Johannes Lerle

Christliche Schriften gegen den Zeitgeist

www.johannes-lerle.net

“Die Sünde ist der Leute Verderben” (Spr. 14, 34)

Warum Deutschland pleite geht

 

I. Der Marxismus

Der unübersehbare Niedergang der Bundesrepublik erinnert an die DDR, die als Folge von reiner Dummheit und antichristlicher marxistischer Ideologie pleite ging. Der Marxismus ist in erster Linie eine säkulare Heilslehre, wonach in der Revolution (eine Karikatur von Christi Golgathasieg) das Proletariat wie ein Messias den Kopf der kapitalistischen Schlange (1. Mose 3,15) zerschmettert und dadurch ein ewiges Friedensreich aufrichtet, was einen paradiesischen Überfluß an materiellen Gütern zur Folge haben werde.1

Die marxistischen Hoffnungen kann man damit veranschaulichen, daß sich am Horizont Himmel und Erde begegnen. Marxisten gehen in ihrem Wunschdenken dem goldenen Zeitalter, das Lenin2 “Paradies auf Erden” nannte, entgegen. Nachdem dieses “Paradies” auf sich warten ließ und die Zukunftshoffnung der Sowjetmenschen weitgehend erlahmt war, kündigte die Kommunistische Partei der Sowjetunion in ihrem Programm von 1961 das goldene Zeitalter als unmittelbar bevorstehend an. Wie in einem Witzbuch liest man da, daß bis 1970 die Sowjetunion die USA in der Pro-Kopf-Produktion überflügelt haben werde, und 1980 werde es einen Überfluß an materiellen Gütern geben, so daß das Prinzip der Verteilung nach den Bedürfnissen verwirklicht werden könne.3

Womit hatten die Kommunisten bewiesen, daß die Entwicklung gesetzmäßig auf ein “Paradies auf Erden” hinauslaufe? So fragt ein Wissenschaftler. Marxisten “denken” aber völlig anders. Sie “denken” wie Hegel (1770-1831), der geistiger Vater von Karl Marx (1818-1883) war. Hegel schrieb: “sein [des Selbstbewußtseins] Denken ist unmittelbar selbst die Wirklichkeit”.4

Dieser Schwachsinn des wegen seiner angeblichen Gelehrsamkeit bewunderten Philosophen, daß die eigene Dummheit mit der Wirklichkeit gleichzusetzen sei, ist typisch für marxistisches “Denken”. Weil als Folge davon in der Wirtschaft der Ostblockstaaten vieles nicht klappte, behaupteten Spötter, daß nicht die Wissenschaftler, sondern die Arbeiter den Kommunismus erfunden hätten. Denn die Wissenschaftler hätten ihn zuvor an den Ratten ausprobiert.

Wie unvereinbar marxistisches “Denken” mit wirklicher Wissenschaft ist, zeigt folgendes Zitat aus “Weltall-Erde-Mensch”, einem Buch, das in der DDR die 14jährigen zur atheistischen Jugendweihe (einer Nachäffung der kirchlichen Konfirmation) erhielten: “So müssen denn die Resultate der Naturwissenschaften durch die Erkenntnisse der Philosophie des Marxismus-Leninismus überprüft und ergänzt werden, um zu einem richtigen Bilde vom Menschen zu gelangen”. 5

Die Naturwissenschaften wurden nach der marxistischen Ideologie zurechtgebogen, um zu verhindern, daß die Welt als Schöpfung Gottes gesehen wird. Die Geisteswissenschaften wurden ebenfalls durch ein antibiblisches Menschenbild verfälscht. Die völlige Verdorbenheit des Menschen wurde bestritten und sämtliches Fehlverhalten auf die kapitalistische Umwelt zurückgeführt. Durch eine noch zu errichtende neue Gesellschaftsordnung werde die von der kapitalistischen Vergangenheit geerbte Wolfsnatur überwunden werden, ohne daß die von Jesus Christus geforderte Gesinnungsänderung mit der dazugehörigen Abkehr von der Sünde notwendig wäre.

Da sich jedoch die Wirklichkeit nicht nach irgendwelchen marxistischen Spintisierereien richtet, deshalb war die DDR z. B. in der Wirtschaft so erfolglos. Spötter sagten: Die Christen predigen die Armut, die Marxisten verwirklichen sie. Doch genau diese Armut wollten viele DDR-Bürger nicht und ließen sich von dem westlichen Wohlstand verführen, den Kommunisten davonzulaufen. Nur Mauer und Todesstreifen konnten die angeblich herrschende Klasse, und zwar die Arbeiter und Bauern, daran hindern.

Der Marxismus ist in erster Linie eine durch und durch religiöse Wahnidee. Wie ein psychisch Kranker sich nicht durch irgendwelche rationale Argumente und erwiesene Tatsachen von seinen Wahnvorstellungen abbringen läßt, so hatten die abschreckenden Beispiele in der kommunistischen Welt nicht zur Folge, daß es im Westen keinen Marxismus gäbe. Weder der Terror in der kommunistischen Welt mit Stalins, Chrustschows und Breshnews Konzentrationslagern des Archipel Gulag, noch der Todesstreifen an der deutsch-deutschen Grenze, noch ... konnte die 68er Kulturrevolution stoppen. 1968 rollten Panzer des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei ein. Trotzdem wurde 1969 der marxistische Hoffnungsträger Willy Brandt Bundeskanzler (bis 1974). Emotionen von einem erhofften anbrechenden goldenen Zeitalter verbanden sich mit seiner Person. Obwohl die Sowjets gerade erst ihre Aggressivität erneut unter Beweis gestellt hatten, fand seine vermeintliche Friedens- und Entspannungspolitik viel Zustimmung. Derartige Emotionen bewirkten, daß die Bevölkerung das Ausmaß der gleichzeitigen östlichen Aufrüstung nicht wahrnahm.

“Reformen” war das Zauberwort, mit dem sich Emotionen eines goldenen Zeitalters verbanden. Man finanzierte sie in Erwartung einer goldenen Zukunft durch Schulden, die durch die dann gesteigerte Wirtschaftskraft zurückgezahlt werden könnten. Das war der Einstieg in die Schuldenwirtschaft mit den schon damals vorhersehbaren Folgen. Im Zuge der sogenannten Entspannungspolitik wurden an die DDR, die Sowjetunion und andere Ostblockstaaten erhebliche Kredite vergeben, auf deren Rückzahlung wir z. T. noch heute warten. Es war doch von vornherein abzusehen, daß, wenn in diesen Staaten kommunistische Mißwirtschaft und dekadente Kultur wie z. B. in Polen (Faulheit, Alkohol, Diebstahl, Korruption) zusammenkommen, ein Großteil des Geldes verloren ist. Somit waren die Milliardenüberweisungen an die kommunistischen Terrorregime eindeutig kriminelle Veruntreuung deutscher Gelder. Doch bei einem Mann wie Willy Brandt, der seine Ehefrau betrog, darf man sich nicht wundern, wenn er auch sein Volk betrügt. Mit veruntreuten Geldern subventionierte dieser Ehebrecher die Mißwirtschaft seiner marxistischen Glaubensbrüder. Dadurch wurden deren Regime stabilisiert, der Staatsbankrott des eigenen Landes aber beschleunigt.

Es kommt noch hinzu, daß, während durch die erhebliche Veruntreuung deutscher Gelder der militärische Gegner aufgerüstet wurde, die Jugend ihre besten Jahre in der Bundeswehr verbringen mußte, um uns vor eben diesem Gegner zu schützen. Doch die Rationalität hinter diesem Irrsinn bleibt demjenigen verborgen, der nicht alle Schmiergeldströme in unserer Bananenrepublik kennt.

Typisch für die 68er Marxisten ist auch ihre Blindheit auf dem linken Auge, ihr Messen mit zweierlei Maß. In den 70er Jahren hörte man ständig vom weißen Minderheitsregime in Südafrika, nicht aber vom roten Minderheitsregime in Moskau und in Ostberlin. Während ständig auf Pinochets Verbrechen in Chile hingewiesen wurde, wurde die Verfolgung Andersdenkender in sowjetischen Straflagern und psychiatrischen Kliniken weitgehend ignoriert.

Diese selektive Wahrnehmung von Unrecht beweist, daß das Wesen der marxistischen 68er Bewegung nicht Nächstenliebe zu den wirklich Unterdrückten ist, sondern die Umgestaltung der Gesellschaft nach pseudoreligiösen Wahnideen. Zu diesem Zweck war man bestrebt, die bisherige kapitalistische Gesellschaft zu zerschlagen; und eine Gesellschaft zerschlägt man, indem man ihre sittlichen Grundlagen zerstört. Das hatte schon Lenin sehr treffend erkannt, wenn er schreibt: “In welchem Sinne verneinen wir die Moral, verneinen wir die Sittlichkeit? In dem Sinne, in dem die Bourgeoisie sie predigte, die diese Sittlichkeit aus Gottes Geboten ableitete. Hier sagen wir natürlich, daß wir an Gott nicht glauben ... Jede solche Sittlichkeit, die von einem übernatürlichen, klassenlosen Begriff abgeleitet wird, lehnen wir ab. Wir sagen, daß das ein Betrug ist, daß das ein Schwindel ist, um die Hirne der Arbeiter und Bauern im Interesse der Gutsbesitzer und Kapitalisten zu verkleistern.”6

II. Pornounterricht

Um die Moral als solche zu beseitigen, setzten die 68er den Hebel an der Sexualmoral an. Denn, indem man diese beseitigt, beseitigt man jegliche Moral, und die Gesellschaft kann von den linken Chaoten umgestaltet werden. In der Enthemmung der Sexualität sahen sie ein Mittel, einen neuen Menschentyp zu formen.7 Diese bewußte Strategie steckt hinter der Anstiftung zur Unzucht, wie sie in der schulischen Sexualerziehung betrieben wird.

Doch derartige rationale Erwägungen irgendwelcher führender Köpfe erklären nicht das ganze Ausmaß der pornografischen Indoktrination der Schüler. Die Unzucht gehört vielmehr zur Gesinnung der 68er. “Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment”, war deren Slogan. Diese Lebensweise mit dem Verhalten von Schweinen zu vergleichen, wäre noch verharmlosend. Denn ein Schwein suhlt sich nur dann in den Fäkalien, wenn es keine andere Möglichkeit hat. Doch die 68er sind bei der Unzucht in ihrem Element. Aber nicht allein das: Wenn der Apostel Paulus im Römerbrief die Gottlosigkeit der Heiden beschreibt, dann schließt er seine Betrachtungen folgendermaßen: “Sie wissen, daß, die solches tun, nach Gottes Recht des Todes würdig sind; aber sie tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun” (Röm. 1,32). Das ist die eigentliche Ursache, weswegen die 68er, die auf ihrem “Marsch durch die Institutionen” inzwischen die Kultusministerien, die Lehrerschaft und die Richterschaft dominieren, es nicht nur selbst mit immer anderen Partnern treiben, sondern ihr Fehlverhalten besonders der Jugend beibringen wollen.

Deshalb beschloß die Ständige Konferenz der Kultusminister am 3. Okt. 1968 die “Empfehlungen zur Sexualerziehung in den Schulen”. Mit diesen Richtlinien befaßte sich später das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom 21. 12. 1977.8 Im Urteil wird zwischen  “bloße(r) Wissensvermittlung” und der “eigentlichen Sexualerziehung” unterschieden (S. 75). Erstere sei nicht zu beanstanden.

Was unter “bloße(r) Wissensvermittlung” verstanden wird, zeigt ein Schriftstück, das ein erzürnter Vater im Schuljahr 1998/99 von der Pinnwand eines Klassenzimmers der Bessunger Schule in Darmstadt (Hessen), in der seine Tochter die dritte Schulklasse besuchte, entfernt hat. Dieses Schriftstück enthielt unter anderem folgende Fragen, die offensichtlich der “Wissensvermittlung” der Drittklässler dienen sollten: “Warum wird bei einer Frau die Vagina feucht? Warum wird bei einem Mann, wenn er eine Frau sieht, die ihm gefällt, der Penis steif und lang? Was für ein Gefühl ist es, wenn Vagina und Penis sich treffen?” Der Name der Lehrerin war Glockenbring, der der Direktorin Mangelsdorf. Der damals politisch verantwortliche Kultusminister hieß Hartmut Holzapfel (SPD) und sein Ministerpräsident war der spätere Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD). Indem diese Politiker mittels Schulpflicht durch ihre Pädagogen alle Kinder gewaltsam mit ihrem Pornodreck überschütten, werden sie zu seelischen Kinderschändern. Und die Verfassungsrichter9? Wußten sie denn nicht, daß “Wissensvermittlung” über die menschliche Sexualität etwas anderes ist als Wissensvermittlung über die Vermehrung von Blütenpflanzen, nämlich daß sie stimulierend wirkt, vor allem auf unerfahrene und neugierige Kinder? So wird bei den Drittklässlern die Neugier geweckt und auch die Lust auszuprobieren, welches das Gefühl ist, wenn besagte Körperteile sich “treffen”.

Und was, wenn sich ein Erwachsener findet, der einem Drittklässler “zeigt”, von welchem Gefühl seine Lehrerin sprach? So werden Drittklässler für den Mißbrauch durch Pädophile zubereitet. Die Interessen Pädophiler werden sogar im Deutschen Bundestag vertreten, und zwar durch Volker Beck, von 1994 bis 2002 rechtspolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Beck schreibt: “Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, ...”.10 Von 1991 bis März 2004 war Beck auch Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD). Bekanntlich sind Homosexuelle verstärkt an Kindern interessiert. Daher dürfen wir uns nicht wundern, wenn sie ihren Einfluß in Politik, Justiz und Bildungswesen mißbrauchen, um Kinder zum freien Sex zu verführen. Eichels Nachfolger Roland Koch (CDU) und seine Kultusministerin Karin Wolff setzen die Verführung Minderjähriger fort und machen sich dadurch ungewollt oder gewollt zu Steigbügelhaltern der Pädophilen und Homosexuellen. Das gleiche gilt auch für die bereits namentlich genannten Bundesverfassungsrichter, die doch gemerkt haben mußten, daß sie im Sinne der Pädophilen entschieden haben.

Nach der “Rechtsprechung” des Bundesverfassungsgerichtes soll das erworbene “Wissen” auch den Schülern ermöglichen, sich “angemessen sprachlich auszudrücken”.11 So lernen sie anhand von Abbildungen nackter Menschen die Namen der Körperteile.12 In einem Lesebuch für die 9. Klasse13 lernen die Teenager die sprachlichen (einschließlich obszönen) Möglichkeiten, den Geschlechtsverkehr auszudrücken. In Sexualkunde der 6. Schulklasse14 sollen die Kinder auf einen fiktiven Brief antworten, in dem es um Masturbation geht. In der 4. Klasse15 wird durch die Schullektüre “Ben liebt Anna” Schleichwerbung für FKK betrieben.

Der Sinn und Zweck dieser “Wissensvermittlung”, dieses ständigen Umgangs mit pornografischem Unterrichtsstoff, kann doch nur der sein, das angeborene Schamgefühl abzubauen, um dadurch der Jugend den Weg zu einem ebenso liederlichen Sexualleben zu ebnen, wie es viele 68er Bildungspolitiker und Pädagogen selbst führen - ganz nach dem Bibelwort: “aber sie tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun” (Röm. 1,32). 

Es ist doch offenkundig, daß durch die als “Wissensvermittlung” getarnte pornografische Unterweisung die Forderung des Bundesverfassungsgerichtes, den “Versuch einer Indoktrinierung der Jugendlichen zu unterlassen”16, umgangen werden soll. Wenn man einem Hund zum Zwecke der “Wissensvermittlung” eine Wurst vor die Nase hält, dann frißt er diese auf. Und genau diese Reaktion erhoffen die 68er Pornopädagogen und Pornokraten von den Schülern.

Wie der Gottesfürchtige gemäß Psalm 1,2 Lust am Gotteswort hat, so soll nach dem Willen der 68er Pädagogen die Jugend Lust an sexuellen Themen haben. Dadurch schwindet die Lust an anderen Bildungsinhalten. Es ist somit kein Wunder, wenn Lehrstellenbewerber in Einstellungsgesprächen nicht ausrechnen können, wieviel Quadratmeter eine Glasscheibe von zwei Meter Länge und 50 Zentimeter Breite hat, und aus diesem Grunde Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben.

Von der soeben beschriebenen “Wissensvermittlung” wird die “Sexualerziehung im eigentlichen Sinne”17 unterschieden. Auch darauf bezieht sich die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, daß zum “staatlichen Gestaltungsbereich” “auch die inhaltliche Festlegung der Ausbildungsgänge und der Unterrichtsziele” gehört, daß der Staat daher “in der Schule grundsätzlich unabhängig von den Eltern eigene Erziehungsziele verfolgen” dürfe (S. 71f). Denn “der allgemeine Auftrag der Schule zur Bildung und Erziehung der Kinder” sei “dem Elternrecht nicht nach-, sondern gleichgeordnet” (S. 72). Der Lehr- und Erziehungsauftrag der Schule habe auch zum Inhalt, “das einzelne Kind zu einem selbstverantwortlichen Mitglied der Gesellschaft heranzubilden” (S. 72). Und die Sexualerziehung sei ein wichtiger Bestandteil der Gesamterziehung (S. 72). Die Eltern hätten zwar einen Anspruch darauf, rechtzeitig und umfassend über deren Inhalt informiert zu werden (S. 76), aber es gäbe weder ein Vetorecht noch einen Anspruch auf eine Befreiungsmöglichkeit (S. 76f). Allerdings müsse die “Schule den Versuch einer Indoktrinierung der Schüler mit dem Ziel unterlassen, ein bestimmtes Sexualverhalten zu befürworten oder abzulehnen”. Außerdem habe sie das Schamgefühl der Kinder zu achten und auf religiöse und weltanschauliche Überzeugungen Rücksicht zu nehmen (S. 77). Wie derartige schöne Worte in die Praxis umgesetzt werden, wurde bereits gezeigt und wird noch weiter gezeigt werden.

Das soeben ausführlich zitierte Verfassungsgerichtsurteil hat unter anderem die “Empfehlungen zur Sexualerziehung in den Schulen” vom 3. Okt. 1968 der Ständigen Konferenz der Kultusminister zum Gegenstand. Darin heißt es unter anderem: “Sexualität als eine der Quellen von Lust und Lebensfreude muß heute auch in der Erziehung junger Menschen ausdrückliche Anerkennung finden. Eine Sexualerziehung, die sich vorwiegend nur negative Ziele setzt, indem sie abschirmt oder unterdrückt, kann den Anforderungen unserer Zeit nicht genügen”. “Nicht sexuelle Libertinage ist das Leitbild, aber auch nicht Prüderie und sexuelle Unterdrückung”. “Es ist wichtig, daß ein kritisches Verständnis für geltende Normen entwickelt wird”. Außerdem ist von “Erziehung zu einem verantwortlichen geschlechtlichen Verhalten” die Rede.18 Derartige Erziehungsziele muß man im damaligen Kontext der 68er Kulturrevolution sehen, die (wie schon erwähnt) folgenden Slogan hatte: “Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment”. Folglich kann mit “verantwortlichen geschlechtlichen Verhalten” nicht die Enthaltsamkeit vor der Ehe und die Treue in der Ehe gemeint sein. Wenn die Bildungspolitiker die Jugend wirklich “zu einem verantwortlichen geschlechtlichen Verhalten” innerhalb der Ehe erziehen wollten und wenn sie wirklich die sexuelle Selbstbestimmung der Kinder und Jugendlichen achtern würden, dann würden sie nicht die Schulpflicht mißbrauchen, um ihnen solch sittenverderbenden Pornodreck aufzuzwingen.

Unter der politischen Verantwortung der hessischen Kultusministerin Karin WOLFF (CDU) schrieb eine Schulbehörde an Eltern: “Durch das bloße Hören der genannten Inhalte des Sexualkundeunterrichts entsteht kein Zwang, der eigenen Glaubensüberzeugung zuwider zu handeln”.19 Keine Schulbehörde hätte aber folgenden Satz verfaßt: Durch das bloße Hören von Leugnungen der Gaskammern in Auschwitz entsteht kein Zwang, der eigenen Glaubensüberzeugung zuwider zu handeln. Ein Schulleiter in Nordrhein-Westfalen schrieb: “Dass Sie Ihrer Tochter auch in der 9 nicht die Stärke zutrauen, die Begegnung mit dem Stoff zu bewältigen ohne dass ihre Wertewelt sich verändert, spricht für wenig Vertrauen in sie, ...”.20  Kein Schulleiter hätte aber geschrieben: Dass Sie Ihrer Tochter nicht die Stärke zutrauen, die Nazipropaganda zu bewältigen, ... . Vor Gedankengut, das bei den zionistischen Juden, die Deutschland in Wahrheit regieren, unerwünscht ist, müssen die Schüler selbstverständlich geschützt werden; sie dürfen es nicht einmal im Detail kennenlernen, damit die Ablaßzahlungen für die Sünden unserer Großväter nicht gefährdet werden. Doch vor der Verführung zur Unzucht wird die Jugend nicht geschützt.

Daß der vom Bundesverfassungsgericht eingeräumte Erziehungsauftrag der Schule ganz bewußt als Erziehung zur Unzucht umgesetzt wird, zeigt die Vertreibung der katholischen Schulschwestern aus dem Schuldienst der Auerbacher Realschule (Bayern) im Jahre 2001. Die dort unterrichtenden frommen Nonnen hatten einige Seiten mit jugendgefährdendem Inhalt aus dem Biologiebuch der 10. Klasse21 entfernt. Hätte die Jugendgefährdung im NS-Gedankengut gelegen, wären die Nonnen nicht in der Öffentlichkeit diffamiert worden.

Auf einer der entfernten Seiten (S. 10) heißt es: “Es gibt keine allgemein anerkannte Regel dafür, in welchem Alter Geschlechtsverkehr sinnvoll ist”. Diese Äußerung, die den Beginn der Willkür der Jugendlichen überläßt, ist als Verführung zur Unzucht zu werten. Auf S. 16 wird den Schülern die Aufgabe gestellt: “Welche davon (gemeint sind die in einer Tabelle aufgeführten “Verhütungsmittel”) hälst du für Jugendliche besonders geeignet, welche lehnst du ab?”22 Natürlich wird verschwiegen, daß Enthaltsamkeit ein Verhütungsmittel ist. Bei der Pille wird die nidationshemmende Wirkung verschwiegen. Das heißt, es wird verschwiegen, daß es ab und zu zum Eisprung und zur Befruchtung kommt, der kleine Mensch aber deshalb sterben muß, weil die Gebärmutterschleimwand ihn nicht aufnimmt. Dann wird die Spirale unter den “Verhütungsmitteln” aufgezählt, die Spirale, die fast nie verhütet, sondern dadurch wirkt, daß sie die Einnistung des kleinen Menschen in der Gebärmutter verhindert. Die Spirale als “Verhütung” anzupreisen, ist Anstiftung zum Mord. Doch die Jugendlichen werden nicht nur zur Ermordung anderer ermuntert, sondern es grenzt schon an Anstiftung zum Selbstmord, wenn man sie belehrt: Aids “ist kein Grund, Zärtlichkeit und Sexualität aus dem Weg zu gehen”.23 

Der hohen Moral der Nonnen setzte Frau Hohlmeier in ihrem Amt als CSU-Kultusministerin ihre Unmoral entgegen, indem sie sagte: “Die Schülerinnen und Schüler haben Anspruch auf einen Biologieunterricht, wie ihn der Lehrplan für alle bayerischen Realschulen vorsieht. Dafür werden wir ohne Abstriche sorgen und notfalls vor Ort Lehrkräfte einsetzen, die den Lehrplan erfüllen”.24 Was das bedeutet, wurde soeben dargelegt: Erziehung zur Unzucht und Begünstigung des Kindermordes im Mutterleib. Während ein Schwein sich nur bei einem Mangel an Lebensraum im Kot wälzt, treibt es die sittlich verkommene Strauß-Tochter unter der politischen Verantwortung ihres Chefs Dr. Stoiber schlimmer: Denn ihre Maßregelung der Nonnen bedeutet, daß der Nachwuchs durch den staatlich verordneten Pornodreck beschmutzt, indoktriniert und verdorben wird.

Wenn das Bundesverfassungsgericht dem Staat einräumt, “in der Schule grundsätzlich unabhängig von den Eltern eigene Erziehungsziele verfolgen zu dürfen,25 so verstehen das die 68er Pornokraten, die den Staat faktisch regieren, als Freibrief, die Schule als Missionierungsanstalt für ihre Dekadenz zu mißbrauchen. Wie sehr die Schule von Politikern als Missionierungsanstalt betrachtet wird, zeigt auch der Streit wegen des Kopftuches der moslemischen Lehrerin Ludin. Frau Ludin betrachtet dieses Stück Stoff als Bestandteil einer züchtigen Kleidung. Doch das können Pornokraten nicht nachvollziehen. Es sei eine Demonstration islamischen Herrschaftsanspruchs. Dabei war doch das Kopftuch noch vor hundert Jahren sowohl in der Kirche (1. Kor. 11,5) als auch außerhalb der Kirche allgemeine christliche Tradition. Der Bayrische Innenminister Dr. Günther Beckstein hetzt, er würde seine Kinder nicht von Frau Ludin unterrichten lassen wollen.

Doch wenn christliche Eltern ihre Kinder aus wesentlich schwerwiegenderen Gründen nicht zur Schule schicken, dann werden sie von der deutschen Justiz verfolgt. Dabei weisen Kinder, die zu Hause unterrichtet werden, wesentlich höhere Leistungen auf und haben ein wesentlich besseres Benehmen als Schüler der staatlichen Schulen. Dies wird durch wissenschaftliche Studien in den USA bestätigt.26 Diese Tatsache beweist, daß die Obrigkeit nicht nur deshalb alle Kinder in ihren Schulen haben will, damit sie lesen, schreiben und rechnen lernen, sondern daß sie vor allem die Gesinnung und das Verhalten ihrer Untertanen prägen will. Es geht in erster Linie um die Macht. Denn nur der beherrscht ein Volk, der die Köpfe beherrscht. Und die Pornokraten wollen, daß alle ihre Untertanen moralisch mindestens ebenso verdorben sind wie sie selbst.

Diesem Ziel dient in Hessen ein “Lehrkoffer”. Er enthält die Plastik eines erigierten Gliedes. Sie soll den Lehrern dazu dienen, die Verwendung eines Kondoms zu demonstrieren. Außerdem sollen die Lehrer gemäß ihrer Rahmenrichtlinien den Kindern verschiedene Sexualpraktiken vermitteln.27 Politisch verantwortlich für diesen Pornodreck in Hessen sind Kultusministerin Karin Wolff (CDU) und Ministerpräsident Roland Koch (CDU), die sich offensichtlich in diesen Schweinereien nicht unwohl fühlen. Denn sonst hätten sie schon längst die armen Kinder von diesem Zwangspornounterricht befreit.

Auch Richter, z. B. Frau Richterin Gertrud Brühl vom Landgericht Gießen, schätzen diesen Pornodreck und wollen, daß alle Kinder damit beschmutzt werden. So schrieb sie in dem Urteil, dem das Beispiel mit dem Porno-“Lehrkoffer” entnommen ist: “Zu den von den Angeklagten zum Sexualkundeunterricht vorgetragenen Bedenken gelangte die Kammer zu der Auffassung, dass sich selbst die in Rede stehenden extremen Beispiele für angeblich verfehlten Unterricht im Rahmen dessen bewegen, was die Schule sensiblen, andersdenkenden Eltern im Ergebnis zumuten darf”.28 “Mit dieser Bandbreite an unterschiedlichen Auffassungen und Lebensweisen werden Schüler und Eltern konfrontiert, und die Schulwirklichkeit entspricht durchaus dem, was die Kinder allenthalben wahrnehmen, ...”.29 Darin, daß die Schüler außerhalb der Schule Ausländerfeindlichkeit und Nazipropaganda wahrnehmen, wird kein Grund gesehen, sie auch noch in der Schule durch derartiges Gedankengut zu gefährden. Sie werden vielmehr bewußt daran gehindert, das nationalsozialistische Gedankengut im Detail kennenzulernen. Daß das aber in Sachen sexueller Aufklärung anders gehandhabt wird, stellt den Missionierungseifer der 68er Pornokraten erneut unter Beweis.

Doch folgendes Zitat aus dem Gerichtsurteil zeigt eine noch ganz andere Dimension des heraufziehenden Unheils: “Soweit die Angeklagten darüber hinaus anprangerten, dass die Schule ein insgesamt sexualisierender Lebensraum sei und die sexuelle Freizügigkeit als selbstverständlich zugrunde gelegt werde, konnte auch darin eine unzulässige Grenzüberschreitung in der schulischen Erziehung nicht gesehen werden. Freilich ließen sich die Vorstellungen der Angeklagten, dass Sexualität ausschließlich in die Ehe gehöre, in keiner Weise vereinbaren mit dem, was an Beispielen für den Umgang mit Sexualität in der Schule oder auch in der von der Schule empfohlenen Lektüre genannt wurde. Insoweit war aber aus schulischer Sicht entgegen zu halten, dass es einen breiten Konsens in der Gesellschaft darüber gibt, dass jedermann und jede Frau über die eigene Sexualität frei und autonom bestimmen dürfe, und dass es dabei keine festgelegte, untere Altersgrenze gibt”. 30 Durch die Ablehnung einer “untere(n) Altersgrenze” erweist sich auch Frau Richterin Gertrud Brühl als Steigbügelhalterin der Pädophilen.

Die sexuelle Selbstbestimmung geht natürlich nicht so weit, daß die Schulkinder selbst entscheiden dürften, ob sie sich mit dem von der Schule vorgesetzten Pornodreck befassen wollen. Das Beispiel von Richterin Brühl zeigt die extreme Intoleranz, mit der die 68er der Gesellschaft ihre Pornoideologie aufzwingen, um auf diese Weise ihre eigene Vekommenheit zum “breiten Konsens in der Gesellschaft” zu erheben. An diesem “Konsens” soll sich die schulische Sexualerziehung orientieren, und nicht etwa an der Predigt Jesu, wonach “Sexualität ausschließlich in die Ehe gehöre”.

Der “breite Konsens  in der Gesellschaft”, das ist die ethische Norm, die besonders für die nachwachsende Generation verbindlich sein soll. Hier zeigt sich ein Verständnis von Demokratie wie in Honeckers Deutschen Demokratischen Republik. Dort wurde Demokratie als “Diktatur des Proletariats” definiert. Das wurde dort so erklärt, daß Demokratie die Diktatur der überwältigenden Mehrheit über die Minderheit sei.  Der einzelne hat so zu denken und so zu leben, wie es die Masse vorgibt. In der DDR hieß diese erwünschte Lebensweise “Kollektivbewußtsein”. Auch in der Bundesrepublik wird Demokratie zunehmend verstanden im Sinne einer geistigen Unterordnung unter die vermeintliche Mehrheit, wie sie von den 68er Pornokraten definiert wird. Doch das ist nichts anderes als Herdentrieb.

Im Spessart gibt es Wildschweinherden in freier Wildbahn. Die Leitschweine gehen voran, die anderen folgen; am Schluß laufen die Jungschweine. So ziehen die Wildschweinherden auch über Straßen. Die alten erfahrenen Schweine haben die Straße längst überquert. Die Jungschweine, in der Angst, den Anschluß zu verlieren, folgen und werden vom Auto getötet. Das ist ein passendes Bild für die Politik. Der “Führer”, Adolf Hitler, ging voran. Ihm folgte die Beamtenschaft, einschließlich Richter und Lehrer. Heute geht Bundeskanzler Schröder voran. Dadurch, daß er ab und zu seine Ehefrau austauschte, geht er der Nation mit einem schlechten Beispiel voran. Neben dem Bundeskanzler marschierten bzw. marschieren die Regierungschefs der Länder wie Hans Eichel, Roland Koch, Edmund Stoiber, u. s. w., gefolgt von den Kultusministern wie Holzapfel, Karin Wolff, Monika Hohlmeier u. s. w. Ihnen folgen Pädagogen wie z. B. die Direktorin Mangelsdorf und die Lehrerin Glockenbring von der Bessunger Schule in Darmstadt, die die Drittklässler über das zusammentreffen der Geschlechtsorgane unterrichten. Doch die Kinder, die solchen Lehrern hinterherlaufen, kommen dadurch unter die Räder.

Wer sich wie Frau Richterin Brühl vom Landgericht Gießen nach dem “breiten Konsens in der Gesellschaft” richtet, der ist wie ein Wildschwein dem Herdentrieb verfallen. Doch im Gotteswort heißt es: “Du sollst nicht folgen der Menge zum Bösen” (2. Mose 23,2) und “Stellet euch nicht dieser Welt gleich” (Röm. 12,2). Außerdem ermahnt uns Christus: “Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind ihrer, die ihn finden” (Matth. 7,13f). Diese Worte Jesu bedeuten, daß der in der Schule gewiesene Weg des “breiten Konsens(es) in der Gesellschaft” der Weg ist, der zur Verdammnis führt.

In den Richtlinien der Kultusministerkonferenz für die Sexualerziehung ist dieser Breite Weg folgendermaßen beschrieben: “Eine Sexualerziehung, die sich vorwiegend nur negative Ziele setzt, indem sie abschirmt oder unterdrückt, kann den Anforderungen der Zeit nicht mehr genügen”.31 Doch die Gläubigen sollen sich nicht an den ständig verändernden “Anforderungen der Zeit” orientieren, sondern auf dem Schmalen Weg, der zum Leben führt, voranschreiten. Dieser ist im Gotteswort folgendermaßen beschrieben: “Welche aber Christus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Lüsten und Begierden” (Gal. 5,24). Der in der Schule gelehrte Breite Weg, der zur Verdammnis führt, führt somit genau in die entgegengesetzte Richtung als der von Jesus Christus gewiesene Schmale Weg.

Das strategische Ziel, das die Pornokraten mit der Verführung Minderjähriger ganz bewußt verfolgen, ist die Vernichtung des Christentums. Denn sie wissen, daß es in der Bibel heißt: “Weder die Unzüchtigen noch die Götzendiener noch die Ehebrecher noch die Homosexuellen noch ... werden das Reich Gottes ererben” (1. Kor. 6,9f). Ihr Ziel bedeutet Völkermord im strafrechtlichen Sinne. Der entsprechende Paragraph 6 des “Gesetze(es) zur Einführung des Völkerstrafgesetzbuches” vom 26. Juni 2002 (BGBl. 2002, Teil I, Nr. 42 S. 2254) hat folgenden Wortlaut: “Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder ethnische Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören, 1. ein Mitglied der Gruppe tötet, 2. einem Mitglied der Gruppe schwere körperliche oder seelische Schäden, insbesondere der in § 226 des Strafgesetzbuches [Schwere Körperverletzung] bezeichneten Art, zufügt, 3. die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, deren körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen, 4. Maßregeln verhängt, die Geburten innerhalb der Gruppe verhindern sollen, 5. ein Kind der Gruppe gewaltsam in eine andere Gruppe überführt , wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft”. Genau dies geschieht durch die Durchsetzung des Schulzwanges gegenüber andersgläubigen Religionsgemeinschaften. Deren Kinder werden in eine andere Gruppe überführt, und durch Verletzung ihrer Intimsphäre werden ihnen seelische Schäden zugefügt. Völkermord gilt als Verbrechen, das nicht verjährt (§ 5).

Dient das Verbot des Völkermordes nur dem Schutz der Juden, oder auch dem Schutz anderer Völker? Auch die Jesusjünger sind ein eigenes Volk (1. Petr. 2,9). Sie befinden sich lediglich vorübergehend in Sodom und Gomorra. Dort sind sie Fremdlinge, Ausländer. Denn ihre Heimat, ihre Staatsangehörigkeit, ist der Himmel. Jesusjünger sind hier in Sodom nicht weniger ein anderes Volk, als es die Juden in Hitlerdeutschland waren. Eine ihrer ethnischen Besonderheiten ist, daß sie es in ihrem ganzen Leben nur mit einer einzigen Frau zu tun haben. Doch genau das wollen die neomarxistischen Pornopädagogen und die unter ihrem Einfluß stehenden Kultusminister durch die aufgezwungene Sexualerziehung zur Unzucht ändern. Sogar das Bundesverfassungsgericht unterstützte diesen Völkermord, indem es eine Verfassungsbeschwerde gegen die Schulpflicht aus ebensolchen Gründen nicht zur Entscheidung angenommen hat. In dem Ablehnungsschreiben heißt es: “Die Allgemeinheit hat ein berechtigtes Interesse daran, der Entstehung von religiös oder weltanschaulich motivierten ‘Parallelgesellschaften’ entgegenzuwirken und Minderheiten auf diesem Gebiet zu integrieren”.32

Die Alten mögen ohne Ehebruch ins Grab fahren, doch deren Kinder und Enkel sollen keine “Parallelgesellschaft” bilden, sondern durch die “Sexualerziehung” in Sodom und Gomorra “integriert” werden. Sie sollen zu ebensolchen Ehebrechern heranwachsen wie die Schröders und die Fischers33. Doch dadurch werden sie von Christus getrennt. Und genau das will man erreichen, wenn man den Drittklässlern das Zusammentreffen der Geschlechtsorgane erläutert.

III. Okkultismus

Doch die vorsätzliche Erziehung zu einem verabscheuungswürdigen Sexualleben ist keineswegs das einzige Mittel, um die Schüler von Christus zu trennen. In der Bibel wird unser Widersacher, der Teufel, mit einem brüllenden Löwen verglichen (1. Petr. 5,8). Wie Raubtiere sich vorrangig junge Tiere, die die Gefahren noch nicht erkennen, zum Opfer aussuchen, so sind Kindergartenkinder und Grundschüler eine vorrangige Beute der Gesellschaftsveränderer. Das zeigt mit dankenswerter Offenheit ein Zitat aus einer amerikanischen Zeitschrift der Humanisten: “Der Kampf um die Zukunft des Menschengeschlechts muß in den Klassenräumen der staatlichen Schulen geführt und gewonnen werden durch Lehrer, die korrekt ihre Rolle als Missionare eines neuen Glaubens wahrnehmen:  einer Religion der Humanität, ... . Die Lehrer müssen die gleiche selbstlose Hingabe verkörpern wie die rabiatesten fundamentalistischen Prediger, denn sie werden auf eine andere Weise Verkündiger sein, indem sie das Klassenzimmer anstatt der Kanzel gebrauchen, um humanistische Werte zu vermitteln, welches Fach sie auch lehren, gleich welches Bildungsniveau - vorschulische Tagesbetreuung oder bedeutende staatliche Universität. Das Klassenzimmer muß und wird eine Arena des Konflikts zwischen dem Alten und dem Neuen - dem faulenden Leichnam der Christenheit ... und dem neuen Glauben der Humanität”.34

Jedes Mittel, das die Kinder von Gott trennt, ist diesen “Missionaren eines neuen Glaubens” recht. Nicht nur die in der Schule gelehrte Unzucht trennt von Christus, sondern auch der Okkultismus. Denn die “Missionare eines neuen Glaubens” wissen, daß es in der Bibel heißt: “Draußen aber sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Totschläger und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebhat und tut” (Offenb. 22,15; ähnlich Offenb. 21,8). Deshalb führen die “Missionare eines neuen Glaubens” die Grundschüler ganz zielgerichtet spielerisch in die Welt der Hexen und Zauberer ein, und das nicht erst seit heute. Schon in einer Veröffentlichung des Jahres 1993 referierte Hans-Jürgen Böhm anhand von Schulbüchern, die damals in Bayern zugelassen waren, über verschiedene Hexengeschichten, z. B. über die “kleine Hexe” Bibi Blocksberg.35 In Schulbüchern “zaubert” eine kleine Hexe Buchstaben weg, die die Kinder finden sollen.36 Völlig undenkbar ist es aber, daß ein Machwerk als Schulbuch zugelassen worden wäre, in dem Kinder in spielerisch verharmlosender Weise an NS-Gedankengut, wie z. B. das “wegzaubern” von Juden herangeführt werden. Daß man die Kinder aber ganz bewußt spielerisch an das heranführt, was Gott verabscheut, beweist, daß die Kultusministerien ganz zielgerichtet den biblischen Glauben ausrotten wollen.

Das trifft auch für die bereits erwähnte mißratene Strauß-Tochter Monika Hohlmeier zu, die seit Okt. 1998 in Bayern Staatsministerin für Unterricht und Kultus ist. In dem von ihr zu verantwortenden “Lehrplan für die bayerische Grundschule” vom Juli 2000 ist z. B. für “Kunsterziehung” der Jahrgangsstufe 2 unter der Überschrift “Träume und Zaubereien” von “zauberhafte(n) Verwandlungen” (S. 128) die Rede. In “Musikerziehung” lernen Kinder “Zaubersprüche” sprechen (S. 136) und in “Sporterziehung” lernen sie “Geister bewegen sich” und vom “Verzaubern” (S. 124).

Neben der offenen Verharmlosung von Zauberei erhalten die Grundschulkinder eine Ausbildung in Magie, und zwar ohne, daß sie es merken. Da die Schulanfänger kaum lesen können, ist ihnen natürlich die Hexenliteratur unbekannt, durch die der scheinbar nutzlose Firlefanz, den sie in der Schule treiben, als das entlarvt wird, was er wirklich ist, nämlich als Einführung in die Hexerei. So heißt es in einem Fachbuch für Magie: “Auch die Schulung des Atems spielt eine große Rolle bei der Ausbildung zum Magier”.37 In einem anderen Hexenbuch lesen wir: ”Im Atem verbirgt sich das Geheimnis von Magie und Leben überhaupt”.38 Und in “Die große Hexenschule” werden wir belehrt, daß der Atem “eine wichtige Voraussetzung für alle Arten von medialen Tätigkeiten” ist.39

Derartige Zitate aus der Hexenliteratur, zu denen noch viele hinzugefügt werden könnten, zeigen den Hintergrund, auf dem wir die Atemschulungen des bereits zitierten “Lehrplan(s) für die bayerische Grundschule” sehen müssen. Sie sind dort unter “Sporterziehung” (S. 121; 199) und unter “Heimat- und Sachunterricht” (S. 192) vorgesehen.

Doch Atemübungen sind nicht Selbstzweck. Sie dienen der Entspannung, die ebenfalls lediglich der Einleitung okkulter Praktiken dient. In der Hexenliteratur liest man dazu: “Entspannungs- und Atemübungen sind die Voraussetzung für jeden magischen Step [Schritt] wie VISUALISATION, MEDITATION und die weiteren hier im Buch aufgeführten MAGISCHEN RITUALE”40 “Entspannung ist ... für jegliche okkulte Arbeit grundlegend wichtig ...”41 Auf die Bedeutung der Muskelentspannung verweist die Hexe Starhawk, wenn sie in ihrem Buch “Der Hexenkult”42 schreibt: “Körperliche Anspannung hemmt den Trancezustand”.

Im “Lehrplan für die bayerische Grundschule” sind Entspannungs- bzw. Stilleübungen unter “Katholischer Religionslehre” (S. 54; 151), “Deutsch” (S. 171) und “Sporterziehung” (S. 117; 121; 124; 199; 267) vorgesehen.

Doch auch Entspannung ist nicht Selbstzweck. “Je entspannter Sie sind, desto leichter fällt es Ihnen, in die spirituelle Welt einzutreten”, heißt es in einem schamanischen Praxisbuch.43 Eine andere Veröffentlichung lehrt: “Jede Hexe muß lernen, allein zu meditieren und zu visualisieren, das heißt ihr bildliches Vorstellungsvermögen zu schulen”.44 In einem anderen Hexenbuch heißt es: “Die wirklich wichtigste Fähigkeit die notwendig ist, um erfolgreich Magie zu betreiben, ist die Kunst des Visualisierens. Sie ist die Basis der Magie”.45 Visualisieren gehört zur schamanischen Seelenreise.   “... ab einem bestimmten Punkt übernimmt etwas anderes die Führung” - heißt es in einem Hexenbuch.46 Das Ziel der in der Hexenliteratur gelehrten Techniken ist, in Trance zu geraten, um die Tür zu dämonischen Mächten zu öffnen.

Fantasiereisen, bei denen Dämonen nach und nach die Führung übernehmen können, sind im “Lehrplan für die bayerische Grundschule” unter “Kunsterziehung” (S. 128), “Sporterziehung” (S. 121), “Katholische Religionslehre” (S. 53), “Deutsch” (S. 171; 242; 244) und “Werken” (S. 142).

In der Hexenliteratur liest man, wie ein “spiritueller Helfer”, “eine Gestalt der spirituellen Welt”, “eine äußerst nützliche Figur” sein kann, die uns als “Verbündeter” in die uns noch unbekannte Welt führen kann. “Ein guter Weg, in die spirituelle Welt einzutreten, ist über eine Öffnung, einen Eingang wie Tür, Fenster, Stadttor, Höhle, Löcher in Bäumen, Tunnel u. ä.”47

Solch eine Öffnung ist z. B. der Mittelpunkt eines Mandalas. Mandalas werden von Kindergartenkindern und von Grundschulkindern ausgemalt.48 Sie sind Malvorlagen mit einem ausgezeichneten Mittelpunkt und einem kreisförmigen oder konzentrischen Aufbau, der eine Öffnung oder einen Tunnel suggeriert. In einem Meditationsbuch für Kinder liest man dazu: “Jetzt setz dich aufrecht in Meditationshaltung hin und konzentrier dich mit Herz und Geist auf das Zentrum des Mandalas. Richte alle deine Aufmerksamkeit auf jenes Zentrum. Du fühlst als würdest du da hineingezogen ... Stell dir vor, dass du einen langen Tunnel entlang in das Zentrum hineinwanderst. Du gehst direkt in das Zentrum hinein und kommst auf der anderen Seite in das reine Licht hinaus ...”.49

Wie wenig der Okkultismus in den Schulen als harmloser Firlefanz zu werten ist, zeigen gelegentlich Fälle von Kannibalismus in Deutschland, über die die Presse dann auch berichtet. Denn Menschenfleisch wird gegessen, um sich die Kräfte des Verspeisten einzuverleiben. In der bereits erwähnten Broschüre von Hans-Jürgen Böhm ist auf S. 33f eine Geschichte aus Schulbüchern wiedergegeben, in der die Kinder spielerisch an den Kannibalismus herangeführt werden. Derartige Geschichten in bayerischen Schulbüchern könnten die heute erwachsenen Kannibalen beeinflußt haben. Doch diese Verführung zum Kannibalismus wird unter der politischen Verantwortung von Frau Hohlmeier und Ministerpräsidenten Stoiber sogar noch fortgesetzt: Ende 200350 trugen Absolventen der Nürnberger “Thusnelda Grund- und Hauptschule” ein “Weihnachtsgedicht” vor, in dem eine Förstersfrau ihren Mann erschießt, zerstückelt und dessen Fleisch dann in Geschenkpapier einwickelt, um es Knecht Ruprecht zu übergeben, damit dieser armen Menschen eine Freude machen könne.

Bei der Lawine des Okkultismus, die über unsere Schulen hereinbricht, stellt sich die Frage, wie dieselbe zum Atheismus paßt, der für das Denken der 68er Marxisten angeblich sehr zentral ist. Doch den Atheismus predigen, ist eine Sache; wirklich glauben, daß es weder einen Gott noch einen Teufel gibt, eine andere. Richard Wurmbrand wies in seinem Buch “Der unbekannt Karl Marx”51 auf Indizien hin, die darauf hindeuten, daß sogar der scheinbare Erzatheist Marx in Wirklichkeit ein Satanist war.

In der Geistesgeschichte gibt es zwei Lügen des Teufels, zwischen denen die geistigen Strömungen sich hin- und herbewegen. Die eine Lüge ist in der Bibel folgendermaßen ausgedrückt: “Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott” (Ps. 14,1; Ps. 53,2). Die andere Verführung des Teufels ist das götzendienerische Heidentum, einschließlich Okkultismus und Satanismus. Gegenwärtig verläuft die geistige Entwicklung weg vom Marxismus, hin zu einem neuen Heidentum. Denn der Marxismus hat als Folge des Zusammenbruchs der Sowjetunion als Heilslehre abgewirtschaftet; und infolge dessen wenden sich die ehemaligen 68er verstärkt dem Okkultismus zu und bringen diesen den Kindern bei. Auch dazu ist der Atheismus hilfreich, um den Erwachsenen weiszumachen, daß Beschäftigung mit Hexerei harmlos sei.

Aber die Erziehungswissenschaftler wissen ganz genau, daß zumindest ein Teil der Kinder den Hexen- und Zaubergestalten um so mehr Realität zumißt, je öfter sie sich mit ihnen befassen. Erziehungswissenschaftler wissen doch, daß okkulte Praktiken bei Kindern und Jugendlichen zunehmen, daß Kinder und Jugendliche folglich Dämonen für real halten. Wenn Erziehungswissenschaftler unter diesen ihnen bekannten Umständen die Kinder nach Buchstaben suchen lassen, die eine Hexe weggezaubert habe, so tun sie dies somit in der bewußten Absicht, als Missionare des Teufels den “faulenden Leichnam der Christenheit” gänzlich zu zerstören. Um den Kampf gegen Christus geht es. Atheismus, Okkultismus und wer weiß, was noch alles, sind lediglich austauschbare Strategien.

IV. Bildungspolitiker

Und die Kultusminister der Länder? Und ihre Regierungschefs? In vielen Briefen aus der Bevölkerung werden sie auf die antichristliche Mißstände im Bildungswesen hingewiesen. Anscheinend werden die Schreiben lediglich in Ordnern für “Narrenpost” abgeheftet. Viele Gläubige meinen, den verantwortlichen Politikern wäre der Völkermord an den Gläubigen unbekannt. Früher meinten auch viele: Wenn der “Führer” wüßte, ..., dann würde er diese und jene Schergen aufhängen. Doch wie dem Hitler die Verbrechen, die unter seiner politischen Verantwortung geschahen, im wesentlichen bekannt waren, so ist den heutigen Kultusministern und deren Regierungschefs der Völkermord, der unter ihrer politischen Verantwortung geschieht, ebenfalls bekannt. Nach dem bereits zitierten Wortlaut unseres Strafgesetzbuches sind Stoiber, Hohlmeier, der hessische Ministerpräsident Roland Koch, sein Amtsvorgänger Hans Eichel, die hessische Kultusministerin Karin Wolff, der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder52 und viele andere, die den Völkermord am Gottesvolk betreiben, Verbrecher. 

Es bahnt sich eine Christenverfolgung in dem Sinne an, daß diejenigen, die es sich von der Obrigkeit nicht verbieten lassen, das ganze Gotteswort ungeschmälert zu verkünden, eingesperrt werden. Als Handhabe dürfte ein Antidiskriminierungsgesetz dienen, dessen Verabschiedung die Europäische Union von der Bundesrepublik fordert. Darin soll auch die “Diskriminierung” von Homosexuellen untersagt werden. Die Tatsache, daß in Deutschland derartige Personen sogar Bürgermeister von Millionenstädten (Berlin und evtl. Hamburg) und Parteivorsitzende sein können, beweist, daß es eines solchen Gesetzes nicht bedarf. Der wirkliche Zweck des Diskriminierungsverbotes ist daher ebenso offenkundig, wie es der Zweck eines Gesetzes zur Zeit des biblischen Propheten Daniel war. Damals durfte niemand etwas bitten von irgend einem Gott oder Menschen, außer vom König Darius allein (Daniel 6,8-10). Der einzige Zweck des damaligen Gesetzes war es, den Daniel auf rechtsstaatliche Weise in die Löwengrube zu bringen. Das zu erwartende Antidiskriminierungsgesetz hat in Wirklichkeit zum Ziel, die Prediger, die öffentlich verkünden, daß die Sünde der Homosexualität vom Reich Gottes ausschließt (1. Kor. 6,9), wegen “Diskriminierung” einzusperren oder in die Psychiatrie einzuliefern. Das würde an die Hitlerzeit erinnern, wo es im KZ Dachau eine eigene Baracke für katholische Priester gab.

Besonders die Jugend vor der Sünde der Homosexualität zu warnen, wird in Zukunft aber noch dringlicher sein. Denn, wie Focus-Online53 meldete, haben Politiker (SPD, FDP, Grüne und sogar die CDU) gefordert, daß in Sexualkunde und in anderen Fächern das Thema Homosexualität verstärkt aufgearbeitet wird, um “Vorurteile zu überwinden” und, damit sich Jugendliche auch “besser über ihre eigene sexuelle Orientierung klar werden könnten”. Um die Jugendlichen von Christus fernzuhalten, sollen also die pädagogischen Mittel des Okkultismus und der Propagierung der Unzucht verstärkt durch Werbung für Homosex ergänzt werden. Die Vielzahl der antichristlichen schulischen Aktivitäten beweist daher: Der Völkermord am Gottesvolk ist beabsichtigt.

Viele von den Völkermördern, besonders wenn sie einer C-Partei angehören, verbergen ihre verbrecherischen Entscheidungen hinter scheinbar christlichem Gehabe. So konnte man im Fernsehen sehen, wie Edmund Stoiber an der Fronleichnamsprozession des Jahres 2004 teilnahm. Auch Karin Wolff heuchelte von “Erziehung im Geiste der christlichen Kultur” und, daß der Staat “weltanschaulich neutral” sei, obwohl gerade in den ihrer Verantwortung unterstehenden Schulen ein besonders schlimmer Pornounterricht erteilt wird. Und die Trottel in der Redaktion eines christlichen Informationsdienstes54 geben solche Propagandalügen der angeblich “engagierte(n) Protestantin” ohne notwendige entlarvende Anmerkungen an die christlichen Leser weiter. Diese Naivität, die die Grenze zur Dummheit eindeutig überschreitet, ist vergleichbar mit dem Versagen unserer Vorfahren während der Nazizeit. So schrieb der noch heute für einen Glaubenshelden gehaltene Ernst Modersohn in der Zeitschrift “Heilig dem Herrn” von 1935 (S. 39): “Ich sagte ihm, daß ich Adolf Hitler für ein Gnadengeschenk Gottes an das deutsche Volk halte, daß Gott Deutschland - und vielleicht Europa - durch ihn vor dem Bolschewismus bewahrt habe”.

Doch anstatt aus der Geschichte zu lernen, wird Günther Beckstein, der im Wahlkampf Frau Hohlmeier als kompetente Kultusministerin pries, in Versammlungen der Gläubigen wie ein Bruder in Christus begrüßt. Dabei hat er55 ebenso wie sein Regierungschef Stoiber für die deutsche Beteiligung an Amerikas Irakkrieg gehetzt. Es ist doch bekannt, daß Amerika bei allen seinen Kriegen die Öffentlichkeit belogen hat. Die Zustimmung der UNO zum ersten Golfkrieg (1991) wurde durch die Lüge erschlichen, daß Saddams Truppen in Kuwait Frühgeburten aus den Brutkästen entfernt hätten. Daß auch Präsident Bush die Lügentradition seiner Vorgänger fortsetzt, hat er dadurch unter Beweis gestellt, daß er im Anschluß an den 11. Sept. 2001 log, der Islam sei eine friedliebende Religion. Wie kann man den amerikanischen Lügenbaronen, deren Geheimdienste alle möglichen “Beweise” fälschen können, irgend etwas glauben?

Und die amerikanische Folter im Irak? Waren Stoiber und Beckstein wirklich so naiv, daß sie diese nicht vorhergesehen hatten? Bei Historikern ist doch bekannt, daß nach dem Zweiten Weltkrieg Amerikaner und Briten Gefangene gefoltert hatten, um Geständnisse für die Nürnberger Prozesse zu erpressen. Durch Folter “erfuhren” die Briten vom Auschwitzer Lagerkommandanten Höss von den dortigen “Gaskammern”.56 Daß die Folterknechte nie strafrechtlich verfolgt wurden, beweist, daß sie im Sinne ihrer Regierungen gehandelt hatten. Natürlich steht das nicht in den Schulbüchern, die charakterlose Amiknechte unter der politischen Verantwortung von Stoiber und seinen amerikahörigen Kollegen verfaßt haben. Daß Amerika nicht mit seiner Foltertradition gebrochen hat, zeigt sich auch darin, daß es einen Folterstaat, und zwar Israel, sowohl militärisch als auch finanziell  als auch politisch unterstützt. Wenn man einen Löwen auf die Straße läßt, dann ist es wahrscheinlich, daß er Passanten tötet. Und wenn die amerikanische Folterbestie in einem besiegten Land wie Deutschland oder dem Irak die Macht hat, dann ist es ebenso wahrscheinlich, daß sich diese typisch amerikanisch verhält.

Und solch ein Abschaum wie Stoiber, für den nicht einmal Folter die Amerikahörigkeit beendet, hat die Richtlinienkompetenz für das bayrische Bildungswesen. “Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden” - heißt es in Artikel 131 der Verfassung des Freistaates Bayern. In welchem Sinne bemühen sich die Kultusminister, den Charakter der Kinder zu prägen? - etwa im Sinne der Gesinnung Jesu? “Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit” - heißt es in der Bibel (Gal. 5,22). Zumindest die Keuschheit wird durch den schulischen Pornounterricht nicht gefördert. Was die Schule aber in Wirklichkeit fördert, ist ebenfalls im Gotteswort beschrieben: “Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch vorausgesagt habe und sage noch einmal voraus, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht ererben” (Gal. 5, 19-21).

Damit die Kinder das Reich Gottes nicht ererben, deshalb werden schon Drittklässler über das Zusammentreffen der Geschlechtsorgane geschult, deshalb werden sie mit viel List in die Zaubereisünden hineingeführt. Sind die Kinder erst einmal von Christus getrennt, dann können sie ihr Leben auch nicht immer wieder neu am Gotteswort ausrichten. Die anderen im Bibelzitat genannten Negativeigenschaften stellen sich dann von alleine ein. Als Folge davon wird unser Land unregierbar und geht der Anarchie und dem Staatsbankrott entgegen.

Kein Zweifel: Die Kultusminister und deren Regierungschefs wollen den biblischen Glauben ausrotten. Nach der Definition des Gesetzgebers begehen sie dadurch das Verbrechen des Völkermordes. Sie begehen nicht etwa nur fahrlässige Völkertötung, sondern vorsätzlichen Völkermord. Wer die Völkermörder wählt, wer diesen Verbrechern - ganz gleich, ob sie sich “christlich” oder “sozial” nennen - bei politischen Wahlen seine Stimme gibt, der ist an dem vorsätzlich begangenen Genozid mitschuldig.

Je größer die “Erfolge” bei der Zerstörung des christlichen Glaubens, um so weniger braucht man sich über die ausufernde Kriminalität zu wundern. Wer begeht denn die meisten Straftaten? Etwa die regelmäßigen Kirchgänger? Oder gar diejenigen, die Jesus Christus ganz bewußt nachfolgen wollen und deshalb als “Fundamentalisten” verunglimpft werden? Wie ich auf meine Anfragen hin erfuhr, ist weder beim Statistischen Bundesamt noch beim Bundeskriminalamt etwas über die Existenz von Statistiken bekannt, die zur Beantwortung dieser Fragen beitragen könnten. Das beweist, daß der Zusammenhang von Gottlosigkeit und Kriminalität ein Tabuthema ist.

“Die Sünde ist der Leute Verderben” (Spr. 14,34). Das ist sie insofern, indem sie in die ewige Verdammnis führt. Aber sie ist auch schon in diesem Leben der Leute Verderben. Am Beispiel der Sintflut und des Untergangs von Sodom sehen wir, wie Gott schon jetzt auf Sünde reagiert. Doch wer blind für das Handeln Gottes ist, dem sollten wenigstens die Kausalitätsketten zu denken geben, die zum Staatsbankrott der DDR geführt haben. Denn dieser war lange vorher absehbar.

V. Ideologiebedingte Dummheit

Daß die Abkehr von Gott zu intellektuellen Tiefstständen führt, ist für Bibelleser nicht überraschend. Denn in Sprüche 9, 10 heißt es: “Der Anfang der Weisheit ist die Furcht des Herrn; und die Erkenntnis des Heiligen ist Verstand”. Und in Eph. 4,18 steht, daß der Verstand der Heiden verfinstert ist. Diese Verfinsterung des Verstandes machte solchen Schwachsinn wie den DDR-Marxismus und den westdeutschen Marxismus der 68er Bewegung57 erst möglich.

Das grundlegende Dogma des Marxismus ist: “Es gibt keinen Gott” (Ps. 14,1). Folglich sind Marx, Engels und Lenin keine Propheten Gottes. Da keine andere Erkenntnisquelle übrigbleibt, müssen die Marxisten ihre Lehre als “Wissenschaft” deklarieren. Wie wenig aber marxistisches “Denken” mit wirklicher Wissenschaft vereinbar ist, zeigt die bereits zitierte Aussage in “Weltall-Erde-Mensch” sehr treffend: “So müssen denn die Resultate der Naturwissenschaften durch die Erkenntnisse der Philosophie des Marxismus-Leninismus überprüft und ergänzt werden, um zu einem richtigen Bilde vom Menschen zu gelangen”.58 Das, was die Marxisten den Leuten als “Wissenschaft” vorsetzen, sind in Wirklichkeit deduktive Ableitungen aus ihrer Ideologie. Und das bloße Zauberwort “Wissenschaft” macht auf einfache Gemüter, die nicht wissen, was Wissenschaft wirklich ist, einen derart starken Eindruck, daß sie es mit einer Stimme vom Himmel verwechseln. Man kann sagen: Die Lehrsätze des modernen Aberglaubens beginnen mit den Worten: Die Wissenschaft hat erwiesen, daß ... .

Ein derart primitives Verständnis von Wissenschaft hat z. B. Frau Richterin Gertrud Brühl vom Landgericht Gießen, aus deren Urteil bereits zitiert wurde. Im Kontext der Evolutionslehre heißt es darin: “Aus der Glaubensfreiheit kann jedenfalls kein Anspruch hergeleitet werden, wissenschaftliche Erkenntnisse nicht lernen zu müssen, die mit der eigenen Glaubensüberzeugung in Widerspruch stehen”.59 In diesem Satz ist nichts davon spürbar, daß Wissenschaft ein Reflektieren über die Methodik der Erkenntnisgewinnung ist. Wie stelle ich Tatsachen fest? Welche Denkvoraussetzungen (z. B. das Dogma: “Es gibt keinen Gott”, Ps. 14,1) führen zur selektiven Wahrnehmung und zur Verfälschung von Fakten? Wie wirken sich Denkvoraussetzungen auf die Interpretation von Beobachtungen aus? u. s. w. Dabei haben doch Richter beruflich ständig mit dem Problem zu tun, daß das Interesse einer Prozeßpartei zu Fehlern bei der Tatsachenwahrnehmung und zu ebenfalls falschen Schlußfolgerungen führt.

Es ist allgemein bekannt, daß die Welt als Schöpfung Gottes betrachtet wird. Hat Gott aber die Welt erschaffen, dann liegt der Gedanke nahe, daß wir uns auch vor ihm im Jüngsten Gericht für jede Sünde, für jeden Ehebruch ... verantworten müssen. Welch schreckliche Erwartung! Deshalb wird behauptet: “Es gibt keinen Gott”. Wer aber die Existenz Gottes bestreitet, der muß folgerichtig die Schöpfung ohne Schöpfer erklären. Deshalb wird der Evolutionismus mit Zähnen und Klauen verteidigt, ganz gleich wie schwerwiegend die Sachargumente sind, die gegen diese Theorie sprechen. Wer auch nur etwas wissenschaftlich denken kann, der sieht diese Zusammenhänge. So primitiv von “Wissenschaft” zu reden wie Frau Richterin Brühl vom Landgericht Gießen, ist nicht das intellektuelle Niveau eines Akademikers, sondern das eines Papageien, der nur das nachplappert, was er irgendwo gehört hat.

Wenn auch Lehrer ein derart niedriges Reflektionsniveau haben wie Frau Richterin Brühl, woher sollen dann die Abiturienten wissen, was Wissenschaft ist? Es ist somit kein Wunder, daß als Folge des 68er Marsches durch die Institutionen, einschließlich Schulen und Universitäten, das Bildungsniveau unseres Landes so tief gesunken ist. In der Schule sollte das rationale Denken gefördert werden. Statt dessen wird es durch okkulte Fantasiereisen geradezu ausgeschaltet, die Rationalität abgetötet. Der Erziehungswissenschaftler Dr. Reinhard Franzke schreibt: “Nach meinen Beobachtungen sind alle Studentinnen, die nach ihrer eigenen Auskunft Magie und Hexerei praktizieren, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und geistig schwer krank, geistig verwirrt, unfähig, Referate zu schreiben, die den üblichen wissenschaftlichen  Standards entsprechen und schließlich unfähig, das begonnene Studium zu beenden. Vielfach sind sie monatelang in psychiatrischer Behandlung oder in der Psychiatrie”.60 Weiter beschreibt Franzke die Wirkung auf Kinder: Alpträume, Depressionen, Mord- oder Selbstmordabsichten oder gar Amokläufe. Kinder und Jugendliche werden immer brutaler, grausamer und sadistischer.61 

Früher war Deutschland einmal führend in Wissenschaft und Forschung. Doch das ist vorbei. Heute ist man trotz Arbeitslosigkeit auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen. Denn in Deutschland, dem ehemaligen Land der Dichter und Denker, gibt es zu wenig kluge Köpfe. Dieser Mangel führt zu hohen Einkommensunterschieden, da der Markt die Löhne regelt. Das Jahreseinkommen mancher Manager geht in die Millionen. Es gibt einfach zu wenige kluge Köpfe, die durch ihre Konkurrenz die Spitzeneinkommen auf ein akzeptables Maß drücken könnten. Das ist auch kein Wunder, da die Einkommensmillionäre gewöhnlich von Privatschulen kommen, und nicht von den heruntergekommenen Staatsschulen.

Deutschland war früher dadurch reich, daß es seine Produkte teuer verkauft und Waren billig eingekauft hat. Doch das geht nur, wenn man technologisch überlegen ist. Der Lebensstandard hängt somit entscheidend von der Kultur ab. Und die Kultur sinkt und sinkt. Je mehr unsere Kultur sich als Folge der 68er Kulturrevolution z. B. polnischem Niveau (Faulheit, Diebstahl, Raubmord, Alkoholismus, Korruption) nähert, um so weniger ist unser hohes Lohnniveau mit den Billiglöhnen dieser Länder konkurrenzfähig. Unser Lebensstandard ist im Verhältnis zu der Kultur, die ihn ermöglichen muß, immer noch viel zu hoch. Und das führt ebenso zum Staatsbankrott wie seinerzeit in der DDR.

Im Vergleich zur Bundesrepublik war die DDR ein Elendsgebiet. Trotzdem hatte sie in wesentlich größerem Ausmaß über ihre Verhältnisse gelebt als die Bundesrepublik. Denn der Lebensstandard war nicht in ausreichendem Maße der allgegenwärtigen sozialistischen Mißwirtschaft angepaßt. Das gleiche Problem haben wir heute in der pleitegehenden Bundesrepublik. Auch wir können nicht alles haben. Wir können nicht sowohl einen hohen Lebensstandard als auch 68er Dekadenz und Korruption haben. Der Schaden, den Korruption anrichtet, übertrifft um ein Vielfaches die Höhe des empfangenen Schmiergeldes. Während des Flick-Skandals in den 80er Jahren “spendete” Flick zwei Millionen DM an alle damals im Bundestag vertretene Parteien. Angeblich unabhängig davon kam es zu einer politischen Entscheidung, die für Herrn Flick einen Wert von einer Milliarde DM, also dem 500fachen, hatte. Wenn bei den vielen anderen Korruptionsfällen der Schaden für die Allgemeinheit ebenfalls das 500fache der Schmiergeldsummen ausmacht, dann ergibt das einen gigantischen Gesamtschaden. So eng kann der “kleine Mann” den Gürtel nicht schnallen, wie es notwendig wäre, um diesen Schaden auszugleichen.

Aber der eigentliche Skandal ist noch ein anderer: Nach der Flick-Affäre wurde der Hauptbeteiligte, Graf Lambsdorff, Parteivorsitzender der FDP. Das hatte keinen Einbruch der Wählerstimmen zur Folge. Der Wähler hatte somit Korruption nachträglich legitimiert. Er hat somit nachträglich gebilligt, daß Deutschland eine Bananenrepublik ist. Ist Deutschland aber eine Bananenrepublik, dann müssen wir uns langfristig an das Elend gewöhnen, das für die Bananenrepubliken Südamerikas charakteristisch ist.

Wenn Bundeskanzler Schröder (SPD) und sein Finanzminister Eichel (SPD) immer neue finanzpolitische Grausamkeiten verkünden, wickeln sie lediglich den Staatsbankrott technisch ab, den sie selbst mit eingeleitet haben. Als ehemalige Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Hessen trugen sie die politische Verantwortung dafür, daß die Bildungsinhalte von der 68er Dekadenz geprägt waren. Wenn Arbeit ekelhaft, Leistung verabscheuungswürdig und Ordnung sowie Pünktlichkeit zu verachten sind, woher sollen dann die Mittel kommen, um die überhöhten Ansprüche der vielen Faulenzer zu befriedigen? Deutsche Schüler schnitten im Pisavergleich deshalb so schlecht ab, weil die deutschen Stärken wie Pornokenntnisse und okkulte Fähigkeiten nicht in den Leistungsvergleich einbezogen wurden.

Schröder war Jusovorsitzender (1978-80) und Eichel stellvertretender Jusovorsitzender (1969-72). Das konnten sie nur werden, weil sie die marxistische Politik des damaligen Hoffnungsträgers Willy Brandt mitgetragen hatten. Und Brandt war seinerzeit mehrheitsfähig. Was Mehrheit bedeutet, hatte schon Friedrich Schiller (1759-1805) sehr treffend erkannt: “Was ist Mehrheit? Mehrheit ist Unsinn, Verstand ist stets bei wengen nur gewesen. ... Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen, Der Staat muß untergehn, früh oder spät, Wo Mehrheit siegt, und Unverstand entscheidet”.62

Weil Schröder und Eichel Repräsentanten des marxistischen Unverstandes waren, deshalb konnten sie in die höchsten Staatsämter gelangen. Ob aber Dummheit die richtige Qualifikation ist, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, in den sie seinerzeit als Ministerpräsidenten denselben mit hineingesteuert hatten?

In ihrem Wunschdenken halten die 68er Marxisten den Menschen für gut. Er könne auch durch die Vernunft das Gute erkennen. Die von der Bibel bezeugte (1. Mose 8,21; Matth. 15,19; Röm. 7,18) völlige Verdorbenheit leugnen sie aber. Ihr Irrtum hindert sie daran, die Kriminellen zu bekämpfen. Statt dessen werden sie mit Samthandschuhen angefaßt. Täterschutz hat Vorrang vor Opferschutz. Sexualstraftäter und Kinderschänder sind nach nur kurzem Gefängnisaufenthalt bald wieder frei und können dadurch ihre Straftaten wiederholen. Im Interesse der Pädophilen liegt auch der schulische Pornounterricht. Denn dadurch werden die potentiellen Opfer an die Sexualität herangeführt. Kriminelle, die jünger als 14 Jahre sind, genießen sogar völlige strafrechtliche Immunität. Vor Jahren ging der Fall des minderjährigen türkischen Intensivtäters “Mehmet” durch die Medien. Und die Quasselbude, auch Bundestag genannt, tut nichts, um eine Strafverfolgung krimineller Kinder zu ermöglichen. Auch jugendliche und erwachsene Straftäter verhalten sich häufig durchaus rational, wenn sie den Ertrag kriminellen Handelns mit dem Risiko und dem Strafmaß abwägen. Betrug ist in der Wirtschaft gang und gäbe. Firmen gehen aufgrund schlechter Zahlungsmoral pleite. Das gerichtliche Mahnwesen zieht sich in die Länge. Das ermuntert weitere Betrüger, nicht zu zahlen. Ärzte, die beim Abrechnungsbetrug erwischt werden, können mitunter sogar ihre Approbation behalten. Kein Wunder, daß die Krankenkassen pleite gehen. Die 68er in Politik und Justiz fassen die Gauner, die ihnen geistig nahestehen, eben nicht allzu hart an. Was soll das Geschwafel von den Menschenrechten? Die Menschenrechte sind doch nur so viel wert, wie der Staat entschlossen ist, deren Beachtung von den Kriminellen zu erzwingen.

Aber wenn jemand die Judenherrschaft in Deutschland dadurch gefährdet, daß er an dem Dogma der “Gaskammern” rüttelt, dem widmet sich die Justiz, für den hat sie im Unterschied zu vielen tatsächlichen Verbrechern auch einen Platz in einer Justizvollzugsanstalt.

Im Unterschied zu Graf Lambsdorff, Kohl und anderen Ganoven, die nicht einen Tag im Gefängnis waren, war ich 8½ Monate auf Kosten des Steuerzahlers untergebracht. Denn ich hatte den Nürnberger Tötungsspezialisten für ungeborene Kinder, Dr. Freudemann, wiederholt auf Flugblättern als “Berufskiller” bezeichnet. Derartige Bezeichnungen gelten als politisch korrekt, wenn sie sich auf Nazischergen beziehen. Doch Dr. Freudemann führt ausschließlich “gesetzestreue” Menschentötungen durch. Obwohl es kein Gesetz gibt, demzufolge es für den Beleidigungsparagraphen relevant wäre, ob es sich um gesetzestreue oder um gesetzeswidrige Menschentötungen handelt, wurde ich verurteilt. Das war eindeutig Rechtsbeugung. Wer mir darin widerspricht, weil er noch an den Schwindel vom “Rechtsstaat” glaubt, der muß folgerichtig die mich verurteilenden Richter für extreme Dummköpfe halten, die nicht einmal eine einfache Beweiskette nachvollziehen können. Wie idiotensicher meine Beweisketten waren, davon kann sich jeder selbst überzeugen. Denn meine Aussagen in den Prozessen und die Urteile sowie ein alphabetisches Verzeichnis der Rechtsbeuger kann man bei mir in gedruckter Form erhalten oder im Internet unter “www.kindermordgegner.de” einsehen. Die politische Verantwortung für dieses Unrecht trägt übrigens Stoiber. Denn die Staatsanwaltschaft, die mich anklagte, ist an die Weisungen seines Justizministers gebunden.   

Daß ich im Gefängnis war, beweist somit, daß Deutschland kein Rechtsstaat, sondern ein Linksstaat ist, daß die Staatsmacht von den Linken zur Führung eines Glaubenskrieges mißbraucht wird. Denn bei der von den 68ern propagierten Unzucht kommt es immer wieder zu “Pannen” bei der Verhütung. Wie ein Autofahrer, der unfallfrei fahren will, trotzdem eine Haftpflichtversicherung hat, so meint man, für den Fall einer unerwünschten Schwangerschaft einen Tötungsspezialisten zu benötigen.

Wer strikt gegen den Babycaust ist, muß folgerichtig auch gegen Unzucht und Ehebruch sein, also gegen ein Verhalten, das die 68er als selbstverständlich etablieren wollen. Wegen dieser Konsequenz hatte man mich eingesperrt. Meine Inhaftierungen waren somit Kampfhandlungen in einem Glaubenskrieg für die 68er Dekadenz, zu der ein genereller Verzicht auf jegliche Moral gehört. Und dieser moralische Niedergang ist die eigentliche Ursache für den sich abzeichnenden Staatsbankrott.

 

 “Die Sünde ist der Leute Verderben” (Spr. 14,34).

 

Noch zwei Bitten: Wenn jemandem extreme Beispiele für den Pornounterricht oder für Okkultismus in den Schulen bekannt sind, besonders, wenn Harry Potter in irgendeiner Schule Pflichtlektüre sein sollte, dann bitte ich um eine Nachricht, damit ich derartige Mißstände unter Namensnennung der verantwortlichen Pädagogen und der zuständigen Politiker in die nächste Fassung dieses Zeitschriftenartikels einarbeiten kann.

Außerdem wäre ich für Kopien von Bitt- und Mahnbriefen an Politiker und Behörden dankbar.    

 

 1s. Fritz Gerlich, Der Kommunismus als Lehre vom Tausendjährigen Reich, München 1920.

 2Lenin, Werke Band 10, S. 74.

 3Berlin 1961, S. 62, S.74, S. 90.

 4Phänomenologie des Geistes. In: Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Sämtliche Werke. Hg. von Glockner, Bd. II, Stuttgart 1927, S. 183.

 5Alle Auflagen ab 1967, S. 217, rechte Spalte.

 6Lenin, Werke, Band 31, S. 280f.

 7Ernst Lerle, Das Fiasko der „modernen“ Erziehung. In: Erneuerung und Abwehr, Juli 1995, S. 4-10.

 8Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, Band 47, 1978, S. 46-85, im folgenden abgekürzt: BVerfGE 47.

 9Dr. Benda, Dr. Haager, Dr. Böhmer, Dr. Simon, Dr. Faller, Dr. Hesse, Dr. Katzenstein, Dr. Niemeyer.

 10Volker Beck, Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik. In: Angelo Leopardi [Hrsg.], Der Pädosexuelle Komplex. Handbuch für Betroffene und ihre Gegner, Berlin/Frankfurt 1988, S.266.

 11BVerfGE 47, S. 67.

 12So im Schuljahr 1998/99 in der dritten Klasse der Bessunger Schule in Darmstadt.

 13„Wahnsinnsgefühl“ in: Magazin9. Ein Lesebuch für junge Leute, Cornelsen 2001, S. 94f.

 14Theo-Koch-Schule in Grünberg (Hessen). Die politische Verantwortung trägt Kultusministerin Karin WOLFF (CDU).

 15Pestalozzi-Schule in Niedergmünden (Hessen). Die pol. Verantwortung trägt Kultusministerin Karin WOLFF (CDU).

 16BVerfGE 47, S. 47.

  17BVerfGE 47, S. 69.

 18zitiert in BVerfGE 47, S. 52.

19 Erfahrungen mit der Schulsexual„erziehung“. In: Freundeskreis Maria Goretti e. V. Information 75, München Nov. 2001, S.33.

 20ebenda S. 30.

 21Biologie 10. Reihe Realschule Bayern. Cornelsen Redaktionsgemeinschaft, Berlin 2000.

 22a. a. O., S. 16.

 23a. a. O., S. 10.

24 So eine Meldung im Internet, wiedergegeben in: Kulturkampf um Auerbacher Schwestern, Kreis katholischer Priester (Im Hassert 11, 67146 Deidesheim, Tel. 06326.7861 - Fax 06326.7361), S. 41.

 25BVerfGE 47, S. 71f.

26 http://www.nheri.org     „Newest Study“ anklicken. Dort gibt es folgenden Literaturhinweis: Brian D. Ray, Home Educated Now Adults, National Home Education Research Institute 2004.

27Diese Information befindet sich auf S. 9 eines Strafurteils des Landgerichtes Gießen vom 30.10.2003 und 05.11.2003 mit dem Aktenzeichen 3 Ns 102 Js 20927/01.

 28a. a. O., S. 16.

 29a. a. O., S. 17.

 30a. a. O., S. 17.

 31zitiert in BVerfGE 47, S. 52.

32 Richterin Jaeger und die Richter Hömig und Bryde vom Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts in ihrem Beschluß vom 29. April 2003 mit dem Aktenzeichen 1 BvR 436/03.

33Deutscher Außenminister (Grüne), der wie Bundeskanzler Schröder (SPD) ebenfalls ab und zu die Ehefrau austauschte.

 34John J. Dunphy: A Religion for a New Age. In: The Humanist, New York Jan./Feb. 1983, S. 26.

35 Hans-Jürgen Böhm (Postfach 53, 91284 Neuhaus): Der staatliche, demokratisch-pluralistische Bildungszwang. Christenverfolgung in Deutschland. Teil I: Die Bildungsziele des Freistaates Bayern; Teil II: Schulbuch- und Lehrplananalyse, S. 32.

 36a. a. O.

 37B. - A. Bohnke, Esoterik. Die Welt des Geheimen, Düsseldorf 1996, S. 134.

 38Yan d´Albert, Das Buch er magischen Rituale, Köln 2002, S. 36.

 39Thea, Die große Hexenschule, München 2003, S. 242.

 40Yan d´Albert, Das Buch der magischen Rituale, Köln 2002, S. 37.

41 W. E. Butler, Das ist Magie. Die praktische Einführung in die Geheimnisse westlicher Magie, Freiburg i. Breisgau 1994 (2. Aufl.), S. 43.

 42Starhawk, Der Hexenkult als Ur-Religion der Großen Göttin, München 1992, S. 220.

 43Jakob Oertli, Das schamanische Praxisbuch. Ein Tor zu Lebenskraft und Erfolg, München 1996, S. 41.

 44Starhawk, der Hexenkult als Ur-Religion der Großen Göttin, München 1992, S. 69.

 45Ansha, Das große Praxisbuch der weißen Magie, München 2000 (3. Aufl.), S. 46.

 46Thea, Die große Hexenschule, München 2003, S. 243.

 47Jakob Oertli, Das schamanische Praxisbuch. Ein Tor zu Lebenskraft und Erfolg, München 1996, S. 42f.

 48In dem bereits zitierten „Lehrplan für die bayerische Grundschule“ kommt ein Mandala lediglich unter „Katholischer Religionslehre“ auf S. 53 vor.

 49Rozman, D.: Meditation für Kinder, Freiburg 1996, S. 166 (zitiert bei Franzke, New Age Pädagogik, S. 194).

50 Wort zur Zeit Nr. 3, Mai/Juni 2004, S. 2.

 51früherer Titel: Karl Marx und Satan, Uhldingen ab 1976.

52 In einer Veröffentlichung (Prof. Dr. Reinhard Franzke, Stilleübungen und Fantasiereisen. Moderne Wege der Pädagogik? Ein Plädoyer für okkultfreie Schulen, Hannover 1999, S. 37) wird beklagt, daß das Land Niedersachsen offen dazu übergegangen ist, die Praktiken indischer Gurus und fernöstlicher Sekten in die Lehrerfortbildung aufzunehmen. SCHRÖDER war von 1990-98 Ministerpräsident Niedersachsens und somit für diese Kampfhandlung gegen das Gottesvolk politisch verantwortlich. Daß sich SCHRÖDER einmal selbst als „Marxist“ bezeichnete, hat ihn vor der niedersächsischen Landtagswahl 1990 nicht daran gehindert, sich seine Zukunft aus der Hand lesen zu lassen (ideaSpektrum 10/1998, S. 6).

53 http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=5088

 54ideaSpektrum 4/2003, S.22f.

 55Nationalzeitung Nr. 16 vom 11. April 2003, S. 14.

56Dr. Wilhelm Stäglich, Der Auschwitz-Mythos. Legende oder Wirklichkeit? Eine kritische Bestandsaufnahme, Tübingen 1979, S. 176-182.

 57Immanuel Lück, Alarm um die Schule. Kritische Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Erziehungs-Situation. Die Neomarxistische Unterwanderung, Neuhausen 1979, 2. Auflage 1980.

 58S. 217 rechte Spalte in allen Auflagen ab 1967.

 59S. 14 des Urteils des Landgerichts Gießen.

 60Reinhard Franzke, New Age Pädagogik. Wege und Irrwege der modernen Pädagogik, Hannover 2003, S.239. Franzke hat eine Reihe von Büchern über den Einzug magischer und fremdreligiöser Praktiken in den Schulunterricht geschrieben. Verlag u. Vertrieb: alpha press Tel/Fax 0511/2110040.

 61a. a. O., S. 239f.

 62Demetrius, Erster Aufzug, Erste Szene. In: Schillers Werke. Nationalausgabe, 11. Bd., Weimar 1971, S. 23.