jemand Professor, Doktor, Lehrer, Fernsehjournalist (entlarvendes Beispiel:  Die davongejagte  Fernsehmoderatorin Eva Hermann) oder Richter wird, der die vorgegebene Ideologie ablehnt. Diese Diskriminierung Andersdenkender wirkt wie im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Es entsteht der Eindruck, daß nur Dummköpfe die Evolutionslehre ablehnen bzw. nur Neonazis die Gaskammern anzweifeln würden.

 

1BVerfGE 90, 241, S. 252.

2 In der Broschüre War Jesus Christus ein Volksverhetzer?

3 Dr. W. J. Ouweneel, Schöpfung oder Evolution, Neustadt / Weinstr. 1993, S. 46. Diese Broschüre zeigt in leichtverständlicher Weise den Schülern die Fehler und die ideologischen Hintergründe der Evolutionslehre auf.  Solch ein Baumstamm ist auch in folgendem Buch beschrieben: Sehen lernen, wo der Erdboden aufgedeckt ist. Vor uns die Sintflut (unverkäuflich, nicht im Buchhandel erhältlich; v. Scheven, Joachim, Postfach 40, 65711 Hofheim a. Taunus „Kuratorieum Lebendige Vorwelt“), S. 175.

4 Dr. Wilhelm Stäglich, Der Auschwitz-Mythos. Legende oder Wirklichkeit? Eine kritische Bestandsaufnahme, Tübingen 1979.