Johannes Lerle

Christliche Schriften gegen den Zeitgeist

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Pisakatastrophe bei Staatsanwälten und Richtern

 

Weder Staatsanwalt noch Richter konnten aus meinen Schriften auch nur eine einzige Holocaustleugnung zitieren. Trotzdem wurde ich wegen Volksverhetzung zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Denn die Holocaustleugnung ergäbe sich „klar und eindeutig“ „bei Zusammenfassung der einzelnen Äußerungen“ (Urteil des Amtsgerichtes). Doch bei den Äußerungen handelt es sich um unumstrittene Tatsachen und um solche Gedanken über die Methode der Erkenntnisgewinnung, die selbst von Lesern mit eingeschränkten Denkfähigkeiten nachvollziehbar sein sollten.

Unumstritten ist, daß wir über die Hitlerverbrechen belogen worden sind, wie der Seife aus Menschenknochen, den Lampenschirmen aus Menschenhaut und den Fälschungen der angeblichen Originalgaskammern in Dachau und in Auschwitz. Unumstritten sind auch die Naturgesetze (z. B. die Eigenschaften des Giftgases Zyklon B, die Größe der damals als Gaskammern ausgegebenen Räumlichkeiten, die Dauer einer Vergasung einschließlich der notwendigen Belüftung der Gaskammern, die Kapazität der Verbrennungsöfen sowie der ungeklärte Verbleib der 15000 Tonnen Asche, die in Auschwitz bei der Verbrennung der vier Millionen Leichen angefallen sein müßten), deren Vereinbarkeit mit den Berichten über das schreckliche Geschehen einer Klärung bedarf. Wie kann die Nennung solcher unumstrittenen Tatsachen, die Historiker bzw. Naturwissenschaftler als Binsenweisheiten empfinden, strafbar sein?

Dann habe ich Probleme der Erkenntnisgewinnung thematisiert. Wer nur etwas wissenschaftlich denken kann, der empfindet es als Binsenweisheit, wenn ich auf die Gefahr hinweise, daß ein Irrtum dadurch für Wahrheit gehalten werden kann, daß ihn einer vom anderen übernimmt. Wissenschaft ist doch nicht, was einer vom anderen abschreibt, auch wenn einfältige Gemüter das für Wissenschaft halten. Es ist doch eine Binsenweisheit, daß eine Meinung selbst dann falsch sein kann, wenn sie von allen geteilt wird. In meinen Schriften, wegen derer ich zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden bin, wies ich darauf hin, daß früher alle meinten, daß sich die Sonne um die Erde bewege. Natürlich kann kein Wissenschaftler alles Wissen auf seinem Fachgebiet überprüfen. Dazu ist das menschliche Leben viel zu kurz. Aber wenn Zweifel oder Widerspruch aufkommt, dann ist er bereit, eine Aussage zu überprüfen und über den Erkenntnisweg Rechenschaft abzulegen.

Wir alle haben immer wieder erfahren, daß sechs Millionen „Juden“ vorwiegend in Gaskammern umgebracht worden sind. Dieser gängigen Volksmeinung wird unter Hinweis auf inzwischen eingeräumte Propagandalügen, unter Hinweis auf die Naturgesetze, die mit den durch Folter erpreßten Tätergeständnissen unvereinbar sind, und unter Hinweis auf Ungereimtheiten unter den Zeugenaussagen widersprochen. Anstatt den Widerspruch dadurch zum Schweigen zu bringen, daß man einen nachprüfbaren Beweis für die schrecklichen Vorgänge nachliefert, hetzt man die Justiz auf die Holocaustleugner und auf Leute wie mich, die lediglich als solche verunglimpft werden.

Und die Justiz ist anscheinend auch nicht in der Lage, die sechs Millionen Gaskammermorde nachzuweisen, zumal deren Tatort von Dachau und sogar von Auschwitz wegverlegt wurde, so daß heute niemand sagen kann, wo so viele Menschen vergast worden sein könnten. Statt dessen beruft sie sich auf irgendwelche Gesetzesparagraphen und auf die Offenkundigkeit. Damit steht sie in der Tradition der Richter, die Galileo Galilei deswegen verurteilt hatten, weil er die Bewegung der Sonne um die Erde geleugnet hatte, die damals nicht weniger als offenkundig galt als heute die Gaskammern. Juristen behaupten eine „Offenkundigkeit“ von Aussagen, die unumstrittenerweise einem Lügenmilieu entstammen und sich auf die durch Folter erpreßten Geständnisse des Auschwitzer Lagerkommandanten Höss gründen, so daß ein Sachbeweis überflüssig sei. Auf diese Weise dokumentieren die Staatsanwälte Schmiedel und Dr. Hoefler (Er unterschrieb zwar nicht die Anklageschrift mit ihrer Behauptung der Offenkundigkeit, vertrat diese jedoch in der erstinstanzlichen Verhandlung.) und die Richter Edenhofner und Weidlich das niedrige Bildungsniveau innerhalb der Justiz. Daß sich unter diesen Primitivlingen auch ein Dr. befindet, zeigt, wie wenig der deutsche Doktortitel wert ist, daß er nicht einmal die Gewähr für die Beherrschung elementarster Gesetze des Denkens bietet.

Von einem halbwegs gebildeten Menschen sollte man erwarten, daß er in Gedankenketten denken kann, daß er über seinen Erkenntnisweg Rechenschaft ablegen kann, anstatt einfach nur eine Offenkundigkeit zu behaupten. Früher hatten sich die Schulen bemüht, das den Schülern beizubringen. So geht es z. B. beim Satz des Pythagoras nicht darum, ob a2 + b2 = c2 oder nicht, sondern es geht um die Beweiskette. Doch da gibt es Schüler, die keine Lust haben, die vom Lehrer vorgelegten Beweise nachzuprüfen. Wenn Schulbuch, Formelsammlung und Lehrer behaupten, daß a2 + b2 = c2, dann übernimmt der faule Schüler diese Aussage einfach, denn es liegt ihm fern, in Beweisketten zu denken. Dann jongliert er mit Sinus und Cosinus. Was ein Sinus und ein Cosinus ist, weiß er nicht und interessiert ihn auch nicht. Er setzt lediglich irgendwelche Zahlenwerte in irgendwelche Zauberformeln ein, die er der Formelsammlung entnimmt und deren Richtigkeit er selbstverständlich nicht überprüft, und kommt zu einem Ergebnis, das der Lehrer als richtig wertet.

Die Bildungsmisere besteht darin, daß die Schulen es aufgegeben haben, Denkfähigkeit zu vermitteln, und die Schüler statt dessen mit irgendwelchem unnützen Wissen und unnützen Fremdsprachen vollstopfen, die sie entweder ohnehin bald vergessen oder im Leben ohnehin nicht benötigen. Das ist auch anders schlecht möglich, da die 68er Marxisten die Kultusministerien unter ihrer Kontrolle haben. Und Marxisten können nicht denken. Denn wenn sie das könnten, dann wären sie keine Marxisten. Das habe ich in den auch auf meiner Homepage abrufbaren Broschüren „Die Sünde ist der Leute Verderben“ (Spr. 14,34). Warum Deutschland pleite geht und Wieder Christenverfolgung in Deutschland dargelegt.

Marxisten können nicht zwischen Wissensanhäufung und Bildung unterscheiden, so als ob umfangreiches Wissen bereits schon Bildung wäre. Wissen ist, wenn z. B. jemand weiß, daß sechs Millionen „Juden“ vergast wurden. Doch ein Gebildeter unterscheidet sich dadurch von einem Papageien, daß er Aussagen und Meinungen kritisch hinterfragt, daß er auch einmal fragt, woher wir unsere Kenntnis haben. Da die soeben dargelegten Gedanken die geistigen Fähigkeiten unserer marxistischen Bildungspolitiker übersteigen, können sie den Schülern auch nicht das Denken beibringen. Statt dessen lassen sie diese irgendwelches unnütze Faktenwissen in ihren Gehirnen wie auf einer Computerfestplatte abspeichern. So verläuft der Weg durch Schulzeit und Abitur. Doch ein Denken in Beweisketten haben die Schüler nie verinnerlicht. Nach dem Abitur studieren sie z. B. Jura und werden Staatsanwalt oder Richter.

Was für den faulen Schüler die Formelsammlung, ist für Staatsanwälte und Richter mit niedrigem Bildungsniveau die Offenkundigkeit. An ihr messen sie die Äußerungen der Angeklagten. Ein Mathematiklehrer ist in der Lage, den zweifelnden Schüler durch eine zwingende Beweiskette zu überzeugen. Doch Staatsanwälte und Richter beantworten keine Fragen des Angeklagten. Aufgrund ihrer Amtsherrlichkeit, die sie durch ihre Funktion als Richter haben und die sie durch einen schwarzen Kittel ausdrücken, mit dem sie ihre fachliche Inkompetenz verhüllen, schicken sie Holocaustleugner ins Gefängnis.

Auch ich wurde wegen Holocaustleugnung verurteilt, ohne diesen überhaupt geleugnet zu haben. Ich habe lediglich geschrieben, daß ich mein Wissen über die schreckliche Vergangenheit von Lügnern habe. Von Kommunisten hatte ich als Kind in der Schule gelernt, daß 2x2=4. Ältere hatten das gleiche von den Nazis gelernt. Indem ich das als Tatsache feststelle, leugne ich doch keineswegs, daß 2x2=4. Ebensowenig leugne ich den Holocaust, wenn ich darauf hinweise, daß wir unser Wissen über denselben von Lügnern haben. Und daß unser Wissen von Lügnern stammt, ist unter Historikern nun einmal eine Binsenweisheit.

Darüber hinaus habe ich Gedanken über die Methode der Erkenntnisgewinnung geäußert. Menschen, deren Bildungsniveau nicht ganz so niedrig ist wie das der mich verurteilenden Richter, müssen meine diesbezüglichen Ausführungen ebenfalls als Binsenweisheiten empfinden. Wie zur Zeit Galileo Galileis kann sich auch heute die überwältigende Mehrheit irren. Dabei wird der einzelne durch das Denken seiner Mitmenschen ebenso bewegt, um nicht zu sagen manipuliert, wie er von der Erdrotation bewegt wird. Da wir uns mit der Erdoberfläche bewegen, erscheint uns diese als feststehend. Ebenso halten wir eine Auffassung für offenkundig, wenn ihr jeder zustimmt. Wer nur etwas wissenschaftlich denken kann, der sieht die Gefahr, daß er einen Irrtum oder eine Lüge deshalb für eine offenkundige Tatsache halten könnte, weil er von frühester Kindheit an ständig davon gehört hat und weil jeder diese Auffassung vertritt. Es kann doch nicht strafbar sein, wenn ich derartige Binsenweisheiten auf dem Niveau von Schulkindern entfalte.

Meine angebliche Holocaustleugnung ergäbe sich „klar und eindeutig“ „bei Zusammenfassung der einzelnen Äußerungen“. Doch meine Äußerungen sind, daß ich die Binsenweisheit, daß ein Irrtum und eine Lüge nicht dadurch zur Wahrheit werden, daß sie jeder für eine offenkundige Tatsache hält, angewendet habe auf inzwischen unumstrittene Lügen über die Hitlerverbrechen. Doch daß wir über die Hitlerverbrechen belogen worden sind, ist nun einmal eine unumstrittene Tatsache. Und auf diese Lügen wurde die Offenkundigkeit gegründet. Doch Lügen haben kurze Beine und wurden deshalb als solche entlarvt. Doch an der Offenkundigkeit, die auf dem inzwischen zusammengebrochenen Lügenfundament errichtet worden ist, hält die Justiz auch weiterhin fest. Und aufgrund dieser auf dem inzwischen zusammengebrochenen Lügenfundament errichteten Offenkundigkeit schickt sie Holocaustleugner nach wie vor ins Gefängnis. Da drängt sich schon der Verdacht von vorsätzlicher Rechtsbeugung auf, da man so viel Dummheit bei Staatsanwälten und Richtern nicht für möglich halten sollte.

Die Justiz wertet es als Holocaustleugnung, daß ich Binsenweisheiten über die Methode der Erkenntnisgewinnung auf unumstrittene Lügen über die Hitlerverbrechen angewendet habe. Doch das bedeutet, daß nach Meinung der Justiz die Anwendung elementarster Binsenweisheiten über die Methode der Erkenntnisgewinnung auf unumstrittene Tatsachen über Lug und Trug die Holocaustleugnung zur Folge habe. Bedeutet die Strafbarkeit der Holocaustleugnung, daß man zwingende Denkgesetze nicht mehr auf alle Tatsachen anwenden darf? Daß meine Anwendung elementarster Gesetze des Denkens auf unumstrittene Lügen über die Hitlerverbrechen die Holocaustleugnung zur Konsequenz habe, habe ich nicht behauptet. Und durch eine Behauptung, die ich nicht geäußert habe, kann ich den Holocaust auch nicht geleugnet haben. Doch wenn Staatsanwälte und Richter meine Anwendung elementarster Gesetze des Denkens auf unumstrittene Lügen über die Hitlerverbrechen als Holocaustleugnung werten, dann geben sie damit zu erkennen, daß sie die Holocaustleugnung für eine zwingende Konsequenz logischer Tatsachenauswertung halten. Doch dadurch könnten sie selbst den Straftatbestand der Holocaustleugnung erfüllt haben. Ich habe diesen Straftatbestand jedenfalls nicht erfüllt. Denn ich habe lediglich Gesetze des Denkens auf Lügen über die Hitlerverbrechen angewendet mit dem Ergebnis, daß die Gaskammern nicht offenkundig sind. Doch damit habe ich den Holocaust nicht geleugnet. Denn viele Tatsachen, die nicht offenkundig sind, sind trotzdem wahr. Die Feststellung, daß auch der Holocaust nicht offenkundig ist, bedeutet somit keineswegs, daß ich diesen geleugnet hätte. Somit habe ich den Straftatbestand der Holocaustleugnung nicht erfüllt und hätte somit freigesprochen werden müssen.