Johannes Lerle

Christliche Schriften gegen den Zeitgeist

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Ein Zeitschriftenartikel zur Finazkrise

 

 

Vorbemerkung des Homepageinhabers

 

Daß auch politische Entscheidungsträger fehlbare Menschen sind wie wir alle, kann unmöglich das ganze Ausmaß des Katastrophenszenariums erklären, in dem wir uns zur Zeit befinden. Zu zahlreich sind die Binsenweisheiten, die „unsere“ „Volksvertreter“ völlig ignoriert hatten und trotz schlimmer Erfahrungen nimmer noch ignorieren.

Als in den 60er Jahren scharenweise ausländische Arbeitskräfte nach Deutschland strömten, hatte man doch gewußt, daß die Arbeitskräfte Menschen sind. Man hatte gewußt, daß Menschen Kinder bekommen. Man hatte auch gewußt, daß deren Nachkommen nicht dadurch zu Deutschen werden, daß sie in Deutschland geboren werden. Ein Schaf, das in einem Kuhstall geboren wird, wird doch auch nicht zur Kuh, sondern bleibt ein Schaf. Es war somit davon auszugehen, daß die Zuwanderer uns durch die Kultur ihrer Heimatländer „bereichern“. Daß das eine „Kultur“ der Bildungsferne und eine „Kultur“ ist, in der Korruption allgemein akzeptiert und praktiziert wird, war von Anfang an bekannt. Ebenso ist es eine Binsenweisheit, daß diese Übel zu Armut und Elend führen. Und vor der „kultur“bedingten Armut flohen die „Gastarbeiter“ nach Deutschland. Daß sich die Zuwanderung auch auf die Kriminalitätsrate auswirkt, war ebenfalls von Anfang an vorhersehbar. Es war doch bekannt, daß Amerika mehr Kriminalität und mehr Korruption hat als Deutschland, da dessen Einwanderer nicht nur aus Deutschland kamen. Somit war von vornherein absehbar, daß sich die deutsche Kriminalitätsrate durch Einwanderung dem Weltniveau annähern wird, was eine Erhöhung derselben bedeutet.

Daß die Nachkommen der Zuwanderer irgendwann einmal die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten müssen, war ebenfalls vorhersehbar. Dann haben wir deutsche Staatsbürger moslemischen Glaubens, eines Glaubens, der Kinderreichtum zur Folge hat. Haben die Moslems als Folge ihrer höheren Geburtenrate erst einmal die Mehrheit, dann wird auf demokratischem Wege die Frage neu entschieden, ob in Deutschland das Grundgesetz oder aber die Scharia gilt. Wozu wird an den Universitäten Islamwissenschaft betrieben? Islamwissenschaftler wissen doch, daß die kriminelle Energie der Moslems, mit der sie die Welt erobern, nicht etwa auf einer Verfälschung des Islam beruht, sondern auf den “Propheten“ Mohammed und den Koran zurückgeht. Dadurch unterscheiden sich islamische Eroberungen von den Kreuzzügen des „christlichen“ Mittelalters und von dem „Kreuzzug“ Amerikas im Irak von 2003. Islamwissenschaftler wissen doch, daß Mohammed anders als Jesus viel Blut vergossen hat. Es ist doch bekannt, daß die türkische Armee 1683 vor Wien stand, wo sie nichts zu suchen hatte. Auch heute werten viele Türken die Attacken der damaligen islamischen Raubmörder positiv. Gebärfreudigen Völkerschaften mit dieser Verbrechergesinnung die Tore öffnen, das ist Kapitulation vor dem Anspruch nach islamischer Weltherrschaft. Außerdem ist nicht der Glaube der heutigen Moslems das wirklich gefährliche, sondern deren Glaubensgrundlage, der Koran. Selbst wenn die heutigen Moslems friedliebend sein sollten, so besteht die Gefahr vor allem darin, daß deren Nachkommen zu dem kriegerischen Islam zurückkehren, wie ihn der Religionsstifter Mohammed gelehrt und vorgelebt hat.

Die Gefahren waren bekannt, als die ersten „Gastarbeiter“ nach Deutschland kamen. Doch diese Menschen wurden gebraucht. Wer soll denn sonst unseren Dreck wegmachen, schien damals das Problem zu sein. Doch die Millionäre werden nicht im Dreck ersticken, auch ohne türkische Putzfrau und ohne türkische Müllabfuhr. Das ist alles eine Frage des Lohnniveaus. Somit lag der Zustrom ausländischer Arbeitskräfte von Anfang an im Interesse der Besserverdienenden, die an großen Einkommensunterschieden interessiert waren. Deshalb mußten die deutsche Putzfrau und der deutsche Müllmann ausländische Konkurrenz bekommen. Und die Regierenden haben die Interessen der Besserverdienenden vertreten und nicht die Interessen der deutschen Putzfrau und des deutschen Müllmanns und auch nicht die Interessen der nächsten Generationen, die unter der Scharia leben müssen.

Trotz islamischer „Gastarbeiter“ hätte die Entwicklung auch anders verlaufen können, so wie es bei einem Kernkraftwerk vom Tschernobyl-Typ nicht zwingend zur Katastrophe hätte kommen müssen. Doch eine verantwortungsvolle Politik reagiert frühzeitig auf eine wahrscheinliche Entwicklung. Daß deutsche Politiker die soeben dargelegten Binsenweisheiten, daß die “Gastarbeiter“ Menschen sind und daß ...  völlig ignoriert haben, zeigt, daß Unfähigkeit und Dummheit nicht ausreichen, um politische Fehlentwicklungen zu erklären. Um Politik zu verstehen, müssen wir uns bewußtmachen, daß wir von einem käuflichen kriminellen Verbrecherpack regiert werden. Wie sonst ist es denn möglich, daß im Jahre 2003 die damalige Oppositionsführerin Merkel (CDU) vom damaligen Bundeskanzler Schröder (SPD) forderte, deutsche Soldaten in den Irak zu schicken, nur weil irgendwelche notorischen Lügner in Amerika uns etwas von irakischen Massenvernichtungswaffen erzählen? Wie sonst ist es möglich, daß man deutsche Soldaten in Afghanistan sterben läßt, nur weil die gleichen amerikanischen Lügenbarone uns erzählen, daß dieses Land irgend etwas mit dem Einsturz der Zwillingstürme in New York zu tun hätte, die nicht etwa umfielen, sondern wie bei einer kontrollierten Sprengung in sich zusammenstürzten?

Uns muß klar sein: Wir werden von Kriminellen regiert: Das beweist der millionenfache Kindermord im Mutterleib, der auch durch das Abstimmungsverhalten der Bundestagsabgeordneten Dr. Angela Merkel zur gesellschaftlichen Aufgabe erhoben worden ist. Nur wenn uns der verabscheuungswürdige Charakter „unserer“ „Volksvertreter“ bewußt ist, können wir die Finanz- und Wirtschaftskrise verstehen. Hätten weder Banken noch die Autoindustrie für politische Parteien „gespendet“, dann wäre es leichter nachzuvollziehen, daß die umstrittenen politischen Entscheidungen allein aus Sacherwägungen getroffen wurden. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat ihre Ursache keineswegs in irgendwelchen Naturkatastrophen, sondern sie ist eine Folge politischer Fehlentscheidungen, die sich nicht allein durch Unfähigkeit erklären lassen. Das zeigt nachfolgender Artikel aus der Zeitschrift Topic vom März 2009:

 

Wie die Politik dazu beitrug, dass wir jetzt eine Finanzkrise haben

Schimpf und Schande sind in den letzten Monaten ausgiebig über den Banken ausgegossen worden, und das hatte in vielen Fällen eine gewisse Berechtigung. Allerdings wird darüber oft vergessen, dass sich die immer wieder beschriebene Gier meistens im Rahmen der bestehende Gesetze und Vorschriften ausgetobt hat. Sind die aus Versehen entstanden? In der Öffentlichkeit spielt sich zur Zeit ein seltsames Schauspiel ab, das man als solches nur erkennt, wenn man ein gutes Gedächtnis – ersatzweise ein gutes Archiv – hat: Die seit Jahren zuständigen Politiker mimen die Unschuldsengel und verfahren nach dem Motto „Haltet den Dieb!“ oder lassen sich gar als Retter feiern. Aber das sollten wir ihnen angesichts der gravierenden Folgen für beinahe die gesamte Bevölkerung nicht durchgehen lassen. Daher soll nun mit einer Reihe von Zitaten belegt werden, dass die Bedingungen, unter denen sich eine so verheerende Situation an den Finanzmärkten überhaupt erst entwickeln konnte, bewußt so geschaffen wurden.

Die Finanzkrise ist im wesentlichen dadurch entstanden, dass faule Kredite hundertmal umverpackt und – mit Zins und Zinseszins versehen – rund um den Globus weiter und weiter verkauft wurden. „Verbriefungen“ und „Asset Backed Securities“ (ABS) heißen die darauf basierenden „neuen Finanz-Produkte“. Was bedeutet eine Verbriefung?

Ein Beispiel: Die Firma „X“ nimmt bei ihrer örtlichen Sparkasse einen Kredit auf. Schuldner ist die Firma „X“, Gläubiger die Sparkasse – und das sollte so bleiben, bis der Kredit getilgt ist. Die Verbriefung ermöglicht es nun der Sparkasse, den Kredit in ein handelbares Wertpapier umzuwandeln und den Kredit zu verkaufen. Das kann dazu führen, dass eine Bank in Dubai, in Rußland oder wo auch immer den Kredit kauft und plötzlich zum Gläubiger der Firma „X“ in Deutschland wird. Damit nicht genug! Die Banken packen in diese „Verbriefungs-Wertpapiere“ ganz unterschiedliche Kredite – von guten und schlechten Schuldnern – zusammen und verkaufen sie. Das Problem war bloß, dass die Risiken durch die Verbriefung so verschleiert wurden, dass man sie nicht mehr richtig einschätzen konnte. Dadurch entstanden Millionen „faule“ oder „toxische“ Wertpapiere, die jetzt die Probleme bereiten.

Eine solche Form der Verbriefung war in Deutschland ursprünglich verboten, aber diese Schutzbarrieren wurden ganz bewußt systematisch eingerissen. So konnte der damals noch ahnungslose Laie im „Regierungsprogramm 2005-2009“ von CDU und CSU zur Bundestagswahl 2005 lesen: „Wir entschlacken die Vorschriften zum Kreditwesengesetz und führen die bestehende Überregulierung bei der Bankenaufsicht auf das notwendige Maß zurück.“ Und: „Wir schaffen international attraktive Bedingungen für Wagniskapital, um die Gründung von innovativen Unternehmen zu fördern. Wer wagt, der gewinnt.“

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD aus 2005 findet man Folgendes: „Zur Erleichterung der Kreditvergabe durch die Banken werden wir auch die Regulierung der Finanzaufsicht auf das notwendige Maß zurückführen.“ [...] „Der Wagniskapitalmarkt für die Finanzierung von Innovationen ist in Deutschland deutlich unterentwickelt. Deshalb müssen wir vor allem steuerlich attraktive Rahmenbedingungen für die Anlage von Vermögen in Wagniskapital schaffen.“ Zu den „Produktinnovationen und neuen Vertriebswegen“ des Finanzmarktes, die „nachdrücklich unterstützt“ werden müßten, gehöre „der Ausbau des Verbriefungsmarktes“.

Offenkundig trieb die jetzige Bundesregierung damit eine Entwicklung voran, die bereits unter ihrer rotgrünen Vorgängerin eingesetzt hatte. Das geht unzweideutig aus einem Beitrag hervor, den Finanzminister Steinbrücks Staatssekretär  Jörg Asmussen (damals in der Finanzbürokratie Ministerialrat) für das Banken-Fachblatt Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen (19/2006, 1016/S. 10 ff.) schrieb. Darin bezog er sich ganz ausdrücklich auf jene „neuen Produkte“, deren katastrophale Folgen jetzt die ganze Welt in Atem halten. Zitate: „... hat das Bundesfinanzministerium (BMF) in der Vergangenheit viele Initiativen ergriffen und an vielen Stellen den Kapitalmarkt modernisiert. Dabei war uns stets wichtig, dass sich auch der Markt für Asset Backed Securities (ABS) in Deutschland stärker als bislang entwickelt.“ „Das ... bereits erfolgreich begonnene Projekt ‚Förderung des deutschen Verbriefungsmarktes’ konnte ... erfolgreich ausgeweitet werden.“ „Seitens des BMF wird .. . für ABS vor allem auch darauf geachtet werden, dass den Instituten keine unnötigen Prüf- und Dokumentationspflichten entstehen werden ...“

Offenbar war das Finanzministerium schon vor Jahren stolz auf das Erreichte. Anders ist nicht zu erklären, dass am 31.8.2005 unter der Überschrift „Konsequente Schritte in eine erfolgreiche Zukunft für den Finanzmarkt Deutschland in Europa“ Folgendes auf der Homepage des Ministeriums zu lesen war: „Die Bundesregierung hat es Kreditinstituten erleichtert, Kreditforderungen zu verbriefen.“ Gerade die Freigabe der Verbriefungen – auch in den USA – hat entscheidend dazu beigetragen, dass jetzt die gesamte Welt in einer schlimmen Finanzkrise steckt. Und die ist nicht wie eine Naturkatastrophe hereingebrochen.

Entweder im deutschen Finanzministerium herrscht totale Unfähigkeit, oder dort agieren ausgesprochen gewiefte Experten im wahrsten Sinne des Wortes ohne Rücksicht auf Verluste. Wie schrieb doch vor über 300 Jahren der englische Schriftsteller Jonathan Swift: „Ich bin nicht überrascht, dass die Menschen böse sind, aber ich bin überrascht, dass sie sich nicht schämen.“