Johannes Lerle

Christliche Schriften gegen den Zeitgeist

 

Beiträge von Johannes Lerle auf Hamburger Mahnwachen

(auch auf youtube veröffentlicht)

 

 

Beitrag auf der 74. Hamburger Mahnwache am 31.8.2015

 

Kinder als Staatseigentum

Interessengruppen und die organisierte Kriminalität beeinflussen politische Entscheidungen zum eigenen Vorteil. Nur auf diese Weise wird die Eurorettung verständlich. Banken verdienten an den hochverzinsten griechischen Staatsanleihen. Doch dieses Geld geriet in Gefahr. Da erzeigten sich Politiker dankbar für die Parteispenden und bewahrten Griechenland vor der Staatspleite. Dadurch kann dieser Pleitestaat seine Schulden bedienen. Auf diese Weise werden die Verluste der Banken sozialisiert, und der Steuerzahler wird zum Gläubiger. Und „den Letzten beißen die Hunde“, also den deutschen Steuerzahler, der den Großteil seines Geldes nie wiedersehen wird.

Wie Kapitalisten in der Politik mitmischen, um Steuergelder auf die eigenen Konten umzuleiten, so mißbrauchen auch Pädokriminelle den Staat, um leichter an Kinder heranzukommen. So schrieb der spätere Bundestagsabgeordnete Volker Beck im Jahre 1988: „Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, ...“.1 Trotz seiner Interessenvertretung der Pädokriminellen wurde er seit dem Jahre 2002 von seiner Partei (GRÜNE) immer wieder für den Bundestag aufgestellt und erhielt ebenfalls im Jahre 2002 auf Vorschlag jüdischer Organisationen das Bundesverdienstkreuz. Wenn Interessenvertreter der Pädokriminellen wie Bundesverdienstkreuzträger Volker Beck in der Politik mitmischen, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn solche Leute die Lehrerausbildung in die Hände bekommen, die hinter Kindern her sind. So setzte sich der Pädagogikprofessor Helmut Kentler (1928-2008) von Hannover für die Legalisierung von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern ein. Denn er war der Meinung, „dass sich päderastische Verhältnisse sehr positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung eines Jungen auswirken können, vor allem dann, wenn der Päderast ein regelrechter Mentor des Jungen ist“.2 Am Hessischen Institut für Bildungsplanung arbeitete Gerold Becker.3 Er war der Haupttäter des sexuellen Mißbrauchs an der Odenwaldschule. Nachdem dieser Mißbrauch verjährt war, berichtete die Frankfurter Rundschau vom 17. Nov. 1999 darüber.4 Weder das Lügenfernsehen noch die Lügenpresse griff damals dieses Thema auf. Auch die Frankfurter Rundschau verfolgte es nicht weiter. Denn der Lügenpresse geht es nicht um Information, sondern die Mitteilungen werden nach Gesichtspunkten der Meinungsmache ausgewählt, verschwiegen, zurechtgebogen oder erfunden, wie man es braucht. Ein ehemaliger Schüler der Odenwaldschule sagte mir, daß Gerold Beckers Vorliebe für kleine Jungs allgemein bekannt war. Doch weder die Lügenpresse noch irgendein Staatsanwalt will etwas mitbekommen haben. Zehn Jahre nach dem unbeachteten Artikel der Frankfurter Rundschau, ab dem Jahre 2010, war der sexuelle Mißbrauch mit einmal ein Medienthema. Das Fehlverhalten einzelner katholischer Priester bot die Chance, eine Pogromstimmung gegen die Katholische Kirche zu inszenieren. Doch im Zuge der Medienhetze wurden Erinnerungen an die Odenwaldschule und an verwerfliche Forderungen der GRÜNEN wach. Folglich verschwand das Thema wieder aus den Medien. Denn das, was nach katholischer Kirchenlehre unumstritten als Sünde gewertet wird, sollte gesellschaftlich allgemein akzeptiert werden. So konnte im Jahre 1970 der angesehene Sexualwissenschaftler Eberhard Schorch (gest. 1991) unwidersprochen bei einer Anhörung im Bundestag erklären: „Ein gesundes Kind in einer intakten Umgebung verarbeitet nichtgewalttätige sexuelle Erlebnisse ohne negative Dauerfolgen“.5

In welchem Ausmaß Pädokriminelle staatliches Handeln prägen, zeigen Erfahrungen des Hamburger Vereins Löwenmütter e. V. gegen sexuelle Gewalt an Kindern. Eine „Löwenmutter“ erzählte mir von einem Lehrer, der sich an Kindern vergangen hatte. Anstatt ihn hinter Gitter zu bringen, wurde er an eine Grundschule versetzt. Das mußte er wie eine Verlegung in den Garten Eden empfunden haben. Wieder hat er sich an einem Kind vergangen. Doch die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen ein. Im Verein Löwenmütter e. V. sind mehrere Mütter von Mißbrauchsopfern organisiert. Deren Erfahrung ist: Die Fälle werden vertuscht, die Mütter werden mit Verleumdungsklagen überzogen. Eine „Löwenmutter“ sagte mir, daß die ganze Stadt Hamburg durch Vertuscher durchseucht ist.

Sogar Richter ignorieren die Gesetze, nach denen der Umgang mit Kindern (noch) strafbar ist. So heißt es in einem Strafurteil gegen Eltern, die ihre Kinder aus nachvollziehbaren Gründen aus der Schule genommen und diese selbst unterrichtet haben: „Freilich ließen sich die Vorstellungen der Angeklagten, dass Sexualität ausschließlich in die Ehe gehöre, in keiner Weise vereinbaren mit dem, was an Beispielen für den Umgang mit Sexualität in der Schule oder auch in der von der Schule empfohlenen Lektüre genannt wurde. Insoweit war aber aus schulischer Sicht entgegen zu halten, dass es einen breiten Konsens in der Gesellschaft darüber gibt, dass jedermann und jede Frau über die eigene Sexualität frei und autonom bestimmen dürfe, und dass es dabei keine festgelegte, untere Altersgrenze gibt“.6 „Keine festgelegte, untere Altersgrenze“ – das bedeutet: Sexualität auch für Kinder. Und dafür gäbe es – wie Richterin Gertraud Brühl vom Landgericht Gießen meint – einen breiten Konsens in der Gesellschaft. Zwar ist Richterin Brühl mit dieser Behauptung ihrer Zeit voraus, aber es wird erkennbar, wohin unsere „Eliten“ die Gesellschaft führen wollen. Frau Richterin Brühl vertritt die Interessen von solchen Erwachsenen, die sich zu Kindern hingezogen fühlen. Eine derartige Annäherung wird als Sorge um das Kindeswohl getarnt. So klagte ein Vorstandsmitglied der Deutschen Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie e. V., es sei pervers, „Kinder bei der Entfaltung und Kultivierung ihrer Sexualität allein zu lassen“.7 Daß der Haupttäter an der Odenwaldschule und Mitarbeiter am Hessischen Institut für Bildungsplanung die „Kinder bei der Entfaltung und Kultivierung ihrer Sexualität“ nicht allein ließ, wurde bereits gesagt. Dieser Haupttäter an der Odenwaldschule und Mitarbeiter am Hessischen Institut für Bildungsplanung sah als schulisches Lernziel, „die eigene Sexualität zu bejahen und zu genießen”.8 Da stellt sich die Frage: Welcher Zweck wird mit diesem Lernziel verfolgt, wem nutzt es? Christian Füller schreibt in seinem Buch über sexuellen Mißbrauch: „Sexualisierte Gewalt ist fast nie ein rein gewalttätiger Akt, sondern oft mit etwas scheinbar Schönem verknüpft. Der Täter manipuliert das Opfer, …“.9 Bei dieser Manipulation des Opfers unterstützt ihn die Grundschule. So befaßten sich im Schuljahr 1998/99 Drittklässler der Bessunger Schule in Darmstadt (Hessen) mit folgenden Fragen: „Warum wird bei einer Frau die Vagina feucht? Warum wird bei einem Mann, wenn er eine Frau sieht, die ihm gefällt, der Penis steif und lang? Was für ein Gefühl ist es, wenn Vagina und Penis sich treffen?“ Diese Fragen entfernte ein erzürnter Vater von der Pinnwand des Klassenzimmers seiner Tochter. Er konnte sie nur deshalb mit aus der Schule nehmen, weil er mehr Körperkraft hatte als die Lehrerin. Das zeigt, daß hinter dem Rücken der Eltern, und mit möglichst wenig Kenntnis durch die Öffentlichkeit die Grundschule die potentiellen Opfer im Interesse der Pädokriminellen manipuliert.

Politisch verantwortlich für diese schulische „Wissensvermittlung“ war der damalige hessische Ministerpräsident Hans Eichel. Später hat er als Bundesfinanzminister bei der Aufnahme Griechenlands in die Eurozone mitgewirkt. Als dieses Land später in Zahlungsschwierigkeiten geriet, sagte er am 12. März 2012 im Handesblatt: „Ich kaufe zum ersten Mal in meinem Leben Staatsanleihen – und zwar griechische“. Durch diese seine Empfehlung für den Anleger offenbarte er nicht nur seine Inkompetenz in Wirtschaftsfragen, sondern zeigte auch, daß er nicht einmal den mathematischen Schulstoff der Hauptschule beherrscht. Die Gefahren der Expotentialfunktion waren ihm nicht voll bewußt. Allein durch den Zinseszinseffekt verdoppelt sich der Schuldenberg alle zwanzig Jahre. Die Sprengkraft liegt in folgender mathematischen Reihe: 2; 4; 8; 16; 32; 64; 128; 256; 512 … . Die Anleger erhalten ihr Geld aus dem Verkauf weiterer Staatsanleihen zurück. Doch irgendwann muß das Schneeballsystem zusammenbrechen. „Den Letzten beißen die Hunde“. Kommt ein Schuldenstaat in Zahlungsschwierigkeiten, dann ist der Zeitpunkt zum Ausstieg aus dem Schneeballsystem bereits verpaßt. Und an einem solchen Zeitpunkt empfahl Hans Eichel den Kauf griechischer Anleihen. Das ist mehr als nur wirtschaftswissenschaftlicher Unverstand. Und solche Deppen wie Hans Eichel, die nicht einmal den mathematischen Schulstoff der Hauptschule beherrschen, haben die Richtlinienkompetenz im „Bildungs“wesen. Da ist es kein Wunder, daß das ehemalige Land der Dichter und Denker die Weltspitze in der Technologie verloren hat, daß Deutschland bei den Pisatests so schlecht abschneidet und daß gemäß einer Sendung im Deutschlandfunk10 14,5% der Erwachsenen ohne Migrationshintergrund funktionale Analphabeten sind. Denn die Kulturtechniken Lesen und Schreiben haben ohnehin nicht die höchste Priorität. Wie bei der Griechenlandrettung die Interessen der Banken, die Wahlkämpfe der Parteien finanzieren, Vorrang haben vor dem Wohle des deutschen Steuerzahlers, so haben die Interessen der Pädokriminellen den Vorrang vor dem Kindeswohl. Wie dreist gelogen wird, daß die Milliarden für Griechenland und andere Pleitestaaten im Interesse des Steuerzahlers seien, so wird ebenfalls dreist gelogen, daß die „Wissensvermittlung“ in den Grundschulen, daß Sexualkontakte lustvoll seien, für die kindliche „Bildung“ unerläßlich sei.

Daß Kinder lesen und schreiben lernen müssen, ist ebenso unumstritten, wie daß Getreidekörner der Ernährung von Ratten dienen. Getreidekörner sind der Hauptbestandteil des Rattengiftes. Doch das Rattenwohl hat bei den Rattenmördern ebensowenig Priorität wie das Kindeswohl bei den Pädokriminellen. Ob die Ratten die Getreidekörner fressen, ist den Rattenmördern nicht wichtig; Hauptsache, sie nehmen das Rattengift in sich auf. Mit allen Mitteln wollen die Rattenmörder verhindern, daß die Ratten die für ihre gesunde Ernährung benötigten Getreidekörner woanders her bekommen als allein von den Rattenmördern. Aus dem gleichen Grunde sollen Kinder nur in einer staatlichen Schule lernen und nicht etwa zu Hause oder anderswo. Denn nur dort können „Bildungs“experten wie die bereits erwähnten Prof. Helmut Kentler, Gerold Becker und andere falsche Kinderfreunde sicherstellen, daß die Kinder auch lernen, daß Sexualkontakte lustvoll seien. Denn das ist aus Sicht der Pädokriminellen der allerwichtigste „Bildungs“inhalt.

Ich kenne die Familie Schaum in Homberg/Efze OT Hülsa. Diese Familie unterrichtete und unterrichtet ihre Kinder selbst. Obwohl bei der Analphabetenrate der Erwachsenen von 14,5% bei mindestens einem ihrer neun Kinder zu erwarten gewesen wäre, daß es Analphabet geblieben ist, können nicht nur alle Kinder lesen und schreiben, sondern die bereits Erwachsenen unter ihnen bestanden die externen Schulabschlußprüfungen mit den besten Ergebnissen. Außerdem sind sie erfolgreich in Berufsausbildung und Beruf im Unterschied zu vielen Schulabgängern, die nicht ausbildungsreif sind. Die Lehrer in der Schule haben irgendwelche Bescheinigungen über ihre pädagogischen Fähigkeiten, aber sie leisten so wenig. Dagegen haben die Eheleute Schaum keine Papierchen, aber sie übertreffen die Staatsschulen. Obwohl sie bewiesen haben, daß sie mehr können als die an den Universitäten ausgebildeten Lehrer, werden sie wegen ihrer noch schulpflichtigen Kinder von der Justiz verfolgt. Diese Tatsache beweist zwingend, daß die Vermittlung der Kulturtechniken lediglich der Vorwand ist, um die Schulpflicht zu begründen, wie die Getreidekörner lediglich der Köder sind, um den Ratten das Gift darzureichen. Deshalb beansprucht die Staatsschule, die die Interessen der Pädokriminellen vertritt, ebenso das Bildungsmonopol, wie die Rattenmörder die einzige Quelle von Getreidekörnern sein wollen. Deshalb waren Herr Schaum und andere schon im Gefängnis. 

Kinder werden bekanntlich dumm geboren. Doch in den Staatsschulen lernen sie nur wenig hinzu. Das ist auch kein Wunder, wenn solche Deppen wie Hans Eichel die Richtlinienkompetenz haben. Hans Eichel mag zwar den Unterrichtsstoff der dritten Schulklasse beherrschen und folgende Fragen biologisch korrekt beantworten können: „Warum wird bei einer Frau die Vagina feucht? Warum wird bei einem Mann, wenn er eine Frau sieht, die ihm gefällt, der Penis steif und lang? Was für ein Gefühl ist es, wenn Vagina und Penis sich treffen?“ Doch den mathematischen Schulstoff der höheren Klassen der Hauptschule beherrschte er nicht. Die Gefährlichkeit der Expotentialfunktion, wodurch Schulden durch den Zinseszinseffekt unbeherrschbar werden, war ihm nicht voll bewußt. Denn sonst hätte er griechische Staatsanleihen nicht zu einem Zeitpunkt empfehlen können, als dieses Land schon Zahlungsschwierigkeiten hatte. Und von solchen Deppen wie Hans Eichel können die dummgeborenen Kinder nicht viel hinzulernen. Trotzdem besteht ein Politikerpack, das die Macht im Staat ergaunert hat, auf der Schulpflicht, wie sie von Hitler im Jahre 1938 eingeführt worden war und wie sie in keinem anderen Land Europas besteht.

Diejenige, die ihren Kindern mehr und bessere Sachen beibringen wollen als die Staatsschulen, haben das Grundgesetz auf ihrer Seite. Trotzdem scheitern sie vor den Gerichten, einschließlich dem Bundesverfassungsgericht. Denn Kinder werden wie Staatseigentum behandelt, für das die Freiheitsrechte des Grundgesetzes nicht gelten würden. Doch auf dem Papier gelten die Freiheitsrechte für alle Menschen, also auch für Kinder. Welche der vielen und ständigen Rechtsfehler durch richterliche Dummheit entschuldigt werden können und welche Rechtsfehler vorsätzliche Rechtsbeugung sind, die nach der Definition des Strafgesetzbuches als Verbrechen gewertet werden müssen, darüber möchte ich, wenn ich die Gelegenheit bekomme, auf einer späteren Mahnwache sprechen.

 

1 Volker Beck, Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik. In: Angelo Leopardi [Hrsg.], Der Pädosexuelle Komplex. Handbuch für Betroffene und ihre Gegner, Berlin/Frankfurt 1988, S.266.

2 Lorenz Jäger, Unter Humanisten, FAZ.NET, 20.03.2010, zitiert in Gabriele Kuby, Die globale sexuelle Revolution. Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit, Kißlegg 2012, S. 312f.

3 Der Lack ist ab, Frankfurter Rundschau, Mittwoch, 17. Nov. 1999, Nr. 268   S/R/D, abrufbar unter: http://zfi-archiv.beepworld.de/files/internatesexuellermissbrauchdrogen.pdf

4 Der Lack ist ab, Frankfurter Rundschau, Mittwoch, 17. Nov. 1999, Nr. 268   S/R/D, abrufbar unter: http://zfi-archiv.beepworld.de/files/internatesexuellermissbrauchdrogen.pdf

5 Nicht die Kirche, sondern die Linken hätscheln die Pädophilen, Internetzeitschrift www.kreuz.net vom 17. Febr. 2010 10:33.

6 Strafurteil des Landgerichtes Gießen vom 30.10.2003 und 05.11.2003 mit dem Aktenzeichen 3 Ns 102 Js 20927/01., S. 17.

7 Christian Füller, Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen, München 2015, S. 176.

8 Christian Füller, Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen, München 2015, S. 93.

9 Christian Füller, Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen, München 2015, S. 250.

10 am 18.8.2014 in der Sendung ab 18.40 Uhr.

 

 

Beitrag auf der 76. Hamburger Mahnwache am 21.9.2015

 

Die Alternative

 

Auf der 74. Mahnwache sprach ich darüber, daß unsere Obrigkeit irgendwelchen Interessengruppen dient anstatt dem Volk. Als Beispiel nannte ich die Banken, deren Verluste in Griechenland dem Steuerzahler aufgebürdet werden. Als weiteres Beispiel wies ich darauf hin, daß Kinder zum Staatseigentum degradiert werden. Und kriminelle Seilschaften, die die Macht im Staat ergaunert haben, mißbrauchen die Grundschulen, um die Kinder im Sinne der Pädokriminellen zu indoktrinieren. Im Blick auf die von mir angesprochenen Mißstände wurde ich nach einer Alternative gefragt, worauf ich nun antworten will:

Jahrtausende hindurch haben sich Menschen bemüht, die Welt zu verbessern. Doch sie sind allesamt gescheitert. Die Zustände in Frankreich vor der Französischen Revolution und in Rußland vor der bolschewistischen Oktoberrevolution waren unerträglich. Deshalb wurden die alten Tyrannen entmachtet. Doch die Hoffnungen auf ein goldenes Zeitalter wurden enttäuscht. Alles wurde nur noch schlimmer. Die Menschen kamen vom Regen in die Traufe. Orwell beschreibt diese Vorgänge, wie sie immer wieder ablaufen, in seiner Fabel Farm der Tiere. In dieser Fabel entmachten die Tiere den Bauern und übernehmen die Farm. Die Schweine übernehmen die Führung und führen sich mehr und mehr auf wie der von den Tieren vertriebene Bauer. Zum Schluß war kein Unterschied mehr zu erkennen zwischen den Schweinen und den mit ihnen befreundeten Bauern der Nachbarschaft. Die ersten Leser dieser Fabel dachten an Stalins Sowjetunion. Aber auch andere revolutionäre Prozesse laufen nach dem gleichen Schema ab. Es muß doch einen Grund haben, warum die vielen Weltverbesserer, die es die Jahrtausende hindurch gegeben hat, allesamt gescheitert sind. Die Weltverbesserer wollen die Gesellschaft verbessern. Doch sie verkennen, daß die Bosheit in den Menschen steckt, aus denen die Gesellschaft besteht. Würden wir die Kriegshetzerin Dr. Merkel, die seinerzeit für die deutsche Beteiligung am Irakkrieg des Jahres 2003 gehetzt hatte, davonjagen, dann würde lediglich ein anderer Lump an ihre Stelle treten, und die Kriegspolitik würde weitergehen. Die Weltverbesserer können lediglich einen Lump durch einen anderen Lump austauschen. Sie können Strukturen verändern. Doch die neuen Lumpen würden ihre Bosheit innerhalb der neuen Strukturen entfalten.

Im Unterschied zu all den erfolglosen Weltverbesserern hat Jesus Christus am Menschen angesetzt. So sagt Christus: „Aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsch Zeugnis, Lästerung“ (Matth. 15,19). Jesus hat vom Reich Gottes gepredigt, in dem wir nicht erst nach dem Tode, sondern schon jetzt Bürger sein dürfen. Das Reich Gottes ist die eigentliche Staatsangehörigkeit. In Deutschland sind die Bürger des Reiches Gottes lediglich Fremdlinge oder Ausländer. Das Reich Gottes ist keine Demokratie, sondern eine Monarchie, in der Jesus Christus der König ist. Und die Bürger des Reiches Gottes orientieren sich nicht an der allgemeinen Volksmeinung, sondern sie tun den Willen ihres himmlischen Königs. Weil sie im Gotteswort ein festes Koordinatensystem haben, sind sie nicht so leicht manipulierbar. Deshalb wurden sie sowohl von den Nazis als auch von den Kommunisten gehaßt und verfolgt. Denn Nazis und Kommunisten haben richtig erkannt: Wenn Jesus Christus der Führer ist, dann kann nicht Adolf Hitler oder die Kommunistische Partei deren Führer sein.

Als die Nazis Geisteskranke umgebracht hatten, kam Widerstand aus christlichen Kreisen. Der Bischof von Münster von Galen prangerte in Predigten dieses Verbrechen an, und seine Predigten wurden vervielfältigt, z. B. im Lübecker Wehrkreiskommando, und verbreitet. Auch der heutige Kindermord im Mutterleib wird verstärkt von Gläubigen abgelehnt. Nicht das ist das Problem, daß man nicht wüßte, daß Frauen Menschen in ihren Körpern tragen. Als der kleine Tim noch im Mutterleib war, wurde eine Behinderung festgestellt. Doch Tim überlebte die sogenannte Spätabtreibung, und er lebt heute noch. Daß Tim heute noch lebt, hatte nicht zur Folge, daß irgendwelche Gesetze geändert worden wären. Das zeigt, was für ein Verbrecherpack im Bundestag die Mehrheit hat. Alle Bundestagsabgeordnete wissen somit, daß Frauen Menschen in ihren Körpern tragen, wie die Nazis wußten, daß Geisteskranke, Juden und sowjetische Kriegsgefangene Menschen sind. Die Gesellschaft mag heute dieser und morgen jener Personengruppe den Schutz ihres Lebens verweigern; Bürger des Reiches Gottes orientieren sich aber am unveränderlichen Gotteswort. Wären Merkel und Schäuble Bürger des Reiches Gottes, die sich von Christus führen ließen, dann hätten sie nicht durch ihr Abstimmungsverhalten am 29. Juni 1995 im Bundestag die Bundesländer beauftragt, Kapazitäten für vorsätzliche Menschentötungen „sicher“zustellen. Deren Förderung des Kindermordes mag derjenige begrüßen, der für die Folgen seines Tuns nicht zwanzig Jahre lang Zahlmeister sein will. Doch wenn erst einmal gemordet wird, dann läßt sich dieses Verbrechen nicht auf irgendwelche Personengruppen beschränken. In der Hitlerzeit hätte sich manch einer auch dann nicht an den Judenmorden gestört, wenn er von diesen gewußt hätte. Doch wie Hitler nicht nur Juden getötet hatte, so sind nicht nur die Kinder im Mutterleib Opfer der Verbrechergesinnung von Merkel und Schäuble. Frau Merkel hetzte für eine deutsche Beteiligung an Amerikas Irakkrieg des Jahres 2003, und sie schickte deutsche Soldaten nach Afghanistan in den Tod. Im Blick auf die Toten erscheint es als Kleinkram, daß sie gemeinsam mit Schäuble auch noch einige Milliarden deutscher Steuergelder im korrupten Griechenland veruntreut hat. Ich will hier nicht einzelne politische Entscheidungen von Merkel oder von Hitler bewerten; sondern ich möchte hier lediglich den Geist thematisieren, aus dem heraus gehandelt wird. Wer als Bürger des Reiches Gottes lebt, der trachtet danach, den Willen Gottes zu tun. Und Christus faßt die Gebote Gottes in zwei Geboten zusammen. Das sind die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten. Je mehr Bürger des Reiches Gottes diese Gesinnung Jesu im Leben umsetzen, um so mehr wird die Welt verbessert. Die von Christus gepredigte Nächstenliebe bedeutet z. B., daß man – anders als Hitler – sowjetische Kriegsgefangene nicht verhungern läßt. Nächstenliebe bedeutet auch, daß man niemanden vorsätzlich tötet, auch nicht die Kinder im Mutterleib. Die Liebe zum Nächsten ist eine neue Gesinnung. Und eine Gesinnung kann niemand befehlen, sondern nur Gott kann sie bewirken. Und wenn Gott die Gesinnung ändert, dann hat das Auswirkungen. So predigt Jesus: „Kann man Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen“ (Matth. 7,16-18).

In der 74. Mahnwache sprach ich darüber, wie die Grundschule im Interesse der Pädokriminellen den Kindern Sexualkontakte als sehr lustvoll anpreist und daß diejenigen eingekerkert werden, die diese „Wissensvermittlung“ für ihre Kinder ablehnen. Ich wies auch darauf hin, daß Kinder wie Staatseigentum behandelt werden, darin Pädokriminelle und ihre Gesinnungsgenossen, die die Macht im Staat ergaunert haben, einen ebenso üblen Baum pflanzen dürften, wie sie selbst einer sind. Und die üblen Bäume in den Kultusministerien und in den Gerichten, einschließlich dem Bundesverfassungsgericht, können nur die üble Frucht der Pädokriminalität hervorbringen.

In der Landwirtschaft dient eine Frucht auch als Saatgut für einen Baum. Von Dornen und Disteln kann man kein Saatgut für Weinstöcke und für Feigenbäume gewinnen. Und die Pädokriminellen und deren Gesinnungsgenossen im „Bildungs“wesen und in der Justiz bringen die Saat von Dornen und Disteln in Kinderherzen ein. Sie belehren schon die kleinen Kinder, daß das Zusammentreffen der Geschlechtsorgane ein „sehr schönes Gefühl“ bewirke und daß „mein Gefühl“ „immer Recht“ habe. Die üble Frucht ist die Wegweisung, das eigene Sexualverhalten nach dem auszurichten, von dem die Pädokriminellen und die Lehrplangestalter behaupten, daß es lustvoll sei. Dagegen wäre eine gute Frucht, sein Sexualverhalten davon leiten zu lassen, was gottwohlgefällig ist.

Obwohl Christus keine Revolution angezettelt, ja nicht einmal ein politisches Amt angestrebt hatte, hat er durch seine Gesinnung, die er in die Welt hineingetragen hat, die verhaßte Römerherrschaft überwunden. Die Gladiatorenkämpfe hörten auf. Ich habe von einem Fall erfahren, daß eine Sklavin und ihre Herrin gemeinsam den Martyrertod starben. Was bedeutet Sklaverei, wenn Sklavin und Herrin im gemeinsamen Glauben an Christus vereinigt sind? Dagegen war in dem durch die Oktoberrevolution errichteten sowjetischen Arbeiter- und Bauernparadies die Sklaverei angeblich längst überwunden. Doch den Arbeitssklaven in Stalins Archipel Gulag ging es wesentlich schlechter als den Leibeigenen während der Zarenzeit. Indem Menschen, die vom Geist Christi ergriffen sind, ein jeder in seinem Bereich im Sinne Christi handelt und die Botschaft Christi auch zu anderen trägt, wird die Welt verändert.

Christus warnt seine Anhänger auch vor Verführung und vor Wölfen im Schafspelz, und der Apostel Paulus sagt, daß sich der Satan zum Engel des Lichtes verstellt. Einen derartigen Betrug des Teufels gab es nicht nur ständig in der fernen Vergangenheit, sondern auch in unserer Zeit. So behauptete Präsident Bush im Jahre 2003, Christus hätte ihm befohlen, den Irak anzugreifen. Und die mißratenen Pfarrerstochter Merkel unterstützte diesen Gotteslästerer dadurch, daß sie die Beteiligung der Bundeswehr für diesen Krieg forderte.

Anders als Bush uns weismachen will, hatte Christus weder selbst Blut vergossen, noch irgendwen aufgefordert, Blut zu vergießen. Allerdings hat er sein eigenes Blut dahingegeben. Denn im Anschluß an die bereits zitierten Worte vom Baum und dessen Früchte sagt Jesus: „Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen“ (Matth. 7,19). Damit deutet er das höllische Feuer an, das die Zukunft derer ist, die nicht den Willen seines himmlischen Vaters tun (Matth. 7,23).

Es reicht nicht aus, nur halbwegs den Willen Gottes zu tun, sondern Christus predigt: „Ihr sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist“ (Matth. 5,48). Da aber in Gottes Augen niemand vollkommen ist, müßten alle in die Hölle. Um das zu verhindern, ging Jesus nach Jerusalem, um dort stellvertretend für unsere Sünden zu sterben. So lebte er die Nächstenliebe vor, wie er sie gepredigt hat. Doch am dritten Tage hat er das Grab verlassen, und viele haben den Auferstandenen gesehen. Und die ihn gesehen hatten, haben die Kunde, daß Jesus lebt, in das ganze Römische Reich getragen. Und die diese Botschaft gehört hatten, haben ihr Leben nach der Lehre Jesu umgestaltet. Dadurch wurde das Römische Reich verändert. So hörten die Gladiatorenkämpfe auf, die Sklaverei wurde abgeschafft. Menschen, die von Christus ergriffen waren, pflegten Kranke und Alte. Auf christlichem Boden ist der Sozialstaat gewachsen. Das sind alles Auswirkungen der Botschaft Jesu, der sagte: „Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen“. „Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen“. „Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen“. „Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen“ (Matth. 5). Wenn Menschen durch die Botschaft Jesu reinen Herzens und friedfertig werden, dann verändert das die Gesellschaft, dann gedeiht der Frieden zwischen den Eheleuten, dann gedeiht der Frieden zwischen Eltern und Kindern. Dann gedeiht der Frieden mit den Nachbarn, der Frieden am Arbeitsplatz und der Frieden zwischen den Völkern. Dann werden Polizisten arbeitslos, die Gefängnisse leer, und die Armee wird überflüssig.    

 

Beitrag auf der 77. Hamburger Mahnwache am 28.9.2015

 

Höchstrichterliche Rechtsbeugung im Interesse der Pädokriminellen

 

Auf der 74. Mahnwache sprach ich darüber, wie kriminelle Seilschaften die Macht im Staat ergaunert haben. Kapitalisten, die für Parteien spenden, leiten Steuergelder auf die eigenen Konten um. Ein Beispiel ist die Griechenlandrettung, durch die der Steuerzahler zum Gläubiger dieses Pleitestaates wird, der den größten Teil seines Geldes nie wiedersieht. Aber auch Pädokriminelle beeinflussen staatliche Entscheidungen. Wenn Grundschulen den Kindern die Sexualkontakte als sehr lustvoll anpreisen, dann dient diese schulische „Wissensvermittlung“ der Manipulation der potentiellen Opfer. So wurde der zehnjährige David in der vierten Klasse der Liborius-Grundschule in Salzkotten anhand des Bilderbuches Peter, Ida und Minimum über die Vorgeschichte einer Schwangerschaft unterrichtet. Darin erklärt ein Vater seinen Kindern anhand einer Skizze: „Hier liegen wir so nah beieinander, wie wir können. Das ist ein sehr schönes Gefühl. Mein Glied in Mamas Scheide“. Wozu muß der zehnjährige David das schon wissen? In der Folgezeit besuchte er den Pornounterricht nicht mehr. Da seine Eltern das verhängte Bußgeld nicht bezahlt hatten, kamen sie ins Gefängnis. Denn deren Verfassungsbeschwerde wurde durch einen Beschluß der Bundesverfassungsrichter Papier, Bryde und Schluckebier „nicht zur Entscheidung angenommen“.1 Im Unterschied zu anderen Nichtannahmebeschlüssen enthält er keinerlei Begründung und ist auch nicht im Internet abrufbar.

Ob es mit den Freiheitsrechten des Grundgesetzes vereinbar ist, die Grundrechte einzuschränken, damit jeder lesen, schreiben und rechnen lernt, soll hier nicht thematisiert werden. Doch welche Rechtfertigung gibt es, Davids vom Grundgesetz „garantierte“ Freiheitsrechte einzuschränken, wenn er das Gefühl hat, sich mit dem schulischen Pornodreck besser nicht zu befassen? Was geht es die Obrigkeit an, ob die Untertanen schon im Alter von zehn Jahren wissen, daß das Zusammentreffen der Geschlechtsorgane lustvoll sei? Weshalb müssen diejenigen eingekerkert werden, die diese „Wissensvermittlung“ ablehnen? Wem nutzt der schulische Pornodreck? Es liegt doch auf der Hand, daß er denen nutzt, die hinter Kindern her sind wie z. B. dem in der 74. Mahnwache erwähnten Pädagogikprofessor Helmut Kentler und dem Mitarbeiter am Hessischen Institut für Bildungsplanung und Haupttäter des sexuellen Mißbrauchs an der Odenwaldschule Gerold Becker. Und die Bundesverfassungsrichter Papier, Bryde und Schluckebier entschieden im Interesse der Pädokriminellen.

Rechtsbeugungen in Schulangelegenheiten verstecken Bundesverfassungsrichter gewöhnlich in Nichtannahmebeschlüssen. Formal sind sie keine Entscheidung. Aber von anderen Gerichten und von der staatlichen Verwaltung werden sie wie eine Bundesverfassungsgerichtsentscheidung behandelt, und Formulierungen aus der oftmals umfangreichen Begründung finden sich wortwörtlich in anderen Gerichtsentscheidungen. Gewöhnlich werden hohe Ziele vorgeschoben, wenn es sich in Wirklichkeit um übelste Rechtsbeugung handelt. Doch in Davids Fall war den Richtern nichts eingefallen um zu begründen, daß der Zehnjährige wissen müsse, daß das Zusammentreffen der Geschlechtsorgane lustvoll sei. Deshalb blieb der Nichtannahmebeschluß ohne jegliche Begründung.

Später2 hatten dieselben drei Bundesverfassungsrichter  Papier, Bryde und Schluckebier auch einen anderen Nichtannahmebeschluß gefaßt. Darin ging es um eine Verfassungsbeschwerde gegen ein Bußgeld, das Eltern deshalb auferlegt worden war, weil sie ihre Kinder von einem Theaterprojekt, das angeblich der Prävention von sexuellem Mißbrauch dienen soll, ferngehalten hatten. In dessen Leitsong heißt es: „mein Gefühl hat immer Recht“. Die Richter wußten somit, welches Gefühl den Grundschulkindern in den Schulen angepriesen wird. Wären beide Nichtannahmebeschlüsse von verschiedenen Richtern gefaßt worden, dann könnte man sie für rechtsfehlerhaft halten. Da aber genau dieselben Bundesverfassungsrichter beide Nichtannahmebeschlüsse gefaßt hatten, wußten sie, daß in der Wahrnehmung der Kinder das Gefühl, das immer recht habe, sich auf das „sehr schöne Gefühl“ beziehen kann, von dem in den Grundschulen gelehrt wird, daß es mit dem Zusammentreffen der Geschlechtsorgane verbunden sei. Sie wußten somit, daß die Schule die Kinder zu sexuellen Handlungen animiert bis hin zur Pädophilie, auch wenn dies im Nichtannahmebeschluß dreist bestritten wird. Dreist behaupten die Bundesverfassungsrichter, eine Indoktrination der Schüler auf dem Gebiet der Sexualerziehung würde unterbleiben. Aber ein Gefühl, von dem die Kinder lernen, daß es lustvoll sei, als Wegweisung für das eigene sexuelle Handeln anpreisen, das ist übelste Indoktrination, auf die die Pädolriminellen aufbauen können, wenn sie Kinder zu einvernehmlichen Sex verführen. Da beide Nichtannahmebeschlüsse von ein- und denselben Bundesverfassungsrichtern gefaßt worden sind, müssen wir sie als Einheit betrachten. Daher handelt es sich nicht nur um Rechtsfehler, sondern um Rechtsbeugung, die nach der Definition des Strafgesetzbuches ein Verbrechen ist. Die Bundesverfassungsrichter Papier, Bryde und Schluckebier sind somit gemeingefährliche Verbrecher.

Wem der Gedanke zu absurd erscheint, daß sogar Bundesverfassungsrichter das Verbrechen der vorsätzlichen Rechtsbeugung begangen haben könnten, der möge sich bewußtmachen, daß auch Bundesverfassungsrichter gewöhnliche Menschen sind, die dem Rest der Bevölkerung keineswegs an Heiligkeit oder an Weisheit überlegen sind. Bundesverfassungsrichter werden zum Teil vom Bundestag und zum Teil vom Bundesrat, also von Politikern, ernannt. Und was für ein Pack als „Volksvertreter“ tätig ist, ist allgemein bekannt. Im Bundestag sind solche Lumpen wie der Interessenvertreter der Pädokriminellen Volker Beck, der 1988 schrieb: „Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, ...“.3 Im Bundestag sind Kriegshetzer wie Frau Merkel, die im Jahre 2003 vom damaligen Bundeskanzler Schröder gefordert hatte, sich an Amerikas Irakkrieg zu beteiligen. Dabei wußte Frau Merkel, daß die Amerikaner schon immer Kriegsgründe herbeigelogen hatten. Im Unterschied zu Frau Dr. Merkel wissen einfache Leute mit gesundem Menschenverstand: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er die Wahrheit spricht“. In den Landesparlamenten sind ebenfalls Kriegshetzer. Z. B. hetzten Stoiber und Beckstein in Bayern für den Irakkrieg. In den Landesparlamenten sind die Interessenvertreter der Pädokriminellen, die dafür politisch verantwortlich sind, daß der zehnjährige David in der Schule lernte: „Das ist ein sehr schönes Gefühl. Mein Glied in Mamas Scheide“, die auch dafür politisch verantwortlich sind, daß diese „Wissensvermittlung“ durch folgende „Wertevermittlung“ ergänzt wird: „Mein Gefühl hat immer Recht“. Wenn solch ein Politikerpack die obersten Richter auswählt, dann wird es natürlich solche Lumpen ernennen, wie sie selbst welche sind. So stellt ein Politikerpack sicher, daß das Bundesverfassungsgericht die eigenen kriminellen Machenschaften nicht allzusehr behindert.

Da viele Leute es nicht begreifen können, daß die hohen und hochgelehrten Herren und Damen im Bundesverfassungsgericht gemeingefährliche Verbrecher sein könnten, deshalb soll jetzt der Tatbestand der vorsätzlichen Rechtsbeugung an einem besonders offensichtlichem Beispiel aus einem anderen Gebiet gezeigt werden: In den 90er Jahren verabschiedete der Bayrische Landtag ein Gesetz, wonach Tötungsspezialisten für ungeborene Kinder nur 25% ihrer Einnahmen durch vorgeburtliche Menschentötungen erzielen dürfen. Gegen diese bayrische Regelung legten zwei Mediziner beim Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde ein, da diese angeblich ihr Grundrecht der freien Berufswahl (Art. 12 GG) unzulässig einschränken würde. Und ihre Verfassungsbeschwerde hatte Erfolg. Doch die Bundesverfassungsrichter konnten eine Entscheidung aus dem Jahre 1975 des anderen Senats des Bundesverfassungsgerichtes nicht ignorieren. Nach dieser früheren Entscheidung sind die vorgeburtlichen Menschentötungen rechtswidrig, auch wenn sie in „Ausnahmefällen“ straffrei sind. Die „Ausnahmefälle“ sind allerdings sehr umfassend, und vielen Nichtjuristen ist der Unterschied von straffrei und rechtmäßig unbekannt. Die Rechtswidrigkeit der vorgeburtlichen Menschentötungen ist eine Geheimlehre, die nicht einmal allen Juristen bekannt ist; und es ist allgemeine Volksmeinung, daß der als „Abtreibung“ verharmloste Kindermord rechtmäßig sei. Doch nicht der Kindermord soll hier das Thema sein, den mancher positiv wertet, der für die Folgen seines Tuns, das er in der Grundschule gelernt hat, nicht zwanzig Jahre lang Zahlmeister sein will. Sondern hier soll es um die vorsätzliche Rechtsbeugung von Bundesverfassungsrichtern gehen. Da die Bundesverfassungsrichter die frühere Entscheidung des anderen Senats des Gerichtes, wonach die vorgeburtlichen Menschentötungen rechtswidrig sind, nicht ignorieren konnten, haben sie auf S. 297 ihrer Entscheidung4 eingeräumt, daß die Tätigkeit der klagenden Berufskiller rechtswidrig ist. Das bedeutet: Die beschwerdeführenden Tötungsspezialisten haben ein Grundrecht für rechtswidrige Menschentötungen. Doch die Studienanfänger der Rechtswissenschaft lernen die absolut denknotwendige Binsenweisheit, daß ein- und dieselbe Tat nicht sowohl rechtmäßig als auch rechtswidrig sein kann. Denn das wäre ein Selbstwiderspruch. Somit kann niemand ein Grundrecht nicht nur für rechtswidrige Menschentötungen, sondern auch für keinerlei andere rechtswidrige Taten haben. Bisher war es eine Selbstverständlichkeit, daß das Grundrecht der freien Berufswahl nicht für rechtswidrigen Bankraub, für rechtswidrigen Drogenhandel und für andere rechtswidrige berufliche Tätigkeiten gilt. Von dieser Selbstverständlichkeit in der Rechsprechung sind die Bundesverfassungsrichter dadurch abgewichen, daß sie manchen rechtswidrigen Berufskillern das Grundrecht der freien Berufswahl zuerkannt haben. Dadurch haben die Richter Graßhof, Papier, Grimm, Kühling, Jaeger, Haas und Hömig vorsätzlich das Recht gebeugt. Das vermeintliche Grundrecht, andere Menschen rechtswidrig töten zu dürfen, bedeutet: Nun herrscht reine Willkür. Der Rechtsstaat, falls es ihn vorher gegeben haben sollte, ist nun endgültig abgeschafft. In jedem Beruf gibt es Kriminelle. Doch es hat sich nicht nur ein „Schwarzes Schaf“ in das Bundesverfassungsgericht eingeschlichen, sondern das Recht wurde gemeinschaftlich gebeugt. Das ist organisierte Kriminalität, vergleichbar mit dem Chicago der 30er Jahre. Wie kriminelle Banden damals die Stadt regiert hatten, so regiert heute eine Verbrecherbande, die irgendwelchen Berufskillern das Grundrecht einräumt, ihre Mitmenschen rechtswidrig töten zu dürfen, die gesamte Justiz. Auf diese Ungeheuerlichkeit kann nicht nachdrücklich genug hingewiesen werden. Bei jeder Gelegenheit weise ich in meinen Schriften, die u. a. auf www.staatseigentum.net veröffentlicht sind, darauf hin, daß eine Verbrecherbande das Bundesverfassungsgericht dominiert. Ebenfalls bei jeder Gelegenheit nenne ich die Namen der Verbrecher. Damit will ich eine Anklage provozieren. Denn ein öffentlicher Strafprozeß würde mir ermöglichen, die Frage in den Raum zu stellen, wie jemand ein Grundrecht für irgendwelche rechtswidrige Taten haben kann. Die von mir namentlich genannten Bundesverfassungsrichter sind zwar höchstkriminell, aber klug genug, daß sie keinen Strafantrag stellen. Denn sie wissen allzugut, daß niemand diese Frage beantworten kann, wodurch das Verbrechen der Rechtsbeugung offensichtlich wird.

Damit niemand die Ausrede hat, meine Personalien seien unbekannt, deshalb sage ich in die you-tube-Kamera: Mein Name ist: Johannes Lerle, ehemaliger Häftling in der JVA Lübeck, wo ich als angeblicher Volksverhetzer 15 Monate untergebracht war.      

 

1 Beschluß vom 10. Nov. 2008, Az.: 1 BvR 2724/08.

2 21. Juli 2009, Az.: 1 BvR 1358/09.

3 Volker Beck, Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik. In: Angelo Leopardi [Hrsg.], Der Pädosexuelle Komplex. Handbuch für Betroffene und ihre Gegner, Berlin/Frankfurt 1988, S.266.

4 BVerfGE 98, 218, I.

 

 

Beitrag auf der 78. Hamburger Mahnwache am 5.10.2015

 

Pippi Langstrumpf und die Politik

 

In der Beschriftung unseres Standes ist nicht nur von Frieden die Rede, sondern auch von Wahrheit. Dieser Hinweis ist insofern wichtig, weil unsere politische Kaste überhaupt nicht in Wahrheitskategorien denkt. Jahrhunderte hindurch galt es als Binsenweisheit, daß es eine objektive unveränderliche Wahrheit gibt, die völlig unabhängig davon ist, was die Menschen meinen oder beschließen. So würde zwei mal zwei selbst dann vier bleiben, wenn alle Menschen meinen sollten, es sei fünf, auch dann, wenn der Bundestag beschließen sollte, es sei fünf, und wenn das Bundesverfassungsgericht dies bestätigen würde. Im Unterschied zu dem, was selbstverständlich sein sollte, prägt heute die Denkweise von Pippi Langstrumpf das gesamte öffentliche Leben, sowohl die Politik als auch die Rechtsprechung. Bekanntlich sagte Pippi Langstrumpf: „Ich bau mir eine Welt, wie sie mir gefällt“. Und entsprechend handelte das Kind und scherte sich einen Dreck um irgendwelche Naturgesetze, sondern setzte sich souverän über diese hinweg, indem es ein Pferd trug, das immerhin 600 kg wiegt. Wir sollten Pippi Langstrumpf nicht als Kinderliteratur abtun. Denn Erwachsene haben diesen Schwachsinn verfaßt, gedruckt und verbreitet. Erwachsene indoktrinieren die Kinder mit ihrer Dummheit. Dieses Gleichsetzen irgendwelcher Wahnvorstellungen mit der Wirklichkeit finden wir schon bei Hegel, der in seinem berühmten Machwerk Phänomenologie des Geistes schrieb: „sein [des Selbstbewußtseins] Denken ist unmittelbar selbst die Wirklichkeit“.1 Die nach Hegel benannten Straßen deuten darauf hin, daß er keineswegs ein Außenseiter ist, sondern daß sein mit „Denken“ verwechselter Schwachsinn in die deutsche Geisteskultur eingegangen ist. Ein geistiger Sohn von Dr. Hegel war Dr. Karl Heinrich Marx. Und dessen Gleichsetzung von Wahnvorstellungen mit der Wirklichkeit hat überall in der Welt ein Desaster in de Wirtschaft zur Folge. In der Sowjetunion waren Menschen verhungert, und die Folgen der DDR-Mißwirtschaft wirken noch heute nach.

Auch die Schulen vermitteln die Gleichsetzung von Wahnvorstellungen mit der Wirklichkeit, und zwar durch Lessings Ringparabel: Ein Vater hatte einen Ring, der Glück brachte, aber drei Söhne. Wem von ihnen sollte er den Ring vererben? Die drei Söhne stehen für die Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Deshalb fertigte er zwei Kopien an und gab jedem Sohn ohne Wissen der anderen den angeblichen Originalring. Nach dem Tode des Vaters stritten die Söhne darüber, wessen Ring das Original sei. Lessings Antwort ist folgende: Es sei nicht entscheidend, welcher Ring das Original ist. Entscheidend sei dagegen die felsenfeste Überzeugung, den Originalring zu besitzen. Doch was ist, wenn die Schüler dieses „Schulwissen“ im Leben anwenden und Kopien von Geldscheinen anfertigen? Denn aus dem, was sie durch Lessings Ringparabel in der Schule gelernt haben, könnten sie schlußfolgern, daß es unwichtig sei, ob ein Geldschein ein Original oder eine Kopie ist. Entscheidend sei dagegen, daß dessen Empfänger felsenfest davon überzeugt ist, ein Original zu erhalten, das ursprünglich von der Zentralbank ausgegeben worden war.

Gegen all diesen Schwachsinn, es gäbe keine objektive unveränderliche Wahrheit, sagte Jesus Christus dem Pilatus: „Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme“. Darauf Pilatus: „Was ist Wahrheit!“ (Joh. 18,37f). Das Fragezeichen, das gewöhnlich in Bibelübersetzungen steht, stammt von den Übersetzern. Die Apostel haben aber ein Griechisch ohne Satzzeichen geschrieben. Pilatus fragte somit nicht, was Wahrheit ist, sondern er meinte zu wissen, daß es keine Wahrheit gäbe. Jesus steht somit in einem Gegensatz zu Pilatus und zu den Philosophen vor ihm und nach ihm. Der König der Wahrheit steht im Gegensatz zu Lessing, zu Hegel, zu Marx und zu Pippi Langstrumpf. Nach der Predigt Jesu gibt es eine Wahrheit, die völlig unabhängig davon ist, was die Leute meinen und was sie hören wollen. Und so sprach Jesus auch Wahrheiten aus, die nicht jedem gefielen; und seine Gegner trachteten danach, ihn zu ermorden. Auch heute gefällt nicht jedem alles, was Christus uns sagen will; und sogar in den Kirchen werden wesentliche Bereiche seiner Botschaft verschwiegen. Verschwiegen wird zum Beispiel, daß wir nach dem Tode Christus als unserem Richter begegnen werden. Verschwiegen wird, daß es ein höllisches Feuer gibt, das die Zukunft derer ist, die anders leben als es das Gotteswort lehrt. Wie sich Pippi Langstrumpf eine Welt baut, wie sie ihr gefällt, so wird in den Kirchen das Gotteswort so zurechtgebogen, wie es den Kirchgängern gefällt. Da werden außereheliche Kontakte verharmlost. Verharmlost wird die Ermordung der Kinder, die daraus hervorgehen. Da wird die von Gott gestiftete Ehe auf eine Verbindung zwischen Männern oder zwischen Frauen ausgeweitet. Im Jüngsten Gericht ist aber nicht entscheidend, was irgendwelche Menschen für Sünde halten, sondern was Gott in seinem Wort eine Sünde nennt. Nochmals: Wir mögen meinen was wir wollen, doch entscheidend ist die objektive Wahrheit, die völlig unabhängig davon ist, was wir denken. Diese Wahrheit gilt es zu erkennen. „Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme“ – sagte Jesus dem Pilatus.

Die Gesinnung Christi, die ein Denken in Wahrheitskategorien bewirkt, hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Nur durch dieses Denken wird Wissenschaft überhaupt erst möglich. Denn Wissenschaft ist Wahrheitsforschung. Dagegen baut sich ein Ideologe oder ein Vertreter des Aberglaubens wie Pippi Langstrumpf oder Lessing oder Dr. Hegel oder Dr. Marx die Welt so, wie sie ihm gefällt. Nach dem, was ihm gefällt, wählt er Tatsachen aus, erfindet sie, biegt sie zurecht oder ignoriert sie, je nachdem, wie er es braucht. Ein Beispiel ist der Rauswurf von Martin Hohmann aus der CDU durch Dr. Merkel. In einer Rede am 3. Oktober 2003 sagte Hohmann, daß atheistische Juden unter den bolschewistischen Verbrechern in der Sowjetunion erheblich überrepräsentiert waren. Damit wollte Hohmann zeigen, daß die Abkehr von Gott viele Verbrechen hervorbringt. Daß atheistische Juden bei den bolschewistischen Verbrechern erheblich überrepräsentiert waren, ist unter Historikern unumstritten. Weil diese Tatsache niemand widerlegen kann, deshalb darf sie nicht ausgesprochen werden. Auch hetzte Frau Dr. Merkel gegen Thilo Sarrazin. Dabei ist nirgendwo zu erfahren, was dessen Irrtümer oder Lügen sein könnten. Sein Buch sei unerträglich. Das zeigt, daß Frau Dr. Merkel ihre Doktorarbeit zustandegebracht hat, ohne das wissenschaftliche Denken, das für jeden Akademiker selbstverständlich sein sollte, zu verinnerlichen. Wie Pippi Langstrumpf baut auch sie sich eine Welt, wie sie ihr gefällt, und geht dabei rabiat gegen solche Störenfriede vor, die ihre Bautätigkeit durch unumstritten wahre Tatsachen behindern.

Wie sich Pippi Langstrumpf eine Welt baut, wie sie ihr gefällt, so bauten sich Kohl, Waigel, Merkel und Schäuble einen Euro, wie er ihnen gefällt. Wie Pippi Langstrumpf sich über die Naturgesetze hinwegsetzt und ein Pferd trägt, so ignorierten Kohl, Waigel, Merkel und Schäuble nicht nur die Gesetze der Ökonomie, sondern auch den mathematischen Unterrichtsstoff der Hauptschule. Denn fast alle Eurostaaten, einschließlich Deutschland, waren auf dem Weg in den Staatsbankrott. Durch den Zinseszinseffekt verdoppelt sich der Schuldenberg alle zwanzig Jahre. Somit war von Anfang an klar, daß irgendwann die „Solidarität“ der Nachzügler auf dem Weg in den Staatsbankrott mit den Vorreitern „erforderlich“ sein wird. Denn die Alternative wäre, daß Menschen deshalb sterben müssen, weil z. B. medizinischer Notdienst und Feuerwehr keinen Treibstoff haben und Geld weder vom Kapitalmarkt zu erhalten ist noch selbst gedruckt werden kann. Durch das Versprechen von Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank und des „no bail out“ setzten Wahlbetrüger Kohl (geistig-moralische Wende, keine Steuererhöhung für die deutsche Einheit) und andere ihre Lügentradition fort. Durch ihren verlogenen Politikstil geben auch die Politiker, die ein „C“ in ihrem Parteinamen führen, zu erkennen, daß sie nicht den Geist Christi haben, sondern daß der Teufel ihr Vater ist. Denn Jesus Christus, dessen Namen sie ständig verhöhnen, sagt vom Teufel: „Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge“ (Joh. 8,44).

Die Vorteile des Euro wurden hoch gepriesen, die Risiken aber bewußt verborgen. Das ist die verlogene Vorgehensweise des Teufels, wenn er die Menschen zur Sünde verführt. Dagegen nennt Christus die Kosten im voraus, die auf diejenigen zukommen, die ihm nachfolgen. Jesus sagt ihnen den Haß der Welt voraus. Er sagt: „Der Knecht ist nicht größer als ein Herr. Haben sie mich verfolgt, dann werden sie euch auch verfolgen“ (Joh. 15,20). Dagegen erzählen die Boten des Teufels den Grundschulkindern, daß Sexualkontakte ein „sehr schönes Gefühl“ bewirken und daß „mein Gefühl“, – nicht etwa das Gotteswort, sondern „mein Gefühl“ – „immer Recht“ habe. Genau das ist auch die Auffassung der Pädokriminellen und der Ehebrecher. Auf die Folgen ihres späteren Ehebruchs bereiten die Apostel des Teufels die Schulkinder ebenfalls vor. Sie erzählen ihnen etwas von „Schwangerschaftsabbruch“ und verschweigen, daß sie damit den Kindermord meinen. Jemand stellte Bilder wie dieses ins Internet und bekam Schwierigkeiten mit den Zensurbehörden. Solche Bilder würden Kinder und Jugendliche „desorientieren“. Sein vor einer Schule korrekt geparktes Auto wurde abgeschleppt, weil an ihm derartige Bilder angebracht waren. Ein You-Tube-Video des Verlobten von Judit Ranft, die auf dieser Mahnwache wiederholt gesprochen hatte, kann ohne Nachweis der Volljährigkeit nicht abgerufen werden, da es ebenfalls Bilder vom Kindermord enthält. Sind die Bilder echt, oder sind es Fälschungen? Um diese Frage geht es ebensowenig, wie es um die Frage ging, ob Hohmann oder Sarrazin lügen. Denn im Unterschied zu Jesus Christus, der ein König der Wahrheit ist, denken der Teufel und seine Boten nicht in Wahrheitskategorien, sondern sie agitieren. Zu diesem Zweck lügen sie wie gedruckt und unterdrücken besonders solche Tatsachen, die niemand widerlegen kann, z. B. die biologisch unumstrittene Tatsache, daß schwangere Frauen Menschen in ihren Körpern tragen.

Mord und Lüge als Handlungsweise des Teufels prägen auch die Kriegspolitik z. B. von Frau Merkel. Wie Pippi Langstrumpf baut auch sie sich eine Welt, wie sie ihr gefällt, eine Welt der Freundschaft mit Amerika und Israel. Der Staat Israel wurde durch den Irak bedroht, z. B. durch dessen Massenvernichtungswaffen und durch die im Bau befindliche Atombombe. Ersteres gilt heute als Irrtum. Doch wesentlich bedeutsamer ist der angebliche Bau einer Atombombe. Denn diesen kann man deshalb nicht als Irrtum entschuldigen, weil Dokumente über die angebliche Einfuhr von Uranerz aus Afrika gefälscht worden waren. Und CDU und CSU forderten, die Bundeswehr als Mörderbande im Irak zu mißbrauchen. Dabei ist es allgemein bekannt, daß Amerika schon immer Kriegsgründe herbeigelogen hat. Frau Merkel hatte doch miterlebt, daß der CIA eine falsche kuwaitische Krankenschwester präsentierte, die nach einer Schauspielausbildung in verdächtig gutem Englisch unter Tränen über die Entfernung kuwaitischer Frühgeburten aus ihren Brutkästen „berichtete“. In Amerika wird jemand hingerichtet, auch wenn er nur einen einzigen Menschen ermordet hat. Doch es ist nichts bekannt, daß die Lüge von den Frühgeburten, die vielen Menschen das Leben kostete, irgendwelche strafrechtliche Folgen gehabt hätte. Das kann doch nur daran liegen, daß diese Lüge von den höchsten Regierungsstellen gebilligt worden war.  Und wenn die gleichen Lügenbarone zwölf Jahre später uns etwas von Massenvernichtungswaffen erzählen und Dokumente über den Bau einer Atombombe vorlegen, dann fordert Frau Merkel vom damaligen Bundeskanzler Schröder, die Bundeswehr in den Irak zu schicken. Dadurch, daß das trotz der von ihr miterlebten früheren Lügen möglich war, erweist sich Frau Merkel als echte Tochter des Teufels, von dem Christus sagt: „Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge“ (Joh. 8,44).

Wie der Teufel denkt auch Frau Merkel nicht in Wahrheitskategorien. Das zeigt sich ebenfalls bei ihrer Reaktion auf den 11. September 2001. Als Oppositionsführerin hat sie die Ausrufung des Bündnisfalles mitgetragen mit der Konsequenz, daß deutsche Soldaten nach Afghanistan in den Tod geschickt wurden. Daß die Darstellung der amerikanischen Lügenbarone mit dem physikalischen Schulwissen unvereinbar ist, störte die promovierte Physikerin nicht. Damit ist sie mit Pippi Langstrumpf vergleichbar, die ebenfalls die Naturgesetze ignorierte, als sie ein Pferd trug. „Ich bau mir eine Welt, wie sie mir gefällt“ – derartige Wahnvorstellungen sind charakteristisch für Patienten der Psychiatrie, aber auch für Lessing, für Dr. Hegel, für Dr. Marx und für Dr. Merkel.

Auch Staatsanwälte und Richter denken nicht in Wahrheitskategorien und ignorieren sowohl Tatsachen als auch Naturgesetze. Das habe ich bei meinen vielen Prozessen immer wieder erlebt. Ich war fast zwei Jahre meines Lebens in Gefängnissen, ohne daß ich von irgend jemandem beschuldigt worden wäre, gelogen zu haben. Wie man ohne zu lügen ins Gefängnis kommt, darüber möchte ich, sobald ich die Gelegenheit erhalte, auf einer weiteren Mahnwache sprechen.

 

1 Phänomenologie des Geistes. In: Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Sämtliche Werke. Hg. von Glockner, Bd. II, Stuttgart 1927, S. 183.

 

 

Beitrag auf der 79. Hamburger Mahnwache am 12.10.2015

 

Ketzerrichter denken nicht in Wahrheitskategorien

 

Auf der 78. Mahnwache sprach ich, daß Politiker sich ebenso wie Pippi Langstrumpf eine Welt bauen, wie sie ihnen gefällt, und daß sie ebenso wie Pippi Langstrumpf ihre Wahnvorstellungen mit der Wirklichkeit gleichsetzen. Auch Staatsanwälte und Richter denken nicht in Wahrheitskategorien, sondern scheren sich einen Dreck um wahre Tatsachen, wenn sie das Recht beugen, um irgendwelchen politischen Zielen zu dienen. Das habe ich in vielen Prozessen immer wieder erlebt, und deswegen war ich fast zwei Jahre meines Lebens in verschiedenen Gefängnissen. Meine Gefängnisaufenthalte habe ich der bayrischen CSU zu verdanken.

Am 29. Juni 1995 stimmte die Mehrheit der bayrischen CSU-Abgeordneten im Bundestag für ein Gesetz, das die Bundesländer verpflichtet, Kapazitäten für vorsätzliche Menschentötungen „sicher“zustellen. Doch um Wählerstimmen von Kindermordgegnern zu erhalten, erweckte diese kriminelle Vereinigung den Anschein, das menschliche Leben schützen zu wollen. Deshalb verabschiedete der Bayrische Landtag ein Gesetz, daß Mediziner nur 25% ihrer Einnahmen durch Menschentötungen erzielen dürfen. Gegen diese Regelung legten zwei Tötungsspezialisten für ungeborene Kinder, die fast ausschließlich von den sehr einträglichen Menschentötungen lebten, beim Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde ein. Ihr Grundrecht der freien Berufswahl sei unzulässig eingeschränkt worden. Das Grundrecht der freien Berufswahl auch für Berufskiller? Da war mir der Kragen geplatzt. Ich verteilte vor der Nürnberger Hinrichtungsstätte Flugblätter mit folgendem Titel: „Kindermord im Klinikum Nord. Dr. Freudemann tötet Kinder“. Darin beschrieb ich den Todeskampf des Kindes, wie dessen Herzschlag von 140 auf 200 Schläge pro Minute ansteigt, daß der Ultraschall zeigt, wie die Bewegungen des Kindes immer heftiger werden, wie es um sein kleines Leben ringt und versucht, den Mordinstrumenten des Folterknechtes auszuweichen. Doch sein Überlebenskampf ist Todeskampf ohne auch nur die geringste Chance, das Martyrium zu überleben. Der Ablauf des Tötungsvorgangs steigert sich zur Horrorvision des Grauens, wenn schließlich die einzelnen zerfetzten Körperteilchen nebeneinander gelegt werden, um die vollständige „Entfernung“ des Kindes aus der Gebärmutter in Endkontrolle zu überprüfen, ehe der grausige Akt mit der abschließenden Entsorgung der Leichenteile beendet ist.

Daraufhin zeigte die CSU ihr wahres Gesicht. Die damals CSU-regierte Stadt Nürnberg, die Trägerin des Klinikums war, und Dr. Freudemann gingen zivilrechtlich gegen verschiedene Aussagen des Flugblattes vor, von denen niemand behauptet hatte, daß sie unwahr seien. Die Staatsanwaltschaft, die an die Weisungen des CSU-geführten bayrischen Justizministeriums gebunden ist, klagte mich an. Ich wurde zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen verurteilt, die ich nicht bezahlte und deshalb 58 Tage im Gefängnis war. Meine Verurteilung war eindeutig Rechtsbeugung. Denn nach der Rechtsliteratur schließt der Wahrheitsbeweis die Strafbarkeit wegen Beleidigung aus. Doch niemals wurde die Frage thematisiert, ob irgendeine Aussage des Flugblattes unwahr ist. Bewußt hatte ich auch das Wort „Mörder“ für Dr. Freudemann vermieden, und war auf „Berufskiller“ ausgewichen. Denn ein Mörder ist ein Straftäter. Ich wollte mich aber nicht zur Strafbarkeit seiner vorsätzlichen Menschentötungen äußern.

In jener Zeit scheiterten zwei Greise, die in ihrer Jugend in Übereinstimmung mit den damaligen Gesetzen Geiseln erschossen hatten, vor der Nürnberger Justiz, als sie jemandem die Bezeichnung „Mörder“ untersagen lassen wollten. Denn das Grundrecht der freien Meinungsäußerung sei dazu ein zu hohes Rechtsgut. Der Vergleich mit meinem Fall bedeutet: Es gilt nicht gleiches Recht für alle. In welchem Ausmaß man vorsätzliche Menschentötungen kritisieren darf, hängt entscheidend davon ab, ob deren Hintermänner zur Zeit noch an der Macht sind, oder ob sie diese schon verloren haben. Somit verteidigt unsere Justiz das „Recht des Stärkeren“. Das wird in meinem Fall auch dadurch deutlich, daß lediglich mein Grundrecht der freien Meinungsäußerung gegen Dr. Freudemanns Achtungsanspruch abgewogen worden war. Aber das angeblich durch das Grundgesetz „garantierte“ Lebensrecht unserer allerschwächsten Mitbürger, die sich noch in den Leibern ihrer Mütter befinden, spielte bei der Rechtsgüterabwägung keine Rolle. Das ist das „Recht des Stärkeren“ als Rechtsnorm. Wie dabei das Recht zurechtgebogen wird, zeigt folgendes Zitat aus der Urteilsbegründung, das in ein Witzbuch aufgenommen werden sollte; „Der Angeklagte muß auch daran denken, daß im Mittelalter mancher Scheiterhaufen nur deswegen gebrannt hat, weil darauf eine der ‚weisen Frauen’ stand, die über geheimes Wissen zur Abtreibung verfügt haben. Der Schritt von der verbalen Kriegsführung mit allen nur möglichen Mitteln und Schlägen unter die Gürtellinie bis zu einem echten Kreuzzug mit brennenden Scheiterhaufen ist leider nur allzu schnell getan“.1 Jetzt wißt Ihr also, warum in Nürnberg keine Scheiterhaufen brannten. Das hat die wachsame Justiz dadurch verhindert, daß sie mich eingesperrt hat, bevor es zu brennenden Scheiterhaufen gekommen wäre.

Nach Ausschöpfung des Rechtsweges legte ich in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde ein. Diese wurde „nicht zur Entscheidung angenommen“. In diesem Beschluß heißt es: „Auch der Kampf gegen ein vermeintliches Unrecht gibt dem Beschwerdeführer nicht das Recht, seinerseits anderen Unrecht zuzufügen“.2 Daraus lernte ich, daß vorsätzliche Menschentötungen im Karlsruher Juristendeutsch „vermeintliches Unrecht“ heißen. Nachdem mein juristischer Wortschatz durch die Bundesverfassungsrichter Papier, Grimm und Hömig erweitert worden war, schrieb ich in anderem Zusammenhang in der Broschüre Wieder Christenverfolgung in Deutschland vom „vermeintliche(n) Unrecht von Auschwitz“, um auf die dortigen Menschentötungen Bezug zu nehmen. Doch das sei Holocaustleugnung, und ich wurde wegen Volksverhetzung angeklagt. Die Prozeßunterlagen sind veröffentlicht auf www.johannes-lerle.net, Rubrik Strafprozeß. Natürlich sagte ich in der Gerichtsverhandlung, woher die Formulierung stammt. Trotzdem wurde ich verurteilt, da das Urteil schon vorher feststand. Entgegen der Strafprozeßordnung ging die Urteilsbegründung auch nicht auf den von mir genannten Ursprung dieser Formulierung ein. Die angebliche Holocaustleugnung wurde auch in weitere Formulierungen derselben Broschüre und in den Text War Jesus Christus ein Volksverhetzer, in dem das Karlsruher Juristendeutsch nicht vorkommt, hineininterpretiert. In diesem anderen Text zeigte ich, daß der vom alttestamentlichen Propheten Jesaja beschriebene Gottesknecht Jesus Christus ist, und nicht das jüdische Volk. Und der Gottesknecht starb auf dem Hügel Golgatha, und nicht in den Gaskammern von Auschwitz. Das Wort „Holocaust“ stammt aus der lateinischen Bibelübersetzung und bedeutet „Brandopfer“. Jesus Christus ist das Opferlamm, das in den vielen Tieropfern in alttestamentlicher Zeit vorabgebildet war. Somit ereignete sich der wahre Holocaust auf dem Hügel Golgatha. In diesem Holocaust liegt das Heil der Welt. Dagegen hat das Geschehen in Auschwitz keinerlei heilsgeschichtliche Bedeutung. Juden aber, die Christus nicht kennen, empfinden eine derartige Abwertung von Auschwitz als Blasphemie. Und weil Juden nun einmal in Deutschland die Macht haben, verfolgen sie die tatsächlichen oder angeblichen Holocaustleugner wegen Ketzerei.

Jeder Völkermord darf in Deutschland straffrei geleugnet werden, nur der Völkermord an den Juden nicht. Denn das wird so empfunden, wie wenn jemand das Leiden und Sterben Christi, das zu unserem Heil geschah, leugnen würde. Wer aber in Christus sein Heil erblickt und nicht im jüdischen Volk, der betrachtet das Auschwitzgeschehen in der gleichen Weise wie viele andere Völkermorde, denen zum Teil wesentlich mehr Menschen zum Opfer fielen. Stalin hatte mehr Menschen ermordet als Hitler, allerdings nur gewöhnliche Menschen und nicht jüdische Übermenschen. Und nach der Hitlerbarbarei wurden allein in Deutschland mehr Menschen umgebracht als unter Hitler, allerdings vorwiegend solche Personen, die sich noch im Mutterleib befinden und deshalb als „Untermenschen“ angesehen werden. Die Anwältin von Dr. Freudemann schrieb in ihrem Schriftsatz: „Es findet kein Kindermord im Klinikum Nord statt“.3 Doch diese eindeutige Leugnung des Babycausts interessierte keinen Staatsanwalt. Doch ich wurde aufgrund beider Texte zu einem Jahr ohne Bewährung verurteilt, weil Holocaustleugnung in diese hineininterpretiert worden war. Das ist das „Recht des Stärkeren“. Die jüdischen Übermenschen sind eben stärker als die Untermenschen im Mutterleib.

Zu dem einen Jahr Gefängnis kam noch ein Bewährungswiderruf hinzu. Denn zu drei Monaten auf Bewährung war ich verurteilt worden, weil ich jemanden, denen ich die Gesinnung der Nazi-Verbrecher vorgeworfen hatte, zusätzlich auch noch als „Nazi-Verbrecher“ bezeichnet haben soll. Daß da etwas nicht zusammenpaßt, störte die Justiz nicht. Denn nach Meinung der Holocaustleugner schließen sich „Nazi“ und „Verbrecher“ gegenseitig aus. So mußte ich 15 Monate ins Gefängnis. Eine vorzeitige Entlassung konnte „unter Berücksichtigung des Sicherheitsinteresses der Allgemeinheit nicht verantwortet werden“. Somit bin ich anscheinend gefährlicher als mancher Pädokriminelle, dessen Kontakt mit der Allgemeinheit sehr wohl verantwortet werden kann. Gefährlicher für wen? Zumindest sind die Pädokriminellen nicht gefährlich für die jüdischen Herrenmenschen.

Wenn der damalige Völkermord keine religiöse Bedeutung hat, dann ist es legitim, ihn in gleicher Weise zu betrachten wie andere geschichtliche Vorgänge. Und wer das wissenschaftliche Denken verinnerlicht hat, der gibt Rechenschaft über die Quelle seines Wissens und über die Methode der Erkenntnisgewinnung. Und von den sechs Millionen Gaskammermorden wissen wir von den Siegern, sowohl von den Amerikanern als auch von den Sowjets. Wissenschaftliches Denken ist, Tatsachen, die irgendwie relevant sein könnten, zu registrieren. Mein Vater, der Frontsoldat war, sagte mir, daß er Feindsender abgehört hat. Als die militärische Lage schlecht war und es keinen Urlaub mehr gab, sagten Feindsender den deutschen Soldaten, daß in der Heimat dafür gesorgt werde, daß die Soldatenfrauen auch weiterhin Kinder gebären können. Jeder Straße werde ein SS-Mann als Geburtshelfer zugeteilt.

Dieses Beispiel zeigt, daß Goebbels keineswegs der einzige Lügner war. Beim Vietnamkrieg haben uns die Amerikaner belogen und bei den beiden Irakkriegen. Woher dann die Gewißheit, daß diese Lügenbarone ausgerechnet im Zweiten Weltkrieg nur die reine Wahrheit gesprochen hätten? Die Kriegspropagandisten und die in Amerika gleichgeschaltete Lügenpresse mußten der Bevölkerung vermitteln, warum ihre Jugend im damals verkehrstechnisch fernen Europa sterben muß. Jede Schreckensnachricht über Hitler war da hochwillkommen. Der Wahrheitsgehalt der Schreckensmeldungen war ebenso unwichtig wie später der Wahrheitsgehalt der Aussage, Husseins Truppen hätten in Kuwait Frühgeburten aus ihren Brutkästen entfernt. Natürlich erfuhr der amerikanische Zeitungsleser nichts von den Verbrechen der sowjetischen Waffenbrüder, weder vom Terror in der Sowjetunion, noch davon, daß sie sich in Deutschland so verhalten haben, wie es Hitlers Propaganda vom Bolschewistischen Untermenschen entsprach. Im Gegenteil: Am 8. Mai 1945 telegraphierte Präsident Truman an Stalin: „You have demonstrated in all your campaigns what it is possible to accomplish when a free people under superlative leadership and with unfailing courage rise against the forces of barbarism”.4 Die Sowjetmenschen ein “freies Volk” und Stalin ein unübertrefflicher Führer? Wer soetwas behauptet, dem ist auch jede andere Lüge zuzutrauen.

Den amerikanischen Soldaten wollte man zeigen, daß ihre Kameraden nicht umsonst gefallen waren. Da es aber auf deutschem Boden keine Gaskammern gab, ließ man in Dachau eine von deutschen kriegsgefangenen bauen. Die amerikanischen Soldaten haben dann überall in Amerika erzählt, was sie mit eigenen Augen gesehen hatten.

Schon allein wegen der vielen deutschen Mitwisser konnte der Betrug nicht geheim bleiben. Deshalb mußte der Schwindel durch die Justiz geschützt werden. So wurde der Elektriker Martin Fiedler vom Amtsgericht Dachau wegen Leugnung der Gaskammermorde im dortigen KZ zu einer Gefängnisstrafe von sieben Monaten verurteilt.5 Andere Falschmeldungen wie Seife aus Menschenknochen und Lampenschirme im KZ Buchenwald aus Menschenhaut könnten eventuell Irrtümer sein. Aber eine Gaskammer, die nach dem Krieg gebaut worden war, kann nicht als Irrtum entschuldigt werden, sondern sie ist ein vorsätzlicher Betrug.

Wer den Geist Christi hat und gemäß der Lehre Christi in Wahrheitskategorien denkt, der hat das wissenschaftliche Denken in Beweisketten verinnerlicht. Deshalb registriert er, daß wir unsere Kenntnis über die schlimme Vergangenheit von Lügnern und Betrügern haben. Dagegen interessieren einen Agitator oder Kriegshetzer derartige Fakten überhaupt nicht. Dafür fragt er: Wem nutzt eine Aussage und wem schadet sie? Gleiches gilt für Ideologen, die überhaupt nicht an der Wahrheit interessiert sind, sondern Tatsachen danach auswählen, erfinden, zurechtbiegen oder unterdrücken, wie sie es brauchen. Auch Richter befinden sich in derartigen Niederungen des menschlichen Geistes. So berichtet die TAZ vom 9. Februar 2007 auf Seite 6 über den Strafprozeß gegen den zu fünf Jahren verurteilten besonders schlimmen Ketzer Ernst Zündel: „Zuletzt lehnte das Gericht alle Anträge mit der lapidaren – und für einige Antifaschisten im Publikum schockierenden – Begründung ab, daß es völlig unerheblich sei, ob der Holocaust stattgefunden habe oder nicht. Seine Leugnung stehe in Deutschland unter Strafe. Und nur das zähle vor Gericht“. Ich erinnere: Nach jüdischer Auffassung sei das jüdische Volk der Gottesknecht, von dem der Prophet Jesaja schreibt, der viel gelitten hat, ganz besonders in Auschwitz.

In Auschwitz konnte man eine angebliche Originalgaskammer, deren Tür nach innen zu öffnen ist, besichtigen. Doch dann hat ein Amerikaner heimlich Gestein aus der Gaskammer herausgebrochen, das keine erhöhten Werte an Eisenzyanid enthält. Die als „Leuchter-Report“ bekannten Untersuchungsergebnisse wurden an alle Zeitungsredaktionen verschickt. Doch die Presse schwieg sich aus. Deshalb sollte jeder Zeitungsabonnent bei der Redaktion seines Blattes fragen, wann seine Zeitung über den Leuchter-Report berichtet hat. Sollte er keine befriedigende Antwort erhalten, dann sollte er die Zeitung abbestellen. Denn sie dient nicht der umfassenden Information, sondern lediglich der Meinungsmache, also der Volksverdummung. Die ehemalige Originalgaskammer wurde zur „Rekonstruktion“ zurückgestuft. Mir geht es hier nicht um die Vorgänge im Dritten Reich, sondern um die Vorgänge danach. Die Rückstufung der ehemaligen Originalgaskammer zur Rekonstruktion beweist zwingend, daß wir auch übe Auschwitz belogen worden waren. Wissenschaftliches Denken in Wahrheitskategorien, wie es auf christlichem Boden erwachsen ist, bedeutet, daß man Tatsachen feststellt, und zwar ohne Rücksicht darauf, wem sie nutzen oder wem sie schaden. Und solch eine Tatsache ist, daß wir nicht nur über Dachau, sondern auch über Auschwitz belogen worden waren. Diese Tatsachenfeststellung ist ebensowenig eine Holocaustleugnung, wie die Feststellung, daß wir über die Brutkästen in Kuwait belogen worden waren, eine Leugnung von Verbrechen des Saddam Hussein ist. Obwohl niemand bei mir eine Holocaustleugnung zitieren kann, war ich ein Jahr im Gefängnis zuzüglich des Bewährungswiderrufes von drei Monaten. Obwohl ich in keinem meiner vielen Prozesse jemals beschuldigt worden war gelogen zu haben, war ich fast zwei Jahre meines Lebens in Gefängnissen. Doch die Betrüger, die die Gaskammern in Dachau und in Auschwitz gefälscht hatten, die auch andere Lügen über die Nazis verbreitet hatten, die Rechtsanwältin des Berufskillers Dr. Freudemann, die dreist gelogen hatte: „Es findet kein Kindermord im Klinikum Nord statt“6 und andere Betrüger leben von der Justiz unbehelligt.

 

1 Richter Volker Ackermann, Amtsgericht Nürnberg, Az.: 45 Cs 404 Js 43127/97, veröffentlicht in: Johannes Lerle, Nürnberger Ketzerprozesse gegen Kindermordgegner. Eine Kette von Rechtsbeugungen, Erlangen 2003, S. 28, auch auf www.kindermordgegner.de

2 6. September 1999, Aktenzeichen 1 BvR 1204/99, veröffentlicht in: Johannes Lerle, Nürnberger Ketzerprozesse gegen Kindermordgegner. Eine Kette von Rechtsbeugungen, Erlangen 2003, S. 28, auch auf www.kindermordgegner.de

3 Schriftsatz der Rechtsanwältin Christine Roth vom 13. März 1998 an die 17. Zivilkammer es Landgerichts Nürnberg-Fürth, S. 8. Zeichen der Anwaltskanzlei: RC/PE-98-00192.

4 Public Papers of the Presidents of the United States, Harry S. Truman, 1945, Washington 1961, S. 51.

5 Stenographische Berichte des Deutschen Bundestags, 3. Wahlperiode 1957, Band 47, S. 7171.

6 Schriftsatz der Rechtsanwältin Christine Roth vom 13. März 1998 an die 17. Zivilkammer es Landgerichts Nürnberg-Fürth, S. 8. Zeichen der Anwaltskanzlei: RC/PE-98-00192.